Irgendwie hat es mich heute beim lesen diverser Beiträge hier im Forum getriggert das Thema Mann-Frau anzusprechen.
Im Moment bin ich mir nicht ganz sicher wie ich das angehen soll, bzw. warum ich es anspreche. Wenn ich sage:"Es hat mich was getriggert..", drücke ich damit aus das sich da etwas in mir bewegt bei diesem Thema. Spirituell-sexuelle Energie nenn ich das mal jetzt einfach.
Warum sind sich so gut wie alle Weltreligionen in ihrer exoterischen Erscheinung darüber einig, dass die Frau unter dem Mann steht? Ich will da jetzt gar nicht so in die Details gehen um das zu belegen, sondern warte da eher mal erst auf Widerspruch.
Auch in der Tabuisierung der Sexualität sind sie sich relativ ziemlich einig. Und auch darüber, das sexuelle Abstinenz in der Regel spirituellem Wachstum förderlich ist.
All dem liegen ja bestimmte Glaubensvorstellungen zugrunde denen sich niemand der in diese Welt geboren wird entziehen kann. Lassen wir mal Erleuchtung und Ungeborenheit und Illusion der objekthaften Wirklichkeit und diesen ganzen Kram, bewusst aussen vor.
Ich habe mich zum Beispiel seit meiner Mutter und anderen gescheiterten Beziehungen zu diversen Frauen immer wieder gefragt: Was will die Frau? Wer oder was muss ich sein, damit ich das bin was sie will?
Ich hab das wirklich erforscht. Das ist eigentlich das einzige was ich in meinem Leben wirklich erforscht habe. Den nur in der lebendigen Beziehung zur (scheinbar) Anderen, habe ich erfahren wer ich bin in dieser Welt. Die Beziehung, die Vernetzung, die Verbundenheit, das bin Ich.
Die vorgestellte Hierarchie in unserer Familie war ganz klar:
Gott
Mann
Mutter
Kinder
mit klarer Befehlsgewalt von oben nach unten.
Das wurde auch bekenntnismässig nach aussen dargestellt. Doch die gelebte Wirklichkeit war eine andere. Mutter und Grossmutter konnten sich nie einem Mann wahrhaftig unterstellen, der kläglich scheitern musste im Vergleich zum überirdisch idealisierten Jesus.
Heutzutag muss Mann halt gegen Brad Pitt und Johnny Depp antreten

Insofern ein bisschen einfacher. Mit Hilfe von NLP und Schönheitschirurgie ist das Alles in erreichbare Fernen gerückt
Und meine persönliche Crux war, dass ich mich in der weiblichen Hälfte der Welt wohler fühlte als in der Männlichen.
Als ich das erstemal heiratete, nahm meine Frau meinen Namen an. Nach einem Jahr wars aus. Als ich das zweitemal geheiratet wurde hatte meine Frau einen Doppelnamen. Nach 2Jahren wars zu Ende.
Das dritte Mal war ein rein geschäftlich-struktureller Akt nachdem wir schon 10 Jahre zusammen lebten und inzwischen 2 Kinder geboren waren. Und ich habe trotz Hellinger und Familien stellen Ihren Namen angenommen. Und es ist eine unvorhersehbare Liebesgeschichte geblieben, auch wenns tägliche Leben meistens ziemlich routiniert abläuft, da die immer häufiger auftretenden Aufwachkracher schon in der Routine enthalten sind.
Soweit so gut erst mal.
LG Sponti