kneipen...
sind ja nicht so meine welt.
aber ich mag die leute hier - und den wirt!
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einen chai mit extra viel kardamom... und honig bitte.
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passt ja wie die faust auf´s auge, deine guten morgen-geschichte, sponti...
das thema anpassung, leistungsbereitschaft etc.
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ich hab´ das wochenende bei meinem liebsten verbracht und bin dann mit ihm per s-bahn zur arbeit gefahren. da ein zug ausfiel, mussten wir uns alle in einen anderen quetschen - es war schlimm, mir brach sofort der schweiß aus... das grauen des berufspendler-alltags...
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dirk sagte mal, er hätte "das arbeiten nicht erfunden".

er hat sein leben klug eingerichtet, ist teilzeit-angestellter und teilzeit-selbstständiger und meistens so um 13.00 uhr zuhause.
da er hervorragend mit geld umgehen kann, kann er sich diesen zeit-luxus leisten.
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mein job ist den öffnungszeiten des einzelhandels angepasst - um 9:00 verlasse ich das haus, um 19:15 bin ich wieder zurück - eigentlich ist der tag gelaufen und ich habe nicht selten das gefühl, für die arbeit zu leben... zumindest geht ein haufen zeit und lebensenergie drauf.
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ich möchte gerne einen tag weniger arbeiten, was ein fünftel lohneinbuße bedeuten würde. aber ich fange plötzlich an, mir über meine rente gedanken zu machen, denn durch meine drei ausbildungen, bei denen ich nur an die freude und nicht an den verdienst gedacht habe, habe ich noch nicht viel eingezahlt... außerdem weiß ich nicht, ob ich mich selbst durch solch eine extrawurst auf die abschussliste setze - hier sind schon leute wegen nix gefeuert worden.
und ich finde es schlimm, wie diverse ängste in mich reinkriechen, vor denen ich mich gefeit glaubte... *stöhn*
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noch´n chai bitte!
... bevor ich anfange, über 10m

schaufensterfront mit winzigen schmuckstücken zu dekorieren. naja, sowas kann wenigstens noch spaß machen, wenn´s mit der selbstmotivation klappt...
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ich schieb´ mal "lieder vom ende des kapitalismus" von herrn licht in meinen kleines kugeliges tape-cd-player-radio-ding, dreh´ fett auf und freue mich über den "ironischen bruch"...
"ich will den kapitalismus lieben (aber ich schaff´ es einfach nicht)..." von funny van dannen wäre auch ein prima soundtrack für meinen heutigen arbeitstag zwischen

und

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ach, jetzt geht´s mir besser, danke für´s zuhören.