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19.11.2006, 18:54
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Worte, die ich nicht mehr benutze - im Moment Beitrag #1 (permalink)
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Senior Member
Registriert seit: 26.05.2006
Ort: Bremen, Germany
Beiträge: 4.888
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Wörter, die ich nicht mehr benutze - im Moment
Das Leben ist hier so langweilig, und das alles nur weil ich erleuchtet bin und mir alles egal ist. Nichts reißt mich mehr vom Hocker.
Und alle Diskussionen oder Streits hier im Forum interessieren mich nicht die Bohne. Immmer dieses, wer hat recht, wer hat unrecht.
Jeder interpretiert für den anderen dessen Gefühle, dessen Meinungen.
Und, hat alles doch wieder mit mir zu tun! Shit!
Was mache ich hier eigentlich noch.
Immer diese langen Dialoge, wo jeder das Gesagte des anderen auseinander nimmt oder/und noch mal zitiert.
Was muss man denn über alles soviel reden.
Ich habe nichts mehr zu sagen, hier nicht, wo, weiß auch nicht.
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20.11.2006, 12:14
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Worte, die ich nicht mehr benutze - im Moment Beitrag #2 (permalink)
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Senior Member
Registriert seit: 26.05.2006
Ort: Bremen, Germany
Beiträge: 4.888
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Ich bin ein ungeduldiger Mensch. Immer auf action warten, immer darauf warten, dass was passiert, boah, ist auch anstrengend. Auf was warte ich eigentlich, auf nichts, auf unbekanntes?
Mit diesen Gedanken bin ich gestern ins Bett. Und da ich noch nicht mal wußte, was ich denken sollte, wurde mal wieder für mich gedacht.
Und so kam ich auf eine verrückte Idee: Immer, wenn ich wirklich nicht mehr weiter weiß, irgendwie das Gefühl habe, ich stecke fest, dann ziehe ich eine Tarot Karte für mich(selten, vielleicht 2 mal im Jahr). Gesagt, getan.
Aber mit der Karte, die ich zog, konnte ich erstmal nichts anfangen: Lust.
Also schlief ich darüber erstmal ein um heute morgen mir mein schlaues Büchlein zu den Tarot Karten von Gerd B. Ziegler anzuschauen.
Also das fand ich denn nun wieder sehr passend, hier ein paar Auszüge:
"..... Eine Frau sitzt nackt auf dem Rücken eines Löwen. Nacktheit bedeutet hier Ursprünglichkeit, Offenheit und Hingabe ans Leben. (Da sehe ich mich im Moment wieder!)..... Seine sieben Köpfe ..... repräsentieren unterschiedliche Aspekte der Einen Lebenskraft, wie sich sich im Menschsein ausdrücken kann, jenseits von Moral und Wertung. .... Der Prozeß der Neuschöpfung findet sich wieder im Schwanz des Löwen........ Alles was nicht zu .. der Frau ... gehört, wird losgelassen ....., damit die Liebenskraft ihres wahren Wesens ihr Leben und die Welt verändern kann.
... Lust können wir in unseren Körper empfinden, aber auch in Gefühlen und Gedanken. Lust ist lebensbejahend und erhaltend, während ihr Gegenpol, der Schmerz, uns auf etwas Lebensfeindliches oder Lebensbedrohliches aufmerksam macht. (Was ist ja nicht gibt, denn der Tod ist ja keine Bedrohung!)... Deshalt trägt jedes Lebewesen den Wunsch in sich, Lust zu erfahren und Schmerz zu erfahren.
Es ist natürlich, Lut zu genießen, sei es bei mEssen, in Liebe und Sexualität, ... bei allen interessanten und intensieven Erfahrungen..... wenn wir Lust und Freude erleben, fragen wir nicht nach dem Sinn des Lebens.....
Es gibt nur eine Kraft des Lebens.... nennen die Religionen Gott, die Biologen Leben und die Physiker Energie (und die Erleuchteten Universum)......
Für viele Menschen taucht an diesem Punkt aber auch ein Problem auf, .... wenn jeder nur nach seinem Lustprinzip lebt, gibt es dann nicht nur noch Egoismus und Chaos. .... Solange es Moral, Gebote und Bestrafung für Menschen gibt, welche die .... Liebe und Einheit nicht kennen ..... Das ist .... notwendig, bis ein Mensch .... erwacht und begreift, dass .... alles .....eins... ist. Was zählt ist ... Ehrlichkeit. (Das ist für mich nun Wertung, aber egal.).....
