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04.04.2009, 12:31
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"mein" nisargadatta redet schon wieder *g* Beitrag #17 (permalink)
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Senior Member
Registriert seit: 31.01.2009
Beiträge: 1.387
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Der Beobachter der Geburt, des Lebens und des Todes ist ein und derselbe.
Er ist der Beobachter von Schmerz und Liebe.
Obwohl die Existenz in Begrenzung und Trennung leidvoll ist, lieben wir sie. Wir lieben und hassen sie zur selben Zeit.
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genau so ist es und erklärt alles.
das ist auch der grund, warum dieser traum/film der freude und des leides immer bestehen wird.
es ist aufregend und darum zieht es an.
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Wir kämpfen, wir töten, wir zerstören Leben und Besitz, und sind doch liebevoll und aufopfernd.
Ein Kind pflegen wir mit Liebe und machen es auch zur Waisen.
Unser Leben ist voller Widersprüche, und doch hängen wir daran.
Dieses Hängen am Leben ist die Wurzel von allem, und doch ist es vollkommen oberflächlich.
Wir hängen uns mit aller Kraft an jemanden oder an etwas, und im nächsten Moment vergessen wir es, wie ein Kind, das Sandkuchen backt und sie im nächsten Moment leichten Herzens wieder vergisst.
Rühren Sie sie an, schreit es vor Zorn; lenken Sie es ab, vergisst es sie.
Denn unser Leben ist jetzt, und unsere Liebe zu ihm ist jetzt.
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ja. das erklärt, warum mir jemand erzählt, dass er für seine familie sterben würde und nicht einmal in einem jahr danach verlässt er sie für eine frau, die er einen monat kennt. und in einem halben jahr danach behauptet er, dass er - wenn es mit der neuen freundin nicht klappen sollte - nicht zu seiner familie sondern zu seiner früheren ex-freundin zurückkehren wird. 
wenn es sandkuchen wären, ok - aber es handelt sich um (lebendige) menschen, kinder. 
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Wir lieben Vielfalt, das Spiel von Leid und Freude,
Kontraste faszinieren uns.
Dafür brauchen wir Gegensätze und deren scheinbare Trennungen.
Wir genießen sie für einen Moment,
dann werden wir ihrer müde
und sehnen uns nach der Ruhe und dem Frieden des reienen Seins.
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das ist genau mein zustand. Ich bin müde und sehne mich nach ruhe und frieden, die andauern.
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Das kosmische Herz schlägt unaufhörlich.
Ich bin der Beobachter und auch das Herz.
Geändert von Saphira (04.04.2009 um 12:34 Uhr)
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05.04.2009, 11:27
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"mein" nisargadatta redet schon wieder *g* Beitrag #18 (permalink)
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Senior Member
Registriert seit: 31.01.2009
Beiträge: 1.387
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Maharaj:
Sie klammern sich an die Vorstellung, in diese Welt der Schmerzen und Leiden geboren worden zu sein.
Ich weiß, dass die Welt ein Kind der Liebe ist, deren Beginn, Wachstum und Erfüllung in der Liebe liegt.
Doch ich bin auch jenseits der Liebe.
Frage:
Wenn Sie die Welt aus der Liebe erschaffen haben, warum ist sie dann so voller Schmerz?
Maharaj:
Sie haben recht - vom Standpunkt des Körpers aus betrachtet.
Doch Sie sind nicht der Körper.
Sie sind die Unermesslichkeit und Unendlichkeit des Bewusstseins.
Halten Sie nicht für wahr, was nicht wahr ist, und Sie werden die Dinge sehen wie ich sie sehe.
Freude und Leid, gut und böse, richtig und falsch, all dies sind relative Begriffe und dürfen nicht als absolut erachtet werden.
Sie sind begrenzt und nur von begrenzter Dauer.
>>>
momentan suche ich eine (neue) einstellung zum leben (des körpers?).
warten (auf den tod des körpers)?
sich dabei mit verschiedenen beschäftigungen ablenken?
beobachten, wie auf den tod des körpers gewartet wird und wie man sich ablenkt? 
alles geht vorüber - die freude und das leid.
wo ist die ursachlose freude des seins?
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05.04.2009, 12:50
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"mein" nisargadatta redet schon wieder *g* Beitrag #19 (permalink)
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Senior Member
Registriert seit: 31.01.2009
Beiträge: 1.387
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Ich sehe den Tod nicht als ein Unglück, so wie ich bei der Geburt eines Kindes nicht jubiliere.
Auf das Kind warten Schwierigkeiten, der Tote hat sie hinter sich.
Am Leben zu hängen, heißt am Kummer zu hängen.
Wir lieben, was uns weh tut, das ist unsere Natur.
Für mich wird die Stunde des Todes, ein Moment des Jubilierens sein, nicht der Angst.
Ich schrie, als ich geboren wurde, und ich werde lachen, wenn ich sterbe.
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05.04.2009, 13:42
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"mein" nisargadatta redet schon wieder *g* Beitrag #20 (permalink)
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Senior Member
Registriert seit: 31.01.2009
Beiträge: 1.387
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ich glaube, das ist genau das, was ich jetzt brauche:
Sie lieben sich schon seit unendlichen Zeiten, doch nie mit Weisheit.
