15.06.2008, 09:33
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Juni Beitrag #1 (permalink)
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Juni
„Ich sah im Alter, deinen blutigen Ring, verstand das jüngste Gericht, ein kaminrotes Lied im Gewölbe einer Hand und spürte nicht mehr den blumigen Morgen danach, wie nach einer Liebesnacht. Ein Flammenschiff im Herz, das Amulett aus Tränen und ganz trunken in der sonnentauenden Schlunt am Feuerberg torkelnd durch ein Minenefeld der Gefühle, Flammen die von dem Herzen in die Augen steigt. Als ich dir Sprache als Knäul vor den Boden warf, schrieb jemand in das Tagebuch „Gefühle können nicht lieben“, ich hörte dich aber sagen „Körper entstehen durch Lust“, wie grenzenlos war doch der Moment der Sprache.“
„SpaceCowboys in der Meisterschaft sind immer in intergalaktischen Viehherden, wie hoben sie sich doch gegenseitig die Muschel mit dem Gesang ans Ohr, als ob es einen Unterschied machte ob Lehrer oder Schüler, wenn doch beide schon die Perle schluckten. Selbst Laster konnten schon groteske Züge annehmen, im Zeitalter der lungenkranken Schrift, wir lachten darüber im lavendel Kraut und zündeten den unbefangenen Artzkittel an die Wand. Waren wir doch beide jahrelang in der Meisterschaft der Dunkelheit, die latenten Dimension, das immer wieder gleich sich verstehenden, zeithoffnungsvoll im Kreis zu halten. Jeder kann das Wort umkehren, wurde Offenheit bestraft, wenn es andere gab, die das wahre fast perfekt an ihrem Wort Sein klammerten ? Natürlich kannten wir das ankommen längst so wie alle, ist Philosophie da ein Verbrechen, wenn es nur Ewigkeit bestiehlt, wenn selbst Evolution nicht Sünde gebar ? Es ergab seiner Busse, da es im Spinnennetz freite, doch liess ich es verklopfen um im Raum zu öffnen und verstand in der Sprachkunstonanie einheitlichen Sinn, legitimiert in den Wellenmolekülen der unendlichen Ruhe. Dejavu, diese leere Stille nur ein Werkzeug, das sich in der Arbeit vergass. Nur dich sah ich in verbunten Wirklichkeit gewiss, durch das erkenn im Irrfall der Zeitenschläge, mit allen anderen blieb das Blatt im Unwissen offen. Es war wirklich alles eins, wirklich alles eins und als Sehnen durch die Schwingen im Flügelschlag der Ewigkeit schien. Wenn wirklich alles eins ist, wie soll dann wirklich je ein Mensch ankommen sein ? Wenn alle Herzen am Grund wirklich eins waren, wieso nennt es das globale Melancholie ? Berufsstände in der Rase der Flugsaurier, unsere Einheit war nur lebendig den Weltschmerz von bitter nach süss zu sein, das latente gab dem Anklopfen den Strudel, Zeitenspalte Welt. Zu farbig ist die Stille, selbst die Zeit ist schon verflogen, eine alte Silbenejakulation, definiert auf seinen Schwingen geschriebner Tod. Ein Hauch zum Sturm im Bild, alle Stille, wenn die Menschheit eins in der Netzhaut der schwarzen Witwe“
Geändert von Gast1493 (15.06.2008 um 10:51 Uhr)
Grund: Datum gelöscht
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