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28.02.2009, 18:29
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"mein" nisargadatta redet schon wieder *g* Beitrag #1 (permalink)
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Senior Member
Registriert seit: 31.01.2009
Beiträge: 1.387
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"mein" nisargadatta redet schon wieder *g*
hallo!
vor ca. einem jahr habe ich mich da verabschiedet:
http://www.satsangforum.de/was-sagt-...atta-4937.html
inzwischen hat sich manches geändert und jetzt habe ich wieder lust weiterzumachen.
es geht los *g*:
Die Welt existiert nur in ihrem Denken.
"Ich bin vor allem und der wissende Zeuge aller Dinge."
das erkennen, dass alles - aber absolut alles, was es gibt - nur in meinem bewusstsein/denken existiert und dass ich vor dem allem bin, ist unheimlich befreiend.
das alles kann ohne mich nicht existieren.
die vergangenheit der ganzen menschheit gibt es nur in meiner (denk)vorstellung, genauso wie die ganze zukunft.
ich muss immer dabei sein, sonst existiert es gar nicht. auch die vorstellung, dass es ohne mich die welt geben könnte , existiert nur in mir, im bewusstsein.
ich bin immer hier. ohne mich geht gar nichts.

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28.02.2009, 21:11
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"mein" nisargadatta redet schon wieder *g* Beitrag #2 (permalink)
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Senior Member
Registriert seit: 31.01.2009
Beiträge: 1.387
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Im Bewusstsein gibt es verschiedene Ebenen, nicht im Gewahrsein; es ist ein einziger, ein homogener Block. Seine Reflexion im Verstand ist die Liebe und das Verstehen. Es gibt verschiedene Ebenen der Klarheit des Verstehens und Intensität der Liebe, aber nicht in deren Quelle.
>>>
ich habe aufgehört, die verschiedenen ebenen des bewusstseins als höhere oder niedrigere zu bewerten.
auf manchen ebenen ist man "bewusster" d.h. der selbsterkenntnis bzw. der selbstverwirklichung "näher", auf manchen eher "unbewusst". das ermöglicht verschiedene, sehr spezielle erfahrungen, die alle ihre berechtigung haben, sonst würde es sie gar nicht geben.
der unterschied zwischen ihnen liegt vor allem in der menge des leidens. je "unbewusster" man wird, desto mehr leid produziert und erfährt man. das heißt aber nicht, dass je mehr leid man erfährt, dass man es auch intensiver erlebt. ich glaube, dass es eher umgekehrt ist: man stumpft ab.
erst wenn das erleben des leidens (wieder) intensiver wird = man wird sich des leidens richtig bewusst, führt es zu mehr "allgemeiner" bewusstheit und zum verschieben des bewusstseins auf eine andere ebene.
das ist aus meiner sicht nicht richtig oder falsch - der unterschied ist, dass es zu erfreulicherem erfahren führt. (man wird irgendwie immer zufriedener - so erlebe ich es.)
>>>
Frage: Habe ich nicht schon genug gelitten?
Maharaj: Das Leid hat Sie abgestumpft, und sie sind unfähig, das ganze Ausmaß zu erkennen. Ihre erste Aufgabe ist es, das Leid in Ihnen und um Sie herum zu erkennen, Ihre nächste das intensive Verlangen nach Befreiung. Die Intensität der Sehnsucht, wird sie leiten; Sie brauchen keine andere Hilfe.
>>>
bei mir hat es so funktioniert.
Geändert von Saphira (01.03.2009 um 06:17 Uhr)
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05.03.2009, 17:05
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"mein" nisargadatta redet schon wieder *g* Beitrag #3 (permalink)
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Senior Member
Registriert seit: 31.01.2009
Beiträge: 1.387
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Die Welt ist ein lustiges Spiel, erzeugt durch unsere eigene Existenz.
Nichts ist wirklich hier, und doch erzeugt es ein solches Durcheinander!
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07.03.2009, 15:28
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"mein" nisargadatta redet schon wieder *g* Beitrag #4 (permalink)
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Senior Member
Registriert seit: 31.01.2009
Beiträge: 1.387
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Maharaj: Der Wunsch zu leben ist das eine fundamentale Bedürfnis, alle anderen hängen davon ab.
Frage: Wir leben, weil wir müssen.
Maharaj: Wir leben, weil wir uns nach einer Existenz, erfüllt mit Empfindungen, sehnen.
>>>>
...was die grundsuche betrifft. 
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08.03.2009, 12:38
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"mein" nisargadatta redet schon wieder *g* Beitrag #5 (permalink)
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Senior Member
Registriert seit: 31.01.2009
Beiträge: 1.387
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frage: Ist es möglich, dass jemand glaubt, verwirklicht zu haben und es stimmt gar nicht?
maharaj: Selstverständlich. Die Vorstellung "Ich habe verwirklicht" ist der eigentliche Fehler. In dem Natürlichen Zustand gibt es kein "ich bin dies" oder "ich bin das".
>>>
ob es viele gibt, die sich für verwirklicht halten und es gar nicht sind? 
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08.03.2009, 13:14
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"mein" nisargadatta redet schon wieder *g* Beitrag #6 (permalink)
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Senior Member
Registriert seit: 31.01.2009
Beiträge: 1.387
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für die, die sich von der angst vor dem tod befreien wollen:
Jede Sekunde sterben Menschen, und die Angst und Qual des Sterbens hängt über der Welt wie eine Wolke. Kein Wunder, dass auch Sie Angst davor haben. Doch wenn Sie einmal wissen, dass nur der Körper allein stirbt und nicht die Kontinuität der Erinnerungen und das Gefühl von "Ich bin", das darin reflektiert wird, dann haben Sie keine Angst mehr.
>>>
aus welchen gründen kann man angst vor dem tod haben?
vor dem tod selbst hatte ich nie angst, aber vor den körperlichen schmerzen, die mit dem sterben oft verbunden sind, schon. 
wenn man an manchem in dieser welt hängt, kann die vorstellung, es einmal endgültig zu verlieren, angst auslösen.
auch die vorstellung, dass nach dem tod alles vorbei ist, kann bei jemandem angst auslösen.
stimmt die behauptung, dass wenn man angst vor dem tod hat, dass man auch angst vor dem leben hat? 
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08.03.2009, 15:11
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"mein" nisargadatta redet schon wieder *g* Beitrag #7 (permalink)
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Senior Member
Registriert seit: 31.01.2009
Beiträge: 1.387
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Leben Sie Ihr Leben, ohne jemanden zu verletzen, Friedfertigkeit ist eine sehr wirksame Form von Yoga, und es wird Sie schnell an Ihr Ziel bringen. Ich nenne es Nissarga-Yoga, das natürliche Yoga. Es ist die Kunst, in Frieden und Harmonie zu leben, in Freundlichkeit und Liebe.
Seine Früchte sind Glückseligkeit ohne Ursache und ohne Ende.
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08.03.2009, 15:18
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"mein" nisargadatta redet schon wieder *g* Beitrag #8 (permalink)
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Senior Member
Registriert seit: 31.01.2009
Beiträge: 1.387
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Frage: Ist Ihr Zuhause in Gott?
Maharaj: Auch einen Gott zu lieben und anzubeten ist Ignoranz. Mein Zuhause is jenseits aller Vorstellungen, und seien sie auch noch so erhaben.
Frage: Doch Gott ist keine Vorstellung! Er ist die Realität jenseits von Existenz.
Maharaj: Nennen Sie es, wie Sie wollen. Was immer Sie sich ausdenken, ich bin jenseits davon.
>>>
tja, zur verwirklichung braucht man nicht unbedingt gott. 
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