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Jetzt las ich nach längerem wieder mal ein paar Beiträge hier. In einem anderen Forum liegen die Erleuchtungsdiskussionen in ihren Endzügen und ich stelle mir gerade die Frage, inwiefern sich der Glaube an Absolutheit von purer Egozentrik unterscheidet.
"
Alles jagd nach Glück und Glückseeligkeit, alles versucht der Angst und dem Leid auf oft merkwürdigsten Gedankenwegen zu entkommen.
Ist diese Flucht vor Angst und Leid es wirklich wert, darüber seinen Nächsten zu vergessen?
"Liebe deinen Nächsten, wie dich selbst"..........ja ein sehr weiser Satz.
Über lange Zeit richtete sich die Aufmerksamkeit auf den Nächsten. Und man erkannte schon richtig in spirituellen Kreisen das es auch darum geht sich selbst zu lieben und zu akzeptieren. Mir erscheint nur das hier ein Kippeffekt von einem Extrem ins andere erfolgte ......... wo ist hier noch die Mitte?
Wo ist hier noch Balance und Ganzheit? Bleibt Humanität auf der Strecke zu Gunsten von "Erleuchtung" und "Erwachen"? Dann hat man zwar Leid und Angst entfernt aber damit auch die Menschlichkeit? Gehört zum Menschsein nicht auch das Fühlen können? Auch das MITfühlen können?
Bleibt Humanität auf der Strecke zu Gunsten von "Erleuchtung" und "Erwachen"?
Wenn ich mir Ramana Maharshi, Papaji und wie die Selbstverwirklichten alle heißen so anschaue, dann kann nicht erkennen, dass das Menschsein auf der Strecke bleibt, im Gegenteil. Nicht (nur) der Körper zu sein bedeutet ja nicht, kein Mensch mehr zu sein. Menschsein ist mehr als nur ein Körper zu sein.
Jetzt las ich nach längerem wieder mal ein paar Beiträge hier. In einem anderen Forum liegen die Erleuchtungsdiskussionen in ihren Endzügen und ich stelle mir gerade die Frage, inwiefern sich der Glaube an Absolutheit von purer Egozentrik unterscheidet.
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Alles jagd nach Glück und Glückseeligkeit, alles versucht der Angst und dem Leid auf oft merkwürdigsten Gedankenwegen zu entkommen.
Ist diese Flucht vor Angst und Leid es wirklich wert, darüber seinen Nächsten zu vergessen?
"Liebe deinen Nächsten, wie dich selbst"..........ja ein sehr weiser Satz.
Über lange Zeit richtete sich die Aufmerksamkeit auf den Nächsten. Und man erkannte schon richtig in spirituellen Kreisen das es auch darum geht sich selbst zu lieben und zu akzeptieren. Mir erscheint nur das hier ein Kippeffekt von einem Extrem ins andere erfolgte ......... wo ist hier noch die Mitte?
Wo ist hier noch Balance und Ganzheit? Bleibt Humanität auf der Strecke zu Gunsten von "Erleuchtung" und "Erwachen"? Dann hat man zwar Leid und Angst entfernt aber damit auch die Menschlichkeit? Gehört zum Menschsein nicht auch das Fühlen können? Auch das MITfühlen können?
Liebe Grüße,
Lisa
Bedeutet für dich Nächstenliebe, dass du bereit bist, etwas zu opfern ? Ist Liebe für dich mit dem Begriff des Opferns verbunden ?
Bleibt Humanität auf der Strecke zu Gunsten von "Erleuchtung" und "Erwachen"?
Wenn ich mir Ramana Maharshi, Papaji und wie die Selbstverwirklichten alle heißen so anschaue, dann kann nicht erkennen, dass das Menschsein auf der Strecke bleibt, im Gegenteil. Nicht (nur) der Körper zu sein bedeutet ja nicht, kein Mensch mehr zu sein. Menschsein ist mehr als nur ein Körper zu sein.
LG
Norbert
Ich schon und ich denke Norbert das du sehr wohl verstanden hast, das ich nicht
den KÖRPER ansprach.......denn körperlich vorhandene "Erleuchtete" seh ich massenweise.
Mir geht es um Humanität und die Wertschätzung der Gefühlswelt eines Lebewesens. Ich persönlich empfinde es als ein Fehlverstehen von Erwachen, wenn jemand nur vegetarisch ißt aus Achtung vor dem Leben, aber keinen Finger rührt wenn sein Nachbar der Hilfe und des Schutzes bedürfte, nur weil es dessen Gefühlswelt und eben nicht den Körper betrifft. Da führt sich die Erleuchtung wieder so schön klassisch ad absurdum.
Da ist für mich ein Fehler in der Optik vorhanden und zeigt außerdem auch ganz klar auf Grund der Entscheidung die da dahinter steht, das so ganz frei vom Ego, Verstand hier offensichtlich doch nicht gehandelt werden kann.
