Satsang:  Satsangforum.de  

Zurück   Satsang: Satsangforum.de > Satsang: Allgemeines > Monolog

Monolog

Gedanken, Gedichte, Geschichten


» Forum durchsuchen
» Forum-Navigation
Satsang: Allgemeines
Satsang: Themen-Foren
Satsang: Privatbereich...
Satsang: Sonstiges
» Karten
» Benutzer (151)
» Februar 2012
Mo Di Mi Do Fr Sa So
3031 1 2 3 4 5
6 7 8 9 10 11 12
13 14 15 16 17 18 19
20 21 22 23 24 25 26
27 28 29 1234
Wenn du dich kostenlos registrierst kannst du neue Themen verfassen, an Umfragen teilnehmen und vieles mehr. Falls Du bei der Registrierung oder Anmeldung Probleme hast, dann kontaktiere uns.

Antwort
 
Themen-Optionen Thema durchsuchen Ansicht
Alt 24.10.2004, 17:39   *SEEle* Beitrag #1 (permalink)
Senior Member
 
Registriert seit: 07.06.2003
Beiträge: 19.871
Standard *SEEle*





Die Seele

Bahá'u'lláh (1817-1892), der Stifter der Baha'i-Religion, offenbarte:

Wisse wahrlich, daß die Seele ein Zeichen Gottes ist, ein himmlischer Edelstein, dessen Wirklichkeit die gelehrtesten Menschen nicht zu begreifen vermögen, und dessen Geheimnis kein noch so scharfer Verstand je zu enträtseln hoffen kann. Sie ist von allen erschaffenen Dingen das erste, das die Vollkommenheit des Schöpfers verkündet, Seine Herrlichkeit anerkennt, sich an Seine Wahrheit hält und sich in Anbetung vor Ihm niederbeugt. Wenn sie Gott treu ist, wird sie Sein Licht widerstrahlen und schließlich zu Ihm zurückkehren...

Wahrlich, Ich sage, die menschliche Seele ist in ihrem Wesen eines der Zeichen Gottes, ein Geheimnis unter Seinen Geheimnissen... In ihr liegt verborgen, was die Welt jetzt unmöglich begreifen kann...

...Die Seele, die der Sache Gottes treu bleibt und unbeirrbar Seinem Pfad folgt, wird nach ihrem Aufstieg solche Kraft besitzen, daß alle Welten, die der Allmächtige erschaffen hat, durch sie gefördert werden können. 1

Wer diesem Rate folgt, wird seine Ketten sprengen, wird die Hingabe seliger Liebe kosten, seines Herzens Sehnsucht erreichen und seine Seele in die Hand seines Geliebten geben. Er wird aus seinem Käfig ausbrechen und, dem Vogel des Geistes gleich, den Flug zu seinem heiligen, ewigen Neste nehmen... die Stunden und Augenblicke eueres Lebens kommen und gehen, aber keiner von euch ist bereit, sich nur einen Augenblick lang vom Vergänglichen zu lösen. Regt euch, damit die kurzen Augenblicke, die euch noch verbleiben, nicht zerrinnen und verloren gehen. Blitzschnell werden euere Tage vorüber sein, und euere Leiber werden in einem Bett von Staub zur Ruhe gelegt. Was könnt ihr dann noch vollbringen? Wie könnt ihr dann euer früheres Versagen sühnen?

Das ewige Licht leuchtet in seiner reinen Herrlichkeit. O ihr Liebenden Seines Lichtes... Die Blume, die den Blicken der Menschen bisher verborgen war, ist eueren Augen enthüllt. Im offenen Glanze Seiner Herrlichkeit steht Er vor euch. Seine Stimme fordert alle heiligen, geläuterten Wesen auf, zu kommen und mit Ihm vereint zu werden. Glücklich ist, wer sich dorthin wendet, und gut steht es um den, der das Licht eines so wunderbaren Antlitzes erreicht und schaut.