.....Wenn wir Angst und Schmerz ganz und gar fühlen und annehmen, verwandeln sie sich immer in etwas Anderes, oftmals sogar in ein ekstatisches Erleben."
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22.11.2006, 18:47
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Worte, die ich nicht mehr benutze - im Moment Beitrag #3 (permalink)
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Senior Member
Registriert seit: 26.05.2006
Ort: Bremen, Germany
Beiträge: 4.888
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Es ist schon krass, wie hier einige doch immer noch meinen, es gäbe Schuld, Verantwortung und damit Strafe und Vergebung. Und wenn es irdisch nicht passiert, dann gibt es ein jüngstes Gericht oder das wird karmamäßig fortgesetzt. Das ist die Welt, die sich die Menschen schaffen. Und wenn man als Mensch existieren will, braucht man diese Gesetze, sei es die irdischen oder auch die geistigen Gesetze. Jeder, der noch wahrnimmt, vor dem Licht zu stehen, wird immer die Anhaftung an den Mensch, an den Engel, an die Welt, eben an alles, was seiner Vorstellung entspricht, haben. Im Licht selbst ist nichts mehr, wirklich nichts, überall nichts.
Das ist unvorstellbar, sogar für mich.
Ich denke, solange man als Mensch fühlt, agiert und diese Anhaftungen auch braucht, was ja völlig ok ist, sollte man alles in Liebe, in Licht hüllen (Liebe und Licht haben den gleichen Wortstamm). D.h. sich das Leben als Mensch so leicht wie möglich machen, das urteilen aufgeben und alles machen, was einem Spaß und Freude macht (Lustprinzip, vielleicht deswegen auch meine Karte). Da kann m.E. auch morden zugehören. Einen Mord als etwas schlimmes zu werten, passiert ja nur, weil wir den Tod, das nicht mehr existierende, als das Ende von allem sehen, vom Menschsein. Und auch das Mißhandeln von Kleinkindern verurteilen wir, weil wir meinen, die Kinder leiden. Solange jemand keine Identiät hat, kann er nicht leiden. Wie soll das gehen?
Leiden tun die anderen, die das wahrnehmen. Andere Menschen tragen Leid heran, sobald ein Kind seine Identität und seine Wertung erlangt (Werteerziehung).
Ob ich das hier nun schreibe oder einer fällt in ein schwarzes Loch im All, es ist egal, deswegen steht es hier unter Monolog.
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23.11.2006, 09:32
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Worte, die ich nicht mehr benutze - im Moment Beitrag #4 (permalink)
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Senior Member
Registriert seit: 26.05.2006
Ort: Bremen, Germany
Beiträge: 4.888
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Es ist schon komisch, dass der Mensch immer einen Sinn im Leben sucht, nach Erfüllung, nach Berufung, nach Sicherheit, nach dem Ich und vielleicht dann irgendwann erkennt, es gibt keinen Sinn.
Entweder er läßt es dann, sowie ich, oder er verzweifelt, wird verrückt und sucht trotzdem weiter, wird süchtig.
Dabei ist das Leben nur zu leben, mehr nicht.
Aber egal, wie jeder sein Leben lebt, ob als süchtiger, als Mörder, es endet immer gleich, nämlich im Nichts.
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23.11.2006, 10:15
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Worte, die ich nicht mehr benutze - im Moment Beitrag #5 (permalink)
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Senior Member
Registriert seit: 26.05.2006
Ort: Bremen, Germany
Beiträge: 4.888
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Ich habe heute so eine nette Nachricht von jemanden aus dem Forum bekommen, der meine Worte gerne persönlich vis-à-vis gesagt bekommen hätte. Ich danke trotzdem dafür und denke mal, es liegt nicht an der "Glaubwürdigkeit" meiner Worte, und wenn, wäre es mir natürlich auch egal.
Aber ich bin auch gerne Mensch und freue mich deswegen über diese mail.