Jetzt las ich nach längerem wieder mal ein paar Beiträge hier. In einem anderen Forum liegen die Erleuchtungsdiskussionen in ihren Endzügen und ich stelle mir gerade die Frage, inwiefern sich der Glaube an Absolutheit von purer Egozentrik unterscheidet.
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Alles jagd nach Glück und Glückseeligkeit, alles versucht der Angst und dem Leid auf oft merkwürdigsten Gedankenwegen zu entkommen.
Ist diese Flucht vor Angst und Leid es wirklich wert, darüber seinen Nächsten zu vergessen?
"Liebe deinen Nächsten, wie dich selbst"..........ja ein sehr weiser Satz.
Über lange Zeit richtete sich die Aufmerksamkeit auf den Nächsten. Und man erkannte schon richtig in spirituellen Kreisen das es auch darum geht sich selbst zu lieben und zu akzeptieren. Mir erscheint nur das hier ein Kippeffekt von einem Extrem ins andere erfolgte ......... wo ist hier noch die Mitte?
Wo ist hier noch Balance und Ganzheit? Bleibt Humanität auf der Strecke zu Gunsten von "Erleuchtung" und "Erwachen"? Dann hat man zwar Leid und Angst entfernt aber damit auch die Menschlichkeit? Gehört zum Menschsein nicht auch das Fühlen können? Auch das MITfühlen können?
Liebe Grüße,
Lisa
Ist Liebe für dich mit dem Begriff des Opferns verbunden ?
Nein, ist sie ganz und gar nicht. Ich sehe da keine Verbindung. Es bedarf keines Opfers um jemandem zu helfen, es bedarf nur des Handelns.
ich versteh gar nicht, wie du auf den gedanken kommst, daß advaita mitgefühl ausschließt.
ALLES darf sein und IST wie es ist. - da du ja auch mit advaita vertraut bist, weißt du aber auch, daß da wo kein handelnder ist, sich auch nicht die frage nach verantwortlichkeit stellt.
ich versteh gar nicht, wie du auf den gedanken kommst, daß advaita mitgefühl ausschließt.
ALLES darf sein und IST wie es ist. - da du ja auch mit advaita vertraut bist, weißt du aber auch, daß da wo kein handelnder ist, sich auch nicht die frage nach verantwortlichkeit stellt.
die liebsten grüße
ingrid
Liebe Ingrid!
Mir ging es in meinem Post nicht rein um Advaita sondern generell um all diese Erwachungs- und Erleuchtungskonzepte.
Das es keinen Handelnden gibt ist ein reines Gedankenmodell. Ein Gedankenkonstrukt aus dem Verstand. Ein Glaube.
Natürlich kann man dieses zur Erklärung heranziehen um Verantwortung zu negieren...........und ob unbewußt oder nicht, auch das ist reiner Verstand - nichts sonst.
Metapher als Vergleich zu Advaita und anderen Konzepten:
Am Anblick einer geschlossenen Schatulle läßt sich nicht beweisen das sie jemals geöffnet war.............hier gehts dann nur mehr um reinen Glauben und um Wahrscheinlichkeit, nicht um absolute Wirklichkeit, denn in diesem Punkt gibt es keine.
Glaube ist ja nichts Schlechtes, sondern eben nur Glaube..........und da gehört alles hinein auch Advaita, Christentum, Judentum, Hinduismus u.s.f.
Kein noch so Erwachter dieser Erde steht außerhalb seines Verstandes, auch wenn´s ihm so vorkommt...............
Letztlich ist das Übernehmen von Verantwortung oder nicht eine reine Entscheidung aus dem Verstand.....egal ob bewußt oder unbewußt getroffen.
Liebe Grüße,
Lisa
Ps.: Es ist mir vollkommen bewußt, das diese Entscheidung jeder aus seinem Vermögen trifft, und ebenso ist mir vollkommen bewußt das es gerade deshalb auch nicht zu bewerten ist. Das ist völlig klar. Eine sachliche Diskussion drüber führen zu können, läge eventuell im Bereich des Möglichen......
Nein, ist sie ganz und gar nicht. Ich sehe da keine Verbindung. Es bedarf keines Opfers um jemandem zu helfen, es bedarf nur des Handelns.
Liebe Grüße,
Lisa
Ich glaube auch, dass es da keinen Zusammenhang gibt. Ich denke, dass Advaita ( nicht Zweiheit) genau diese Erkenntnis fördert und nicht umgekehrt.
Wenn ich erkenne, - nicht wenn ich glaube, dass es sich so verhält- dass ich die Gabe, die ich gebe, mir selber gebe, dann gibt es zwischen Advaita und Nächstenliebe keinen Widerspruch.