°°°
Maulana Dschelaleddin Rumi (1207-1273)

XLIX

Meiner Seele Morgenlicht, sei nicht fern, o sei nicht fern!
Meiner Liebe Traumgesicht, sei nicht fern, o sei nicht fern!
Leben ist, wohin du blickst, Tod, wo du dich wendest ab;
Hier, wo Tod mit Leben ficht, sei nicht fern, o sei nicht fern!
Ich bin Ost, in dem du auf, West, in dem du untergehst,
Licht, das meine Farben bricht, sei nicht fern, o sei nicht fern!
Ich, dein Bettler, bin der Fürst, dein Gefangner, ich bin frei,
Meine Lust ist meine Pflicht; sei nicht fern, o sei nicht fern!
Sieh' wie mich der Turban schmückt, mich der Parsengürtel ziert,
Wie mich Kutt' und Strick umflicht, sei nicht fern, o sei nicht fern!
Feuerdiener und Brahman, Christ und Muselman bin ich,
Du bist meine Zuversicht, sei nicht fern, o sei nicht fern!
In Pagoden, in Moscheen, und in Kirchen, mein Altar
Ist allein dein Angesicht; sei nicht fern, o sei nicht fern!
Ew'ger Mittelpunkt der Welt, mit Gebet umkreis' ich dich,
Weich aus deinem Kreise nicht, sei nicht fern, o sei nicht fern!
Weltgericht und Seligkeit, Seligkeit ist, wo du nahst,
Wo du weggehst, Weltgericht; sei nicht fern, o sei nicht fern!
O Weltrose, dich hervor bringen wollend, sieh, wie rings
Aus Herzknospen Sehnsucht bricht; sei nicht fern, o sei nicht fern!
Hör', wie gellend in der Nacht, Rose, jede Nachtigall
Laut aus meiner Seele spricht: sei nicht fern, o sei nicht fern!
Die Beschwörung, der du nie widerstehn, o Liebe, kannst,
Ist Dschelaleddin's Gedicht: sei nicht fern, o sei nicht fern!

°°°
Die Seele

Der Gott der Götter nahm einen Teil von sich selber und schuf daraus die
Schönheit.
Er gab ihr die Zärtlichkeit der Morgenbrise, den Wohlgeruch der Feldblumen und
die Sanftheit des Mondlichts.
Dann reichte er ihr den Kelch der Freude und sprach:
"Trink erst daraus , wenn du die Vergangenheit vergessen hast und die Zukunft
nicht betrachtest!"
Und als er ihr den Kelch der Trauer reichte, sagte er :
"Wenn du davon trinkst , gelangst du zum Wesen der Freude!"
Und er schenkte ihr die Liebe, die sie mit dem ersten Seufzer der Befriedigung
verläßt - und die Anmut , die sich mit dem ersten gesprochenen Wort entfernt.
Er stattete sie aus mit dem Wissen vom Himmel , das sie auf den Weg der
Wahrheit führt , und mit Einfühlungsvermögen, damit sie sieht , was das Auge
nicht zu sehen vermag.
Auch mit der Fähigkeit der Zuneigung und der Vision betraute er sie.
Dann legte er ihr das Gewand der Sehnsucht an, das die Engel aus den Bahnen des
Regenbogens gewebt hatten.
Schließlich schuf er in ihr die Dunkelheit der Verwirrung, den Schatten des
Lichtes.
Und Gott nahm Feuer aus den Schmelzöfen des Zornes,Wind aus den Wüsten der
Unwissenheit, Sand von den Küsten des Meeres der Eigenliebe und Staub von den
Fußsohlen der Zeit , und er schuf daraus den Menschen.
Er gab ihm eine geheimnisvolle Kraft , die im Wahnsinn entbrennt und sich im
Verlangen verzehrt. Dann hauchte er das Leben in ihn ein, und das Leben ist der
Schatten des Todes.
Und Gott lächelte und weinte. Er empfand eine Liebe, die weder Grenzen noch
Hindernisse kennt. Und er vereinte den Menschen ,mit seiner Seele.

