Ich möchte nun sehr gerne einfach teilen,
was gerade so hier so geschieht.... :-)
Die letzten Wochen, vielleicht auch Monate, waren sehr, sehr intensiv.
Es begann im letzten Jahres eine "Phase", ein totale sich öffnen und niedersinken,das ersehnte tiefe Ja.
...und dort wo noch ein Nein erschien ebenfalls ganz hineinzusinken.
...es so zum Ja werden zu lassen.....
Und es tauchte etwas auf, was mir schon lange bewusst war,
wo aber immer auch ein gewisser Widerstand dagegen war.
...gegen das sich total minderwertig und klein fühlen - als getrenntes Ich vom Ganzen sozusagen....
Denn sobald ich unter Menschen bin tauchte nahezu zeitgleich (unterschwellig) diese absolute Hilflosigkeit (Identifikation),
dieser Schmerz des sich minderwertig oder getrennt fühlens auf.
Und da ich einen soo tiefe Angst vor einer Fortsetzung dieses Schmerzes hatte, zog ich mich auch sehr zurück,
isolierte mich innerlich, äußerlich,
wollte niemanden mehr sehen und war ganz mit mir.
Und seit Ende letzten Jahres, stieg ein so großes Vertrauen in mir auf,
dass ich bereit bin, unendlich weit und weich zu werden.
Oder bessergesagt diese grenzenlose Öffnung wirklich geschehen zu lassen...
Das war auch mein letzter Satz, den ich "aussprach", in mir...
Ich sagte sinngemäß: "Ich weiss gar nichts mehr..... ich löse mich auf... alles wird so weit und ich,
ich schein mich darin zu verlieren".... so ähnlich.
Und ich lies nun den Schmerz zu.
Zwar nicht alles auf einmal *

* und auch nicht immer....
aber Stück für Stück und immer wieder....
das Leben sorgte dafür in dem es zb. gewisse Sucht(suche-)muster verstärkte.
Ich fiel total da hinein und in das sich schuldig fühlen....
...weil es mir so leer, so gesteuert vorkam..... und ich überzeugt war,
(oder ein Teil in mir) dass eine Sucht, etwas überhaupt etwas unkontrollierbares, "mich" minderwertig macht.
Mich wertlos "macht".
Menschliche Schwächen, mich minderwertig "machen" usw...
Und genau dort begegnete ich diesem Gefühl....
Samarpan schrieb mir einmal: Ich solle einfach für immer eine Anfängerin bleiben! Nichts perfekt machen wollen,
sondern eine Anfängerin in allem sein!
Ja, und ich genoss es mit diesem Anfängergeist , diesem Schmerz, diesen Identifikationen und Ausflüchten,
diesem "Sich verbessern wollen" , um irgendwie einen Wert "zu erlangen",
es verdienen zu müssen, geliebt zu sein usw....
Und ich sehe nun, dass genau darin "meine" FREIHEIT "versteckt" lag.....
DIE Freiheit versteckt schien.....
...verdeckt durch diese Selbsttäuschung
und die Angst einfach hinzuschauen auf den Schmerz.
Anzuhalten in dem sich Verbessern-Wollen, dem Wollen an sich und dem Sucht-Suche-modus.
Zwar sind gewisse Muster immernoch da.
Sie waren es aber auch, diese Sucht und Suche, die mich dort hin "brachte" wo ich jetzt bin...
(fast

) von alleine...
Dass ich wirklich tief, tief (Wieder-)Erkennen "durfte".
Darin sehe ich wie das Leben mich bedingungslos liebt....
Es einfach geliebt IST.
Alles!
Ein Punkt erscheint mir jedoch (noch?) sehr herausfordernd.....
und zwar das Unwohl-gefühl unter (vielen) Menschen zu sein.....
Ist es still wie zb einfach beim stillen zusammensein in Stille, im Jetzt.....
...wunderschön....
... ist es mit EINER Person, wunderschön.....
Ja, es ist die Tiefe, die BEGEGNUNG in Stille, im jetzigen Moment,
aber auch im Lachen oder Reden, die mich berührt....
Aber alles was so an der Oberfläche ist, das Schnelle, das verrückte "Irre",
der Smalltalk

