Hallo,
Ich würde gerne den Versuch unternehmen wollen, das vielbesprochene Ego(erstaunlich eigentlich, daß so viel darüber gesprochen wird) einmal zu definieren und neuzudefinieren. Meine Idee vom Ego ist die eines Knotens, in dem sich Erfahrungen zusammenballen. Der Knoten ist zwar immer ein Knoten, aber er steigt hoch und runter und wandelt sich andauernd, weil andauernd neue Erfahrung sich mit dem Ego verbinden. Ich würde das Ego also als ein
Organ bezeichnen, das es überhaupt möglich macht, die Erfahrungen zusammenzuhalten.
Es ist zur Lebenserhaltung, also für den Körper so notwendig, wie jedes andere Organ und ist völlig losgelöst von moralischen oder sonstigen Bewertungen. Das ist übrigends eine gute Parallele zum Geschlechtsorgan, das ja oft auch mit moralischen Begriffen und dem "Du sollst nicht..usw." belegt wurde(z.B. Du sollst nicht onanieren, weil das schizophren oder dumm macht usw.).
Bin gespannt, ob es möglich ist den Standpunkt und die Sichtweise auf das Ego mal neu zu definieren!?:scatter:
Ich kann mir gut vorstellen, daß die objektive Betrachtung des Ego schon einige Phantome, die sich damit verbunden haben, auflöst und ein super Satsang ist, weil man auf diese Weise einen Abstand und eine Verbundenheit zum Ego
gleichzeitig finden kann.