Benutzen Sie Ihren Körper und Ihren Verstand mit Weisheit, im Dienste des Selbst. Das ist alles.
Wenn Sie ohne Zweifel wissen, dass dasselbe Leben durch alles fließt, was existiert, und dass Sie dieses Leben sind, werden Sie alles auf natürliche und spontane Weise lieben.
Doch wenn Sie irgend etwas als getrennt von Ihnen sehen, können Sie es nicht lieben, denn es beängstigt Sie.
Entfremdung verursacht Angst, und die Angst vertieft die Entfremdung.
Es ist ein Teufelskreis.
Nur die Selbstverwirklichung kann ihn brechen.
Gehen Sie entschlossen auf sie zu.
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06.04.2009, 18:42
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"mein" nisargadatta redet schon wieder *g* Beitrag #21 (permalink)
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Senior Member
Registriert seit: 31.01.2009
Beiträge: 1.387
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Sie müssen nicht dem "ich bin" hinterherjagen, um es umzubringen.
Das können Sie gar nicht.
Sie brauchen nichts weiter als die aufrichtige Sehnsucht nach der Wirklichkeit - die Liebe für das Höchste - die Entschlossenheit, vom Falschen, vom Unechten frei zu sein.
Ohne Liebe und von ihr inspiriertem Willen kann man nichts erreichen.
Nur über die Wirklichkeit zu reden, ohne etwas zu tun, ist selbstzerstörerisch.
>>>
ohne liebe geht offensichtlich gar nichts.
aber wann ist ein mensch fähig zu lieben?
die herzen vielen menschen sind aufgrund der angst und sorgen die meiste zeit zu.
wahrscheinlich ist es viel einfacher, über nächstenliebe zu diskutieren - wie sie sein sollte oder dass es sie gar nicht gibt, anstatt das herz zu öffnen und zu lieben. 
allles besser zu wissen, immer recht zu behalten, ist wichtiger als zu lieben. 
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06.04.2009, 18:52
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"mein" nisargadatta redet schon wieder *g* Beitrag #22 (permalink)
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Senior Member
Registriert seit: 31.01.2009
Beiträge: 1.387
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Solange Ihr Verlangen nach Wahrheit Ihr tägliches Leben beeinflusst, steht mit ihnen alles zum Besten.
Leben Sie Ihr Leben, ohne jemanden zu verletzen, Friedfertigkeit ist eine sehr wirksame Form von Yoga, und es wird Sie schnell an Ihr Ziel bringen. Ich nenne sie Nisarga-Yoga, das natürliche Yoga.
Es ist die Kunst, in Frieden und Harmonie zu leben, in Freundlichkeit und Liebe. Seine Früchte sind Glückseligkeit ohne Ursache und ohne Ende.
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ja! 
>>>
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06.04.2009, 19:08
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"mein" nisargadatta redet schon wieder *g* Beitrag #23 (permalink)
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Senior Member
Registriert seit: 31.01.2009
Beiträge: 1.387
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Frage:
Ist ein Gnani nicht traurig und leidet, wenn sein Kind stirbt?
Maharaj:
Er leidet mit denen, die leiden.
Das Geschehen selbst ist von geringer Bedeutung, doch er ist voller Mitgefühl für die Leidenden, ob lebendig oder tot, außerhalb oder im Körper.
Schließlich sind Liebe und Mitgefühl seine wahre Natur.
Er ist eins mit allem, was lebt, und Liebe ist dieses Einssein in Aktion.
>>>
seltsamerweise kann das mitgefühl eines gnani manchmal wut und hass in besonders selbstsüchtigen menschen mit fest geschlossenen herzen hervorrufen.
wohl der grund, warum jesus gekreuzigt wurde.
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07.04.2009, 22:22
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"mein" nisargadatta redet schon wieder *g* Beitrag #24 (permalink)
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Senior Member
Registriert seit: 31.01.2009
Beiträge: 1.387
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Es muss Liebe vorherrschen zwischen der Person, die sagt "Ich bin" und dem Beobachter von diesem "Ich bin".
Solange sich der Beobachter, das innere Selbst, das "höhere" Selbst, getrennt fühlt von dem Beobachteten, dem "niedrigeren" Selbst, wird dieses es verachten und verurteilen, und das macht die Situation völlig hoffnungslos.
Erst wenn der Beobachter die Person als eine Projektion oder eine Manifestation seiner selbst akzeptiert, verwandelt sich sozusagen das persönliche Selbst in das unpersönliche Selbst, die Dualität von "Ich" und "Dies" verschwindet, und innerhalb der Identität des Äußeren und des Inneren manifestiert sich die Höchste Realität.
Diese Vereinigung des Sehenden und des Gesehenen geschieht,
wenn dem Sehenden bewusst wird, dass er selbst der Sehende ist.
Er ist nicht nur an dm interessiert, was er sieht, was sowieso der Fall ist, sondern sein Interesse gilt auch der Tatsache, dass er interessiert ist, mit Aufmerksamkeit seine Aufmerksamkeit wahrzunehmen, sich bewusst zu sein, dass er bewusst ist.
Liebevolles Gewahrsein ist der entscheidende Faktor, damit die Realität ins Zentrum rückt.
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