..... da fühle ich mich oft sehr überfordert
oder eher einen "Flucht-impuls".
Auch überhaupt hier in dieser Gesellschaft etwas "normales" zu tun..
Eine "geläufige Arbeit" zu tun, einfache Dinge ja, aber eben nicht dieses Funktionieren... und all das.
.... ja, es zieht mich nicht an....
Ich fühle mich teilweise so tief ....soo weit,
eine Weite, als wäre die gesamte WELT IN MIR.
Und das macht mich glücklich.
Aber nicht unbedingt "funktionstüchtig"....*lach*....
Auch reizen mich tief im Herzen keinen "normalen (Liebes-)Beziehungen",
was man zumindest meistens darunter versteht meine ich...
... sondern ich liebe die Begegnung.
Andere berühren durch "mein" offen sein....mich berühren lassen....
und es kommt nahe zu IMMER zu einer Öffnung in der anderen Person...
... es ist einfach wunderschön.
Und mehr ist es nicht, was da von mir ausgeht, wo es mich hin zieht.
Es ist so ein einfach Sein..... einfach da sein... offen sein....
Und manchmal wird daran rumgedeutet ("innen wie außen"),
der Verstand schaltet sich ein....
weil eine tiefe Begegnung stattfindet....
Andere (der Verstand) wollen es benennen, in Schubladen packen....
...und da taucht Traurigkeit in mir auf....
....ein Impuls, der mich wie eine Welle wieder wegspült
oder in eine andere Richtung lenkt....
...vielleicht weil dann sich eine Geschichte in den Vordergrund drängelt
und die Begegnung an sich im Keim erstickt (für diesen Moment).
Bisher wurde ich immer sehr traurig und zog mich dann zurück.
Teilweise war/bin ich auch einfach nur sehr erstaunt, weil ich mir um alles keine gedanken machte..
... und wie aus dem Nichts taucht eine Geschichte auf, und Vorwürfe.
Und ich lies den Schmerz zu, auch hier.
....und es war...ist "gut".
Ich lies es zu, auch das zu fühlen.
Eine Angst vor solchen angeblich "niederen Strukturen",
die eine Reaktion auf tiefen Schmerz und brennendes Verlangen sind.
Sogar so, dass ich mich damit brennen "sah".
Nun geschieht weiterhin loslassen... es ist sehr weich..... ja....
Ich fühle mich sogar happy, wieder einmal ein wenig weicher.....
Tiefer...
Irgendwie wird es immer "tiefer", weiter..... und intensiver....
Die Begegnung mit mir und dem Leben.... sie verschmilzt....
Und ich bin es nicht die "tut".... es geschieht.
.... und ist ein solches Geschenk!
Und ich möchte zb.Samarpan für diese eine Begegnung danken ...
... einfach für seine bedingungslose Liebe in diesem Moment.
...das Vertrauen, dass er ist und ausstrahlt!
Es hat bei mir noch einmal, nach den vielen Jahren die bereits eine Vertiefung ein Erkennen waren, sind..
..etwas ins Rollen gebracht,
was schon länger bei mir angeklopft hat!
Ich spüre viele Impulse.....
im Moment ist es teils noch Rückzug, Vertiefung, mit mir Sein......
Aber auch all diese Weite immer mehr hinausfließen zu lassen, aus "mir heraus", durch mich...
.... so das ich weiter hineinwachse in mich,
ins Leben, in das, was ich wirklich bin,
wir sind.
Ich liebe es.
Nileen
in Hingabe an den jetzigen Moment,
auch wenn er wahrlich keine "Wolke Sieben" ist.... *lach*
Aber er IST. Und er IST tief.
Danke!
:-)