Zitat:
Zitat von shams
Mir kommt es so vor, als ob Raum und Zeit zwei Konzepte sind, die sich gegenseitig bedingen. Also genau wie hell und dunkel, Gut und Böse, groß und klein, heiß und kalt usw.. Es scheint als könne das eine nicht ohne das andere definiert werden. Was meint ihr?
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Moin Shams,
obwohl Bewusstsein an und für sich grenzenlos ist, ist es gleichzeitig exakt auf den jeweiligen Organismus zugeschnitten, in dem es sich verkörpert...
daher können diese organismusbedingten
Begrenzungen des menschlichen Bewusstsein nicht so ohne weiteres verlassen werden...
und dazu gehört eben auch die Kategorisierungstätigkeit des Verstandes, der alles in ein duales System wie Raum/Zeit, Hitze/Kälte etc. "übersetzt"... um daraus dem körperlichen Dasein Handlungsfähigkeit zu generieren...
das an den Organismus gebundene Bewusstsein jedoch ist die
Grundlage für die gesamte Wahrnehmung, also auch von Raum und Zeit... das Bewusstsein einer Fliege z.B. erlebt Zeit etwa 8 x schneller als der Mensch... sie sieht die Hand, der sie erschlagen will, quasi in Zeitlupe auf sich zukommen...
ihr körperlicher Organismus ist aber auch so gestaltet, dass er diese schnellere Reaktionsfähigkeit tatsächlich umsetzen kann... der menschliche Körper hätte dazu ein viel zu großes Trägheitsmoment...
das Bewusstsein von Bäumen ist wieder anders geartet.. sie haben ebenfalls eine völlig andere Wahrnehmung von Raum, Zeit, Hitze und Kälte
usw. ... das läßt sich beliebig fortsetzen und ist durch pysikalische Messungen bzw. hellsichtige Kontaktaufnahme ausreichend verifiziert...
jeder Organismus verfügt also, neben seinem Eingebundensein ins das Gesamtbewusstsein, zusätzlich über die zu ihm passende Bewusstseinssoftware, die diesem Organismus das Leben innerhalb des Bewusstseins der Erde ermöglich...
auf der Suche nach dem was ich über diese Funktionen hinaus wirklich bin, wird ziemlich oft an der eigentlich gut funktionierenden Software herumgepfuscht, weil man meint dadurch sich selbst zu entdecken...
wenn es dann gelingt in Trancezuständen (oder Drogen) Raum und Zeit, das Empfinden von Hitze und Kälte usw. zu verbiegen, wird das gerne als phantastische Errungenschaft betrachtet... Bockmist...
das was du bist liegt jenseits all dieser Manipulationen, die den Organismus schon oft genug letzlich in die Klapse gebracht haben...
bestenfalls lässt es mich erkennen, dass Zeit und Raum, Hitze und Kälte eben nur relativ sind...
auch sich ständig einzureden, Zeit und Raum seien nicht real, ist für das Bewusstsein in dem sie aber als real erscheinen, kontraproduktiv und verwirrend...
und stört letztlich nur den fein aufeinander abgestimmten Gesamtablauf von Denken, Fühlen und Handeln deines Organismus...
am Besten man lässt seine Wahrnehmung so natürlich wie möglich funktionieren ohne ihr gleichzeitig verhaftet zu sein, in dem Wissen, dass alles eben nur eine Funktion ist...
meint Manko