...und dieses jahrelange Geplapper des Verstandes...
aber ich bin auch nicht verpflichtet, auf jeden Gedanken aufzuspringen wie auf einen vorbeirasenden Zug.
Das habe ich gelernt:
Dem Verstand meine Aufmerksamkeit zu schenken, ihm mehr zu glauben als der Wahrheit.
Dem inneren Meister lauschen, mich dem hinzugeben was ich weiß, das führt zum Frieden, zur Stille.
Auch Ängste dürfen dort mitgebracht werden...
Manchmal sehe ich sie wie im Kino vor mir:
All die "Experten" des Verstandes, wie sie schon jahrelang am Verhandlungstisch sitzen und Geschichten des Lebens wiederkäuen, verstärken, negieren, kommentieren, relativieren, einordnen, erklären oder oder.
Ziel dieser Veranstaltung???
Vertraut habe ich dem Verstand nie so recht, aber ich habe gedacht, ich müsste ihm glauben.
Eben, gedacht.
Mich verirrt in der Annahme, "Ich denke also bin ich dieses ich" und das innere Wissen ist etwas, was ich mit dem Verstand in Übereinstimmung bringen muss.
Irgendwie angleichen oder wenn´s nicht geht, nicht beachten – das innere Wissen.
Dass das eine mit dem anderen so viel zu tun hat wie Bananen mit Handtaschen war mir diffus klar.
Und doch hat mich das Leben so oft ganz deutlich an die Hand genommen und mir gezeigt, dass ich DEM vertrauen kann.
Immer wieder.
Und ich dachte: Och nöö, ich brauche noch einen Beweis, und noch einen, das reicht mir noch nicht, um wirklich vertrauen zu können.
Und dann, ganz langsam wächst das Vertrauen in das.
Nicht mit dem Verstand, sondern mit dem fühlenden Vertrauen in das hinein ausdehnen.
Das ist solch ein Geschenk, so eine Freude und Dankbarkeit
Auch die Dankbarkeit darüber, dass DAS nie verraten werden kann.
Der Verstand kann DAS verleugnen, ja das geht, aber verraten kann er es nicht. Er reicht ja gar nicht dorthin.
Es IST
immer, unberührt
ICH BIN