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Zitat von Dharma
ja ok, das ist "klären was objekte sind", aber das ist nicht "awareness watching awareness".
"betrachten dessen was aufkommt und loslassen, weiterziehen lassen" ist nicht verweilen im selbst.
(das ist meinetwegen vergleichbar mit "neti-neti", auch toll, auch von vielen empfohlen)
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hmm, also mal der versuch einer struktur.
das was ich als verweilen in leerheit
als prozess verstehe (eben durch immer vertrauter werden damit, reine gewöhnung im weitesten sinne), beginnt mit der meditation, oder auch einer ungewollten medi, is jacke wie hose. bei den buddhis ist das shine, wo gaaanz am anfang dann der mind erstmal bissl beruhigt wird, indem er sich betrachten kann und wie oben geschrieben vielleicht merkt, dass er eben zb nicht die gedanken ist.
das geht dann weiter, bis man neti-neti-like (den vgl find ich bedingt passend, aber kommt ungefähr hin) irgendwann wahrnimmt, dass man höchstens beobachter ist, aber die gedanken aus dem nichts kommen und ins nichts gehen.
das alles ist aber noch kein verweilen in leerheit, wäre ja bei dem wusel im kopf garnet möglich, solang sich einer noch eben gedanken macht, wie "er" etwas erreichen könnte.
wenn dann sozusagen irgendwann der erste "bliss" reingeschwappt kommt (und dann die gedanken vielleicht "danach" sogar erst recht auf 180 fahren, weil verstand es garnet einsortieren kann), ist die gleiche meditation bereits eine andere, weil sich automatisch das interesse vom objekt aufs selbst konzentriert. da können zwar auch gedanken aufkommen und gehen, aber man schaut ihnen nicht mehr hinterher, sondern bleibt immer in achtsamkeit, in blosser leerheit, in der eben alles entsteht, NICHT in der sicht auf die dinge.
das klappt je nach gewöhnung und persönlicher ablenkbarkeit eben mal besser, mal schlechter, da einfach keine gewöhnung da ist, zeigt aber auf dauer den effekt, dass der einst rumorende kopf in einklang ist, mit dem, was er nicht verstehen kann, sondern einfach nur ist.
das nennt sich dann dort im fortgeschrittenen, bzw verwirklichten stadium, wo dieser zustand einfach da ist leerheit und klarheit in einheit (hab jetzt extra nachgefragt*g*) , in meinen worten eben das verweilen in leerheit (selbst/no-form-gleichzeitig form) in klarheit (blankgeputzter spiegel, um die metapher nochmal zu verwenden). abolute, ständige klarsicht, dessen was ist.
das kann wie gesagt einfach so entstehen, aber es gibt eben die "methode" meinetwegen auch meditation, immer wieder auf das was man erst einmalig hat blitzen sehen mehr oder weniger gezielte aufmerksamkeit zu lenken, die sich irgendwann verselbstständigt, dadurch, dass sie immer wieder auf sich zurückgeworfen wird.
irgendwie eine immer stärkere erinnerung der buddhanatur, die ja nie weg oder nicht da war, die aber eben einfach bissl zugemüllt war, oder wie auch immer man das nennen mag. dafür klarheit, oder auch das spiegelputzen , was in dem abschnitt von arjuna beschrieben wird.
irgendwann ist das dann ein selbstläufer, im wahrsten sinne des wortes *gg*
und nicht anders habe ich das mit dem a-w-a verstanden. eine solche gewohnung an das selbst, dass sich dadurch fein der spiegel putzt und irgendwann einfach ein verweilen in klarheit und leerheit
ist.
ohne bemühungen, dass selbst immer wieder vom selbst betrachten zu lassen. verschmelzung ist das in meinen worten. eine wo man selbst die flamme sozusagen drunterhält.
sollte das jetzt wirklich total fernab von dem sein, was da auf den seiten steht (nein ich hab die nicht alle gelesen, weil ichs teilweise nichtmal ordentlich übersetzen konnte, da ich eben im englischen bislang grad mal buddhislang verstehe), dann tut es mir leid eine behauptung aufgestellt zu haben, aber das hier:
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jep, und "awareness watching awareness" hat mir zum ersten mal die augen dafür geöffnet das das ganze praktisch gemeint ist! als meditation!
ich dachte bei solchen sätzen immer nur: man braucht ja eh nur herauszufinden wer man ist, dann sieht man das man eh immer der ist der man ist und das wars. aber nisargadatta (und auch ramana) haben immer wieder gesagt das das ganze eben bemühen erfordert, ein ständiges verweilen im selbst und ignorieren aller gedanken, gefühle und sinneseindrücke.
es ist nicht getan mit einem einmaligem "aufblitzen" von selbst-gewahrsein. natürlich gibt es einige bei denen reicht das auch völlig und sie sind so vom s e l b s t so eingenommen das ihre aufmerksamkeit von alleine darin verweilt. aber es kann sich ja jeder selbst fragen: "leide ich noch?" oder "gibt es noch fragen? zweifel?".
wenn ja, dann -> "awareness watching awareness", verweile in dem was du bist.