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25.11.2006, 12:15
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Worte, die ich nicht mehr benutze - im Moment Beitrag #6 (permalink)
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Senior Member
Registriert seit: 26.05.2006
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Beiträge: 4.888
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Ich habe heute von jemanden einen An****** bekommen, da ich unser Gespräch auf meiner Seite veröffentlicht hatte (inzwischen ist es gelöscht), natürlich hatte ich seinen Namen geändert, sodaß keiner auf ihn schließen kann. Gabi steht ja inzwischen auch darin, von ihr habe ich allerdings die Genehmigung.
Mich hat es allerdings überrascht wie dieser Mensch reagierte, der sich selbst auch als erleuchtet bezeichnet und als Heiler tätig ist. Ich hätte es ihm ja auch nicht erzählen brauchen, er hätte es sowieso nicht gemerkt. Aber er hat anscheinend Angst, es ist ihm unangenehm und er meinte, ich hätte nicht das "Recht", dass zu tun. Also wenn es nicht "recht" ist, ist es dann verboten? Ich weiß es nicht. Vertrauen Erleuchtete nicht! Ist Erleuchteten nicht alles egal? Wahrscheinlich nicht. Ich bin vielleicht einer der wenigen, vielleicht auch die einzigste, bei der es so ist.
Hinter jedem Erleuchteten steht ein Ego, ein Mensch, der natürlich seine Gefühle hat, seine Ängste. So bringt der ganze Erleuchtungsmist auch nichts, solange jeder sich noch als Mensch fühlt, ist, sieht, wie auch immer. Er denkt, er handelt, er sieht, aber immer anders als der andere. Das eins sein spürt er als Mensch ja nicht, er hat ja immer noch sein Gegenüber und er schafft seine Realität. Meine Realität baut auf Vertrauen auf, andere vielleicht nicht. Ich nehme es jetzt mal so.
Ich habe diesen Menschen enttäuscht (seine Worte), gut, damit kann ich leben. Er wird mit mir kein Wort mehr sprechen, auch egal.
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28.11.2006, 12:09
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Worte, die ich nicht mehr benutze - im Moment Beitrag #7 (permalink)
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Senior Member
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Handwerker hat mich auf die Idee gebracht, mal zu schreiben, wie die Welt ist.
Also erstmal ist die Welt riesig, weil alles in ihr vorhanden ist. Die Welt ist so, wie wir sie uns vorstellen, ich eingeschlossen. Und jeder hat andere Vorstellungen.
Da sind einmal die Menschen, der Wiedergeburtsgedanke, die Engel, die Untoten, das jüngste Gericht, Karmagedanke, andere Dimensionen usw. usw. Es ist unvorstellbar, was es alles gibt, woran die Menschheit alles glaubt. Die Welt besteht aus Gedanken, die sogar materialisiert werden. Wobei es egal ist, wer sie realisiert. Aus dem Nichts ist etwas entstanden und ins nichts geht es zurück. Alles ist nur Ausdruck des Seins. Vieles entsteht, und das macht es für uns einfach "realistisch", aus Kollektivdenken.
Wenn ich denke, dass ich mir nur vorstellen brauche, dass etwas so ist, dann denke ich mir natürlich nur schöne, nette, angenehme Dinge aus.
Ich weiß aber, dass alles, was ich denke, woran ich glaube, was ich meine zu wissen, alles nur einer Vorstellung entspricht, einer Illusion.
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07.12.2006, 17:34
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Worte, die ich nicht mehr benutze - im Moment Beitrag #8 (permalink)
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Senior Member
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Beiträge: 4.888
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Viele haben ja schon zu mir gesagt, dass ich statt dem Wort egal lieber gleichgültig verwenden sollte. Mit dem Wort "gleichgültig" bin ich nicht im Fluß. Gleichgültig drückt für mich eine Wertung aus, das eine ist genauso gültig wie das andere. Für mich ist nichts gültig, auch nicht ungültig. Ich mache mir jetzt grad mal Gedanken darüber, warum ich das nicht sage, aber geschehen tut es aus einem Bauchgefühl heraus, spontan. Deswegen ist jede Erklärung hierüber auch wieder egal.
Letztens erwiderte mir jemand im chat, als ich sagte, mir ist es eins: "Also mir ist es null." Er gab damit meiner Aussage die Wertung "Zahl", sagte auch, Eins und Null sind Zahlen. Ich denke, es ist egal, er kann es so sagen. Nur ich denke auch, dass er das nur zu mir gesagt hat und nicht wirklich gebraucht, sowie ich ständig sage, mir ist es egal oder eins.
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