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06.03.2012, 10:54
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Ilovenour's Schatztruhe - Göttliches Wissen Beitrag #1
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Ilovenour's Schatztruhe - Göttliches Wissen
Allahs Gesandter hat gesagt: “Ich verbürge mich dem für ein Haus im Paradies*, der sich des Streits enthält, selbst wenn er im Recht ist, und für ein Haus in der Mitte des Paradieses dem, der sich der Lüge enthält, selbst wenn es nur Spaß ist**, und für ein Haus am höchsten Platz des Paradieses dem, der seine Wesensart bessert.” (Abu Umama; Kitab, Sunan Abu Dawud)
*arab.: جنّة عدن dschanna adn = Garten Eden, bzw. Gärten Eden, da es mehrere Gärten sind.
*hebr.: גן עדן) Gan Eden
** Damit ist nicht ein Witz gemeint, sondern jemanden durch eine spassige Lüge sehr reinlegen, dass derjenige es glaubt und bei Enthüllung es als sehr unangenehm empfindet.
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06.03.2012, 11:22
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Ilovenour's Schatztruhe - Göttliches Wissen Beitrag #2
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Barmherzigkeit
Allahs Gesandter hat gesagt:
”Allah der Barmherzige erweist dem Barmherzigkeit, der seinerseits anderen barmherzig ist. Seid darum allen auf Erden barmherzig, dann ist euch barmherzig, Der im Himmel ist.”
(Überliefert: Abdullah Ibn Amr; Sunan: Abu Dawud, Kitab: at-Tirmidhi)
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06.03.2012, 13:21
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Ilovenour's Schatztruhe - Göttliches Wissen Beitrag #3
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Die Liebe Gottes zu seinen Geschöpfen
„Die göttliche Liebe zum Menschen zeigt sich darin, dass Gott Seinen Diener ruft und ihn mit Sich vertraut macht.
Er gewährt ihm Eintritt in die göttliche Welt und erfüllt seinen Verstand mit Geheimnissen aus der göttlichen Welt; Er konzentriert die Sinne Seines Dieners auf den Empfang des göttlichen Lichts, wodurch der Diener die Stufe der göttlichen Nähe erreicht hat und sich sein Fleisch und Blut mit Liebe mischt, bis er sich selbst vergisst und auch alles andere außer Gott nicht mehr wahrnimmt.
Gott wird zu seinen Augen und Ohren.“[6]
Geh und reiß das Haus Deines Herzens nieder,
Bereite einen Platz für den Geliebten vor.
Wenn du es verlässt, tritt Er herein;
Er zeigt Dir Seine Schönheit, wenn Du Dich selbst vergisst.
Wer sich durch Verdienste beliebt machte,
Reinigte sein Haus, indem er alles Andere ablehnte.
Er fand im Wesen des Geliebten seinen Platz,
So dass Gott über ihn sagte: „Er sieht und hört durch mich“[7]
Es wird deutlich, dass die göttliche Liebe zum Menschen auf die Selbstliebe wirkt, was nichts anderes ist als die Wahrnehmung des Guten und der Vollkommenheit. Diese Liebe erscheint Gottes Geschöpfen aufgrund Seines Edelmuts. Wenn Gott also einem Diener etwas aus Seiner endlosen Gnade schenkt, hat Er ihm seine Liebe zuteil werden lassen. Und der Friede und die Gnade Gottes und Seine Segnungen seien mit euch.
"Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele und mit deinem ganzen Gemüte und mit aller deiner Kraft!" Markus 12,30
Abu Hurayrah überliefert, dass der Prophet sagte:
Allah, der Allmächtige sprach:
Ich bin gerade so wie mein Diener glaubt, daß Ich bin.*
Ich bin mit ihm, wenn er sich an Mich erinnert/ Mich erwähnt.
Wenn er Mich bei sich erwähnt, werde ich ihn bei Mir erwähnen,
und wenn er Mich in einer Versammlung erwähnt, werde ich ihn in einer besseren Versammlung erwähnen.
Und wenn er sich Mir die Breite einer Hand nähert, werde Ich mich ihm eine Armeslänge nähern.
Und wenn er sich Mir eine Armeslänge nähert, werde Ich mich ihm einen Klafter nähern.**
Und wenn er gehend zu mir kommt, komme Ich zu ihm gelaufen.
*«anaa 'inda Zanni 'abdii bii»
* Auf Arabisch auch möglich:
Ich bin wie Mein Diener erwartet, daß Ich bin.
