Ich lese gerade von Ramana folgende Antwort auf diese Frage:
Wenn ich nichts von dem bin, was bin ich dann?
Nach der Erkenntnis, dass du all das zuvor Erwähnte nicht bist, bleibt nur noch das Gewahrsein, dass "Ich bin".
Man könnte also umformulieren und sagen: Ich bin der, der ich bin.
Nur die Seinsgewissheit bleibt, keine Eigenschaften werden genannt oder äußere und soziale Zuschreibungen.
Eben gerade fiel mir die Parallele zum Exodus in der Bibel auf. Mose bekam den Auftrag zum Auszug und wollte von Gott wissen, wie er heisse, um es den Israeliten zu sagen. Gott antwortete im in 2.Mose 3,14 mit dem Tetragramm: JHWE
Das wird übersetzt u.a. mit "Ich bin der, der ich bin"
Sind diese Parallelen nicht interessant? Ramana empfiehlt zur Entdeckung der Illusion des Egos und Erkennen der Göttlichkeit bzw des reinen Bewusstseins die "Wer bin ich-Frage" und Gott stellt sich Mose ähnlich vor.