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18.11.2009, 22:34
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notizen zu dhamma (1960 - 65) Beitrag #1 (permalink)
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Gesperrt
Registriert seit: 17.03.2007
Beiträge: 5.043
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notizen zu dhamma (1960 - 65)
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19.11.2009, 12:34
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notizen zu dhamma (1960 - 65) Beitrag #2 (permalink)
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Member
Registriert seit: 11.11.2009
Beiträge: 31
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Hallo Bettina,
ich empfinde es auch als Juwel. Freut mich, dass Du das auch so siehst.
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19.11.2009, 15:58
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notizen zu dhamma (1960 - 65) Beitrag #3 (permalink)
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Senior Member
Registriert seit: 13.09.2006
Ort: München
Beiträge: 1.677
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hab ich das richtig verstanden, er hat sich mit 45 umgebracht, weil er wegen krankheiten nicht mehr hart genug meditieren konnte ?
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19.11.2009, 17:23
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notizen zu dhamma (1960 - 65) Beitrag #4 (permalink)
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Gesperrt
Registriert seit: 17.03.2007
Beiträge: 5.043
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mit deiner art zusammenzufassen und zu formulieren, könntest du beim springer-verlag vielleicht ganz groß rauskommen, mai chop... trau´ dich und schick doch mal ein bewerbungsschreiben hin!
wenn du noch mal aufmerksam liest, wirst du noch vier weitere gründe finden, warum ihm das leben zur qual wurde - aber du musst das nicht tun.
liebe grüße,
bettina
@Brand: ... hab´ es gestern an einen bekannten weitergeleitet, der sich ebenfalls darüber freut und es sehr zu schätzen weiß.
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19.11.2009, 17:24
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notizen zu dhamma (1960 - 65) Beitrag #5 (permalink)
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Member
Registriert seit: 11.11.2009
Beiträge: 31
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Zitat:
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Zitat von mai_chop_gohok
hab ich das richtig verstanden, er hat sich mit 45 umgebracht, weil er wegen krankheiten nicht mehr hart genug meditieren konnte ?
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Hallo,
ich finde, der Abschnitt "Sonstiges" im Wikipedia-Artikel ist in dieser Hinsicht recht klar und eindeutig:
Zitat:
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Bereits kurz nach seiner Ankunft in Ceylon wurde Nanavira Thera von Amöbenruhr (Amöbiasis) befallen. Diese Krankheit begleitete ihn den Rest seines Lebens und machte letztendlich die Praxis der Geistessammlung, und damit Fortschritte auf dem Pfad, unmöglich. Zur Bekämpfung der Amöbenruhr hatte Nanavira ein starkes Medikament bekommen (Entamide). Dieses hatte als Nebenwirkung eine starke Stimulation des Geschlechtstriebes (Satyriasis) zur Folge – für Nanavira als Mönch eine zusätzliche Belastung. Von früheren intensiven Meditationen auf hartem Boden war Nanavira des Öfteren wegen einer Schleimbeutelentzündung der Knie in Behandlung. Vor dem Hintergrund dieser Krankheiten ist auch sein Selbstmord zu sehen. Für Nanavira war ein Leben, welches keine Fortschritte im Dhamma mehr ermöglichte wertlos. Mit seinem Arzt Dr. de Silva sprach Nanavira sowohl persönlich als auch per Brief oft über seine Krankheiten und die praktischen und philosophischen Aspekte des Suizids.
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Diese und andere Briefe sind übrigens in dem von Bettina verlinkten PDF-Dokument mit enthalten.
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19.11.2009, 17:33
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notizen zu dhamma (1960 - 65) Beitrag #6 (permalink)
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Gesperrt
Registriert seit: 17.03.2007
Beiträge: 5.043
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fast synchron gepostet!
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hier eine richtig tolle (englische) seite mit dokumentierten briefwechseln - einige briefe der antwortenden habe ich schon - mit ebenfalls großem gewinn - gelesen:
http://www.nanavira.org/
ein extremes, sehr intensives, gegen ende immer voller gelebtes geistig-seelisch-"spirituelles" leben... und damit hocherfüllt, scheint mir - der suizid schmälert das in keiner weise.
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19.11.2009, 17:59
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notizen zu dhamma (1960 - 65) Beitrag #7 (permalink)
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Senior Member
Registriert seit: 13.09.2006
Ort: München
Beiträge: 1.677
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Zitat:
Zitat von bettina
trau´ dich und schick doch mal ein bewerbungsschreiben hin!
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staun, in was für ein wespennest habe ich denn da jetzt bei dir gegriffen ?
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19.11.2009, 19:55
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notizen zu dhamma (1960 - 65) Beitrag #8 (permalink)
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Gesperrt
Registriert seit: 17.03.2007
Beiträge: 5.043
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einfach ein spannender typ... radikal, konsequent und uneitel:
Zitat:
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„ In Bezug auf irgendwelche früheren Schriften von mir, die Ihnen in die Hände fallen könnten (ich glaube nicht, dass es viele sind), möchte ich Sie bitten, alles, was aus der Zeit vor 1960 stammt, mit großem Vorbehalt zu behandeln. Zu dieser Zeit machten bestimmte meiner Sichtweisen eine Wandlung durch. Wenn das vergessen wird, wundern Sie sich vielleicht über Inkonsistenzen zwischen früheren und späteren Schriften.“
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Zitat:
Notizen zu Dhamma
Zwischen 1960 und 1963 arbeitete Nanavira Thera an den Notizen zu Dhamma. Er nimmt darin zu verschieden Schlüsselbegriffen des (Theravada)-Buddhismus Stellung, wie Bedingtes Entstehen (Pali: Paṭiccasamuppāda), Dhamma, Kamma, Nibbana, Atta/Anatta, Anicca etc. Er untersucht sie im Sinne des Suttapitaka, Philosophie, Logik und eigener Erfahrung. Die buddhistische Kommentarliteratur wird von ihm ausdrücklich als nicht vertrauenswürdig abgelehnt, einzig der Vinayapitaka und Suttapitaka stellen für ihn die Lehre des Buddha korrekt dar.
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außerdem war er von heidegger sehr angetan und auch der von mir besonders geschätzte wittgenstein taucht am ende des buches in den literaturhinweisen auf. ein echtes geschenk für mich... seine entdeckung.
Zitat:
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Zitat von Ludwig Wittgenstein - mein liebstes:
»Ersparen wir uns doch den transzendentalen Quatsch, wenn das Ganze so eindeutig wie ein Kinnhaken ist!«
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***
hallo mai chop,
wo denkst du hin, ich hab´ das in heiterer stimmung geschrieben. 
aber ich frotzele halt schon mal ganz gern - im gegensatz zum höflichen kollegen Brand, dem deine lapidare "frage"/feststellung ebenfalls aufgefallen ist.
schönen abend,
von herzen,
bettina
Geändert von bettina (19.11.2009 um 20:06 Uhr)
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