** Spannweite der seitwärts ausgestreckten Arme
Überliefert von al-Buhkari (auch von Muslim, at-Tirmidhi und Ibn-Majah).
***
Abu Huraira, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete:
‘Der Gesandte Allahs sagte:
“Wahrlich, Allah, Der Allmächtige und Erhabene, sprach: ‘Wer sich mit einem Meiner Schützlinge verfeindet, dem erkläre Ich den Krieg. Und wenn Mein Diener Meine Nähe durch etwas sucht, das Ich am meisten liebe, so findet er nichts besseres als das, was Ich ihm zur Pflicht auferlegt habe.
Und mein Diener hört nicht auf, Meine Nähe durch freiwillige Leistungen zu suchen bis Ich ihn liebe. Und wenn Ich ihn liebe, so bin Ich seine Ohren, mit denen er hört, seine Augen, mit denen er sieht, seine Hände, mit denen er zupackt, seine Füße, mit denen er schreitet.
Und wenn er Mich um etwas bittet, so gewähre Ich es ihm, und wenn er bei Mir Zuflucht sucht, gebe Ich ihm Zuflucht bei Mir.
Und Ich habe nicht vor etwas gezögert, wie Ich vor dem Leben Meines gläubigen Dieners zögere; denn er mag nicht den Tod, und Ich mag nichts tun, was ihn betrübt.‘”‘
Und Allah erfüllt die höchsten Ansprüche, die Sein Diener über ihn hegt.
„...Gott wird bald ein anderes Volk bringen, das Er liebt und das Ihn liebt…“[1]
Diese Art der göttlichen Liebe zu Seinen Dienern hat ihren Ursprung im göttlichen Wesen, das Seine Geschöpfe liebt. Mit anderen Worten ist die Liebe eine hohe menschliche Eigenschaft und natürliche Angelegenheit. Diese Eigenschaft, die in allen Menschen vorhanden ist, wurde ihnen von Gott gegeben, Der alle Seine Geschöpfe liebt, weil Er sie erschaffen hat. So gibt es eine existenzielle Verbindung zwischen Gott und der Liebe zum Menschen. Allameh Tabatabaei sagte dazu: „Gott liebt aufgrund der Selbstliebe alle Geschöpfe. Seine Geschöpfe wiederum haben Seine Gaben angenommen und werden von Ihm geliebt, so wie sie von Ihm geliebt werden, nachdem sie Seine Rechtleitung angenommen haben.“[2]
In den göttlichen Versen wurde auch eine andere Art der Liebe erwähnt, die auf das Bekenntnis zu Seinem letzten Propheten folgt. Im Qur’an steht:
„Sprich: ‚Wenn ihr Gott liebt, folgt mir; so wird Gott euch lieben…’“[3]
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06.03.2012, 15:06
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Ilovenour's Schatztruhe - Göttliches Wissen Beitrag #4
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Nach Aussage von Abdullah bin ‘Amr, der sagte:
Jemand fragte: “Oh Gesandter Allahs! Wer sind die besten Menschen?”
Er antwortete: “Die, die ein makhmoom Herz haben und eine ehrliche Zunge.”
Sie fragten: “Wir wissen, was eine ehrliche Zunge ist, aber was ist ein makhmoom Herz?”
Er صلى الله عليه و سلم sagte: “Ein frommes, reines Herz, welches keine Sünde in sich trägt, noch ist es unterdrückend, noch hat es Hass oder Neid in sich.”
(Silsilah Ahadeeth As-Saheehah Nr. 948)
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06.03.2012, 15:20
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Ilovenour's Schatztruhe - Göttliches Wissen Beitrag #5
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Verse - Ayat erklärt
Allah sagt: “Haben Wir dir nicht deine Brust aufgetan (1) “, was bedeutet: “Wir haben sie erleuchtet, und wir haben sie geräumig, ausgedehnt und weit gemacht.“
Dies ist wie Allah sagt: “Wen Allah rechtleiten will, dem tut Er die Brust auf für den Islam*.” (Qur’an 6:125)
Und so wie Allah seine Brust ausgedehnt hat, so hat Er Sein Gesetz ausgedehnt, weit, beherbergend und einfach gemacht, keine Schwierigkeiten, Härte oder Belastung beinhaltend.
