Guten Morgen alle,
Auch wenn es Martina nicht gelten lassen will, dass es um etwas geht, weil sie nichts, ja nicht einmal ihr eigenes Denken sei, so meine ich doch, dass ein Mensch doch etwas Großartiges und Wesentliches ist. Das mit dem Nichts ist ja doch nur so, dass man sich zuweilen als unbedeutend sieht, besonders bei Niedergeschlagenheit und in einer generell depressiven Stimmung. Ich sage, wir sind von Gott als eigenständige Wesen konzipiert, die einmal seine Ebenbilder werden sollen. Das ist nun ein Plan und nicht nur eine Sichtweise.
Auf dem langen Weg zum wahrhaften Kind Gottes ist es dann schon einmal bedeutsam, ob sich ein Mensch schwer oder leicht tut, dies zu begreifen und überhaupt zu Vorstellungen über Gott zu kommen. Man denke daran, dass dies die Aufgaben des Alltags meist geradezu verhindern. Und auch ein Urlauber in den Sanddünen am Meeresstrand oder am Bauernhof in idyllischer Landschaft, muss nicht zwangsläufig zu besonderen Einsichten über Gott kommen. Das heißt aber nicht, dass er nicht erleben wird, dass es in einer besonderen Umgebung besonders schön, aufbauend, ausgleichend und erholsam ist.
Letzteres gehört letztlich nämlich auch schon zum spirituellen Wachstum eines Menschen. Es kann und wird sich zuerst oberflächlich vollziehen, bevor es irgendwann - meist erst im Jenseits - in die Tiefe der Seele geht. Und auch da gibt es höchst unterschiedliche Schritte und Stufen, so wie ich es mit meinen beiden Beispielen anklingen ließ. Aber sie bedeuten schon eine nächst höhere Ebene, die wir auch verhältnismäßig leicht erreichen können. Nämlich, die vertiefte Betrachtung über Gott, eine erste vertiefte Beziehung zu ihm, die dem Menschen jetzt etwas bedeutet, ihn in ein Wohlgefühl hochhebt.
Eine weitere Stufe wäre dann die, sich nicht nur allein und immer auf diejenigen speziellen Umstände zu versteifen, die stets die gleiche Intuition hervorrufen können, die sich als einzig wesentlich und wahr darstellt.
Es gilt sich individuell zu erweitern, zu lesen, zu studieren und sich auch in der Liebe zu bewähren, meint für heute - Reinhard
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