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beschreibt eben das, was ich bei den buddhis so zu hören bekam. ich kann leider keine einzelnen lehrer benennen, weil ich verschiedene gehört habe und ich halt nie so genau weiss, wer nun was gesagt hat (macht mir auch nix, solang es trotzdem ankommt).
aber es klingt in meinen (vielleicht etwas undifferenzierenden

) ohren doch stark nach der gleichen sache.
vielleicht war ich grad etwas euphorisch darüber und hab schneller geschrieben als gedacht (wär nicht das erste mal *gg*), aber vielleicht ist es ja nach dieser etwas ausführlicheren beschreibung (mehr oder besser krieg ich leider net hin) doch noch klarer geworden, was ich meinte.
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oben sagst du shine ist "betrachten dessen was aufkommt", und "ignorieren will ich das garnet nennen" und jetzt sagst du es ist doch "bewusst ignorieren" und nur bei bewusstheit bleiben. also was jetzt?
und wenn shine heißt zuerst einmal betrachten was aufkommt um es irgendwann später mal zu ignorieren ist shine nicht "awareness watching awareness". (wo du doch behauptet hast das ist original das)
auf dieser webseite geht es um den "direct path", ohne irgendwelche umwege.
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ähm, oki, ich bezog mich zwar indirekt auf die website, aber direkt vielmehr auf das, was du geschrieben hast darüber, den oben gequoteten abschnitt von dir. hab ich doch auch zitiert?
shine kann der anfang einer hinführung sein (dann gedanken gucken usw) und wenn man bereits nen "bliss" hatte, guckt man ja dann automatisch aufs selbst, um "weiterzugehen", es weiter zu erfahren, erforschen und irgendwann darin zu verweilen.
etwas unterdrücken tut man nicht wirklich, denn die aufmerksamkeit wandert selber zum selbst, wenn man den raum gibt. dazu muss man keine gedanken ignorieren -so mein empfinden, von mehr spreche ich nicht-, sondern die momente in denen sich das selbst selbstbetrachtet zulassen. verweilen eben. keine vermeidung, vielmehr hingabe.und dat wird dann eben immer länger. (bzw kann länger werden, gibt da sicher keine garantie
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ok, aber da geht es nun mal um ganz feine bereiche des bewusstseins, und da müssen wir schon klären das wir auch vom gleichen reden. am ende unterhalten wir uns 10 thread-seiten lang über "awa" während du die ganze zeit "shine" im kopf hast wo auch objekte betrachtet werden. (oder auch nicht, keine ahnung)
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ja aber dann kann man doch auch mal einfach fragen und muss niemandem gleich erklären, dass er gar keinen schimmer hat. selbst wenn das so wäre hab ich kein problem damit, wenn das awa was völlig anderes ist, ist das eben so, ich habe nur (ziemlich intuitiv, weniger über verstand) eine gleiche schwingung bemerkt, die sich zudem in deinen worten wiederfand.
wahrnehmung ist trügerisch, damit kann ich umgehen, aber womit ich nicht so umgehen kann ist das losschiessen, dass das "mal wieder nö" alles falsch verstanden ist, wo man nichtmal drei sätze gewechselt hat.
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mir ist klar das sich die anweisungen von den diversen schulen da unterscheiden. doch die aufmerksamkeit in bereiche der wahrnehmung zu lenken führt im endeffekt zu nichts anderem als die aufmerksamkeit in bereiche der wahrnehmung zu haben. turn inward! schau nach innen, zum selbst.
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yep, meinte nix anderes. dafür muss man aber schon erstmal schauen, was man denn da überhaupt beiseite lässt, um eben nicht zu denken, dass man sich selbst bezwingt.
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nein, muss man eben nicht. direkt ins selbst, ohne umwege. the direct path. das ist es worum es auf dieser "awa" seite geht und um was es bei der meditationspraxis nisargadattas geht.