Islam* Die völlige Übergabe des Menschen mit allem was dazugehört, Leben, Gut, Blut, Besitz, ect. an seinen Schöpfer, freiwillige Unterwerfung unter den Willen des Allmächtigen Gottes. Durch den Bund, indem der Mensch mit Gott direkt den Bund schliesst, den schon Moses und die früheren schlossen, dem Schöpfer direkt bezeugt: Es gibt keinen Gott ausser dir, mit dem ganzen Herzen. Hat nichts mit Religion im üblichen Sinn zu tun, heisst auch "din" , sondern von diesem Moment steht der Wille des Menschen voll unter dem Willen Gottes, wird somit geführt.
Bezüglich Allah’s Aussage: “Wahrlich, mit der Erschwernis ist Erleichterung, (5) Wahrlich, mit der Erschwernis ist Erleichterung. (6)“:
Allah informiert, dass mit jeder Erschwernis Erleichterung kommt, und dann bekräftigt Er dies durch die Wiederholung. Es ist gut und wichtig, dies zu wissen, damit man nicht verzagt im Leben, mit diesem Wissen geht dann die Not bereits mit der Erleichterung einher.
Geändert von Ilovenour (06.03.2012 um 15:45 Uhr)
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06.03.2012, 15:52
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Ilovenour's Schatztruhe - Göttliches Wissen Beitrag #6
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Verse - Ayat erklärt
Diejenigen aber, die glauben* und rechtschaffene Werke tun – Wir erlegen keiner Seele mehr auf, als sie zu leisten vermag -, jene sind Insassen des Paradiesgartens. Ewig werden sie darin bleiben. (42) Und Wir nehmen weg, was in ihren Herzen an Groll ist. Unter ihnen strömen Flüsse. Und sie sagen: “Alles Lob gehört Allah, Der uns hierher geleitet hat! Wir hätten unmöglich die Rechtleitung gefunden, wenn uns Allah nicht rechtgeleitet hätte. Die Gesandten unseres Herrn sind wirklich mit der Wahrheit gekommen.” Und es wird ihnen zugerufen: “Siehe, das ist der Paradiesgarten. Er ist euch zum Erbe gegeben worden für das, was ihr zu tun pflegtet.” (43)
*arab.: Iman, nachdem aufrichtig geschlossenen Bund mit dem Schöpfer.
Im Paradiesgarten, ist man wieder mit seinen Lieben zusammen, den Freunden, Familie, Kindern - physisch, aber mit einem unsterblichen, wunderschönen Körper. Alle Wünsche werden erfüllt: Was kein Auge je gesehen, kein Herz je begehrt hat...Normalerweise ist dies auch der natürliche Wunsch des Menschen, dass er wieder mit seinen Lieben zusammen ist, dass es nie mehr Leid gibt und Traurigkeit. Wie bereits erwähnt gibt es mehrere Gärten, der höchste davon ist al-Firdaws
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07.03.2012, 01:43
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Ilovenour's Schatztruhe - Göttliches Wissen Beitrag #7
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Erinnerungen an's Paradies
Da Reichtum, Pracht und Schönheit Charakteristika des Paradieses sind, lässt Allah den Gläubigen* ähnliche Wohltaten auf der Welt darbringen, um das Paradies in Erinnerung zu rufen und um den Wunsch und den Enthusiasmus des Gläubigen nach dem Erreichen des Paradieses zu steigern.
