Auf seiner Weltreise zu Heiligtümern besuchte Paramahansa Yogananda (den Namen erhielt er 1914 von seinem Meister Sri Yukteswar Giri, als er dem Swami-Orden beitrat), mit bürgerlichen Namen hieß er "Mukunda Lal Ghosch", auch Südindien.
So schrieb er in seiner weltberühmten Autobiographie: "Ehe wir Südindien verließen, unternahmen Herr Wright (sein Fahrer) und ich eine Pilgerfahrt zum heiligen Berg Arunatschala bei Tiruvannamalai, um
Sri Ramana Maharischi aufzusuchen. Der Weise hieß uns in seinem Aschram herzlich willkommen und wies auf einen in der Nähe liegenden Stapel von "East-West-Zeitschriften". Während der Stunden, die wir bei ihm und seinen Jüngern verbrachten, schwieg er die meiste Zeit; doch sein sanftes Antlitz strahlte göttliche Liebe und Weisheit aus.
Um der leidenden Menschheit zu helfen, ihren verlorenen Zustand der Vollkommenheit wiederzugewinnen, lehrt Sri Ramana, daß man sich ständig fragen solle:
"Wer bin ich?" - was in der Tat die eine große Frage ist: Indem man alle anderen Gedanken beharrlich abweist, taucht man immer tiefer in sein wahres Selbst und verhindert dadurch das Auftauchen ablenkender und verwirrender Gedanken. Der erleuchtete Rischi Südindiens hat folgende Zeilen verfaßt:
"Zweiheit und Dreieinigkeit bestehen nicht für sich,
Ohne Stütze kommen sie nie vor.
Suchst du diese Stütze, fallen sie dahin.
Du schaust die Wahrheit, und du wankst nie mehr."
MfG J.