*Khalil Gibran*

***



°Deine Seele ist ein ruhiger klarer See,
in der stillen Tiefe kannst Du Ihn Erkennen°


Namasté
Anonymous ist offline   Mit Zitat antworten
Antwort

Zurück   Satsang: Satsangforum.de > Satsang: Allgemeines > Monolog

Lesezeichen

Themen-Optionen Thema durchsuchen
Thema durchsuchen:

Erweiterte Suche
Ansicht


Ähnliche Themen zu *SEEle*
Thema Autor Forum Antworten Letzter Beitrag
Seele und Entwicklung
Seele und Entwicklung: Gott zum Gruß, Grüß Gott Ich bin neugierig,...
reinwiel Offenes Forum 73 31.07.2008 09:01
Was ist die Seele?
Was ist die Seele?: Nachdem ich letztens öfter hier wieder über die...
Gast53 Dhyana 117 10.08.2007 19:13
die welten der seele
die welten der seele: von varda hasselmann und frank schmolke. ...
Niranjana Bücher-Ecke 0 09.08.2007 00:36

Weitere Themen von Anonymous
Thema Datum Forum Antworten Letzter Beitrag
...wer Du glaubst zu sein
...wer Du glaubst zu sein: "Du bist nicht, wer Du glaubst zu sein. Wer Du...
08.08.2003 Monolog 0 08.08.2003 10:20
im archiv gefunden: oshos erleuchtung
im archiv gefunden: oshos erleuchtung: Osho's Erleuchtung. ...
03.08.2003 Monolog 0 03.08.2003 13:32
Offene Käfigtür - oh Schreck! Schau da nicht hin, Kind!
Offene Käfigtür - oh Schreck! Schau da nicht hin, Kind!: Ein Vogel im Käfig, ganzes Leben lang nur der...
01.08.2003 Monolog 0 01.08.2003 02:14
Das Menschenbild der Kahunas
Das Menschenbild der Kahunas: (Auszug aus: "Das Handbuch der Kahuna-Medizin"...
31.07.2003 Monolog 0 31.07.2003 02:25
tat
tat: ...unabhängig von der deutschen Übersetzung,...
29.07.2003 Monolog 0 29.07.2003 21:47

Andere Themen im Forum Monolog
Thema Datum Autor Antworten Letzter Beitrag
Verlust
Verlust: "Du bist Wolke, bist Meer, Vergessen. Bist...
28.10.2007 shiva 39 09.02.2008 14:34
Das Sucher-Ego
Das Sucher-Ego: Maharaj (lachend): Mein Freund, was ist dieses...
12.05.2007 Kathrina 0 12.05.2007 09:34
Dust in the wind
Dust in the wind: Kansas - Dust in the wind I close my eyes ...
13.09.2006 Gast346 0 13.09.2006 09:59
Jedem das Seine
Jedem das Seine: Jedem das Seine! Dir das Deine und Mir das...
26.09.2005 Liza 0 26.09.2005 20:43
mit Gott zu Mittag gegessen
mit Gott zu Mittag gegessen: Mit Gott zu Mittag gegessen... Es war einmal...
12.02.2005 Gast60 0 12.02.2005 13:01

Powered by vBadvanced CMPS v3.2.1

Alle Zeitangaben in WEZ +1. Es ist jetzt 10:24 Uhr.



Reikiforum.de - Licht und Liebe

:Hochzeit: Hochzeitsforum.de - Ich trau mich Pferde: Reitforum.de - Der Reitertreff im Internet Baby: Babyforum.de - Alles rund ums Baby Abnehmen: Abnehmen.com - Gemeinsam abnehmen ist leichter Fitness: Workout.de - Fitness, Bodybuilding, Aerobic, ... Fahrrad: Radforum.de - Die Fahrrad-Community Aktien: Börsenforum.de - boersenforum.de - Aktien, Fonds, Renditen, ... Basteln: Bastelforum.de - Malen, Töpfern, Serviettentechnik, ... Friseur: Haarforum.de - Das Forum rund ums Haar Haustiere: Haustiere.net - Hunde, Katzen, Vögel, Aquaristik, Terraristik, ... Reisen: World.de - Das Länder-Portal ArzthelferIn: - Das Forum für ArzthelferInnen Laufen: Laufforum.de - Der Lauftreff im Internet Camping: Campen.de - Das Forum für Camper Inliner: Inlinerforum.de - Die Skater-Community Rechnungswesen: Rechnungswesenforum.de Allergien: Allergieforum.de
Links: Parapsychologie.de

Powered by vBulletin® Version 3.8.7 (Deutsch)
Copyright ©2000 - 2012, vBulletin Solutions, Inc.


Sie betrachten gerade *SEEle*.
Seite wurde generiert in 0,12938 Sekunden mit 16 Queries

SEO by vBSEO 3.3.2 ©2009, Crawlability, Inc.