Von den ununterbrochen fließenden Flüssen bis zu prächtigen Orten, von Gärten bezaubernder Schönheit bis zur physischen Schönheit der Menschen, von ästhetischen Bauwerken bis zu bewundernswerten Kunstwerken sind alle Wohltaten eine Güte Allahs an die Menschen. Im weltlichen Leben ist in der Schöpfung jeder einzelnen dieser Wohltaten eine Weisheit zu sehen. Der Gläubige bewertet alle Schönheiten der Welt als Wunder. Im Quran überbringt Allah den Gläubigen die Freudenbotschaft auf folgende Weise:
Verheiße aber denen, die glauben und das Rechte tun, dass Gärten für sie bestimmt sind, durcheilt von Bächen. Und sooft sie mit einer Frucht gespeist werden, sprechen sie: "Dies war unsere Speise zuvor"; doch nur ähnliche werden Wir ihnen geben. Und darin werden sie reine Partner haben, und darin sollen sie ewig verweilen. (Sure 2:25 - al-Baqara)
Wie sehr die Wohltaten des Jenseits auch denen der Welt ähneln, so stehen sie doch wegen ihrer Tatsächlichkeit und Dauerhaftigkeit so weit über den irdischen, dass sie mit diesen nicht verglichen werden können. Allah hat das Paradies in makelloser Weise erschaffen und mit Wohltaten ausgestattet, deren Schönheit vielfach größer ist. Ein Mensch, der die quranische Moral lebt, denkt bei jeder Schönheit an die außerordentliche Schöpfung und die Großartigkeit des Paradieses. Wenn er den Himmel betrachtet, denkt er an die Größe des Paradieses"...das weit ist wie die Himmel und die Erde... " (Sure 3:133 - Al-'Imran), beim Anblick anmutiger Orte an "...in den höchsten Gemächern des Paradieses wohnen lassen, das von Bächen durcheilt wird... " (Sure 29:58 - al-'Ankabut) beim Betrachten von bezauberndem Schmuck an den aus "...geschmückt sein mit Armbänder aus Gold und Perlen... " (Sure 35:33 - al-Fatir) bestehenden Paradiesschmuck, beim Betrachten von schicker und anmutiger Kleidung an die, aus "...gekleidet in grüne Gewänder aus Seide und Brokat..." (Sure 18:31 - al-Kahf) gemachten Kleider des Paradieses, beim Genießen von schmackhaften Speisen und Getränken daran, dass "in ihm fließen Ströme von Wasser, das nicht verdirbt, und Ströme von Milch, deren Geschmack sich nicht ändert, und Ströme von Wein, köstlich für die Trinkenden, und Ströme von geklärtem Honig... " (Sure 47:15 - Muhammad) sind, beim Anblick von beeindruckenden Gärten an die "In tiefstem Grün." (Sure 55:64 - ar-Rahman) Gärten des Paradieses und beim Anblick von ästhetischem Mobiliar an die "golddurchwirkten Polster" (Sure 56:15 - al-Waqi'a) des Paradieses. Aufgrund dieser Gedanken sind alle Schönheiten dieser Erde für einen Gläubigen - sei er nun deren Besitzer oder nicht - die Quelle großer Freude und eine Gelegenheit zum Dank. Gleichzeitig ist es eine wichtige Quelle der Begeisterung, die die Sehnsucht nach dem Paradies und das Eifern darum vergrößert.
Der Gläubige, der die quranische Moral lebt, ist nicht eifersüchtig auf jemanden, der schöner oder reicher ist als er selbst, oder verärgert über dessen Besitz. Und er klagt nicht, wie mancher Mensch, nur weil er kein prachtvolles Heim besitzt. Sondern geniesst es z.B. ein schönes Heim anzusehen, oder besuchen, damit es ihn an das Paradies erinnert..das soll es auch.
Denn ein grundlegender Lebenszweck ist es, die Schönheiten nicht vorübergehend, sondern bis in Ewigkeit zu besitzen. Die Heimat der dauerhaften Schönheit ist aber das Jenseits. Darauf hat Allah im Quran mit dem Vers "Ihr Herr verheißt ihnen Seine Barmherzigkeit und Sein Wohlgefallen und Gärten beständiger Wonne." (Sure 9:21 - at-Tauba) hingewiesen.
Menschen, die jedoch entfernt von der Moral des Quran leben, vergessen, dass die wahre Heimstatt das Jenseits ist und binden sich mit Leidenschaft an die Wohltaten dieser Welt. Ihre wichtigsten Ziele sind, zu erreichen, dass ihr Name mit Lob erwähnt wird, dass sie selbst als wichtig und achtungsvoll eingestuft werden, dass sich ihre materiellen Möglichkeiten vergrößern und dass sie ein bequemes Leben führen. Ihr Leben lang laufen sie hinter den vorübergehenden, unwichtigen und betrügerischen Werten dieser Welt hinterher. Wenn sie Schönheiten sehen, die sie nicht selbst besitzen, vergrößert dies nur ihre Eifersucht, ihre Gier und ihre Trauer. Zum Beispiel können sie es nicht genießen, sich in einem prunkvollen Haus zu befinden, das ihnen nicht gehört. Sie beschäftigen ihren Verstand ständig mit Fragen wie "Warum bin ich nicht so reich?" und "Warum habe nicht ich so ein schönes Haus?" Die schönen Dinge dieser Welt sind für solche Menschen im allgemeinen nur eine Quelle des Unbehagens. Denn sie glauben, dass sie unbedingt Besitzer der Schönheiten sein müssen, um diese genießen zu können.