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erzähl mir nicht, dass du vor einer "einsichtserfahrung" oder bliss oder sonstwas in der lage bist sofort aufs selbst zu gucken. danach sucht man dann doch. dann wäre das als "ausgangsposition uninteressant und es gäbe diese praxis nicht.
erst erfährt man, wer man ist, dann, wie man das immer sein kann, was man eh immer ist. (blöder satz, egal)
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was brauchst du jemanden der sich dolle auskennt? oben schreibst du "das kann man sicher auch einfach so lernen, indem man immer wieder von selbst einfach im alltag achtsam ist" und meinst damit die buddhistische praxis der achtsamkeit alles "bewusst" auszuführen. bewusst essen, bewusst gehen, bewusst atmen,.... bewusstheit eben.
aber das ist nicht "awa", den bei der achtsamkeit im alltag sind da immer noch objekte auf die man die aufmerksamkeit richtet.
den ausdruck "verweilen in leerheit" kenn ich nicht, oben hast du es erklärt als "betrachten dessen was aufkommt". und das ist es nicht.
es kommt nichts "auf" bei "awa", es ist frei von objekten. das ist ein entscheidender unterschied auf den auf der "awa"-seite auch hingewiesen wird.
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das missverständnis hab ich hoffentlich oben ausgeräumt.
nein, das was du meinst ist zwar auch ne meditation in achtsamkeit, aber die ist dann auf die handlungen gerichtet.
das kann man auch ohne aufs selbst zu gucken.
wenn allerdings ein verweilen möglich ist und dann gegessen oder sonstwas wird, ist es zusätzlich auch bewusst, da kann man dann nur nix gegen oder dafür tun, das ist nebeneffekt.
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(und laut ramana und nisargadatta der falsche weg)
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naja, die buddhis (ich sprech dann immer nur von denen, die ich kenne) meinen immerhin es gäbe keinen falschen weg, nur schritte auf dem selbigen is mir sympathischer...
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jo, is gut. aber in der "awa"-praxis ist objekte zu betrachten der falsche weg.
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ging ja nur am anfang um objekte, das war aber oben nun geklärt hoff ich.
mag sein, dass der teil net zu dem awa da gehört, aber die "ausgebaute form after bliss" davon eben meiner meinung nch durchaus.
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weg von objekten, nur in richtung selbst, thats it.
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ja was machen die buddhis da anders? ok, ausser in manchen fällen eben anfangs erst zu klären, was objekte sind.
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jo, das hatte ich net verstanden, das es nur "anfangs" gemacht wird.
und dieses kleine wörtchen "erst" hat da nicht viel genutzt zum verständnis. ich nehm einmal an du hast die drei "awa"-seiten gar nicht vollständig gelesen sonst hättest du es nicht so verwechseln können. stimmts?
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hab ich oben geschrieben, ich hab sie eh net ganz verstanden, sondern bezog mich hauptsächlich auf dein posting. deswegen ja zitat.
ich habs ja auch net verwechselt (sondern wenn so richtig komplett falsch verstanden, weil noch immer das glauben*gg*

)und wenn ein "erst" net genügt, menno, wenn man es falsch verstehen möchte geht das natürlich.
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und mit "direct path" ist folgendes gemeint:
wenn das ziel lautet "verweile im selbst" dann ist der (nicht)weg dorthin "verweile im selbst".
das beständig und aufmerksam geübt (mindestens 1-3 stunden am tag, am besten 24 stunden am tag) führt zu mühelosen verweilen im selbst, 24 stunden am tag.
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ja so kenne ich das auch (vom prinzip her. ICH sitz persönlich nicht brav 24stunden aufm kissen, net, dass das falsch rüberkommt*g*))
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die frage ist wiedermal: für wen gehts "weiter"? für manche mag es weitergehen, für manche nicht.
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nein, ab bliss gehts nicht mehr darum, für wen es weitergeht, sondern höchstens wie
sodele, das ist jetzt sicher mein längstes posting, pari gimme welcome in long island -and flowers-
(auf dein (paris) posting im anderen thread antworte ich morgen, nu reicht mir mit tippen, muss aber schnell noch sagen, dass ich mich darin über strecken wiederfand und das sehr schön finde. nur so nebenbei)
aber zumindest ein sehr ernsthafter versuch, mit meiner laienhaften wortschmeissmaschine in ungnade zu fallen
nee, ich habs echt versucht, besser isses mir net möglich derzeit und mit bissl übung krieg ich das sicher aber auch mal in kürzer hin, sorry at all, wer´s nicht gelesen hat ist auch gut wechgekommen*gg* mal wieder eh nur meine sicht, vermischt mit dem, was ich noch gern sehen möchte.
erschöpften gruss,
dhara