Diejenigen jedoch, die nach der Moral des Quran leben, können jederzeit Schönheiten genießen, unabhängig davon, ob sie diese besitzen oder nicht. So kann ein Mensch, der über ein Glaubensbewusstsein verfügt, aus Gründen der Prüfung nicht in einem reichen Umfeld leben, sich auch nicht in einem solchen Umfeld aufhalten oder ein solches niemals sehen. Jedoch lebt er in dem Bewusstsein, dass die Situation, in der er sich bewegt, eine Wohltat ist. Denn für einen Gläubigen ist es nicht unbedingt notwendig, sich dort zu befinden, um die Schönheit von Allahs Schöpfung zu sehen oder zu bemerken. Ein Gläubiger bemerkt mit Scharfsinn und Weitblick immer und überall die unvergleichlichen Schönheiten von Allahs Schöpfung. Die unvergleichliche Schönheit in der Sternenpracht am Nachthimmel, in der Farbe einer Rose, in einem Design oder in einem anmutigen Duft sind nur einige Beispiele, auf die ein jeder täglich treffen und die er loben kann.
Die Sehnsucht des Gläubigen nach dem Paradies bewirkt, dass er sein Umfeld in einen Ort verwandelt, der an das Paradies erinnert. Natürlich ist das Paradies ein Ort, der mit Kunstwerken ausgestattet ist, die die menschliche Vorstellungskraft übersteigen, der makellose Anblicke und Schönheiten bietet, die kein Mensch auf dieser Welt erhaschen kann. Ein Muslim jedoch, der nach der quranischen Moral lebt, bemüht sich, seine Umgebung nach Kräften zu verschönern indem er alle seine weltlichen Möglichkeiten benutzt. Allah lenkt im Quran die Aufmerksamkeit darauf, dass Prophet Salomon ein ausgesprochener Kunstkenner war. Im Schloss Prophet Salomons herrschten tatsächlich Kunstfertigkeit, Ästhetik und Anmut vor. Der Prophet Salomon erfreute sich sehr an den Wohltaten Allahs in Form von Reichtum und Prunk; darauf lenkt unser Herr in einem Vers die Aufmerksamkeit:
Sprach er: "Seht, ich habe das Gute (der Welt) lieb in Erinnerung an meinen Herrn"... (Sure 38:32 - Sad)
Prophet Salomon verfügte über großen Einfluss, großen Besitz und große Herrschaft, und er hat alle Wohltaten auf dem Weg Allahs in einer Ihm gefälligen Weise benutzt. Deshalb wird er im Quran auch gelobt. Die Gläubigen nehmen sich Prophet Salomon und die anderen Propheten zum Vorbild und verwenden alle ihnen in die Hände fallenden Wohltaten - ebenso wie diese heiligen Menschen - dazu, das Wohlgefallen Allahs zu gewinnen.
Glaube im Qur'anischen Sinn*: Iman, Gutes aufnehmen, auch beim Iman an Allah, eben das Beste von seinem Schöpfer denken und erwarten. Egal, wo oder wie - Iman, immer an das Gute und Schöne glauben und solches aufnehmen, und das schlechte verwerfen. Von dem man merkt und weiss, dass es einem in Herz und Seele nicht gut tut. Auch, wenn man Seine Schriften liest, dass man die aufbauenden Verse aufnimmt und die abbauenden verwirft: Und wählt stehts das Beste
Die Welt ist auch ein guter Spiegel, wo man seine Gedanken prüfen kann...wie reagiere ich, wenn ich etwas sehe, was mir missfällt? Wenn ich etwas mit der Hand verändern kann tue ich das, wenn ich etwas mit der Zunge verändern kann, das, wenn ich etwas mit dem Herzen verändern kann dies, indem ich mir vorstelle, wie es für mich aussehen sollte, oder sein.
Geändert von Ilovenour (07.03.2012 um 01:54 Uhr)
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07.03.2012, 20:44
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Ilovenour's Schatztruhe - Göttliches Wissen Beitrag #8
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Fällt mir ein Glas Wasser zu Boden, habe ich zumindest zwei Möglichkeiten zur Auswahl...ich wähle mal die bessere von den beiden...dann ist es nur noch eine: Ich lache darüber und wische das Wasser und die Scherben auf ...
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