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Zitat von spontiwelli
Hab grad einen ganz interessanten Artikel gelesen.
Da geht es um die wissenschaftliche Erforschung von meditierenden buddhistischen Mönchen. Die berichtenden Wissenschaftler sind wohl auch irgendwie buddhistisch involviert und müssen sich von kritischen Kollegen die Frage gefallen lassen in wie weit das ihre Untersuchungsergebnisse beeinflußt.
"Wir können die Plastizität unseres Gehirns zu unserem Vorteil nutzen und ihm beibringen, diese (positiven) Qualitäten zu verstärken" ist quasi das wissenschaftliches Fazit ihrer Untersuchungen.
Der bekannte deutsche Neurowissenschaftler Singer stellte dann auch die Frage die bei mir auftauchte:"Wie können wir uns das kontrollierende Ich vorstellen, das willentlich versucht, just das Organ zu verbessern, dem es sich verdankt"?
Fahrschule des Bewußtseins
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Das Problem dieser ganzen Artikel ist halt immer, dass keiner einmal im
Bewusstsein selbst Abgrenzungen darstellt, aus denen ersichtlich würde, von welchen Aspekten des Bewusstseins er spricht.
Bewusstsein (nach wikipedia):
Bewusstsein (
lat.
conscientia „Mitwissen“ und
altgriech. [FONT='Arial Unicode MS','Palatino Linotype',Code2000,'New Athena Unicode',Gentium,'Athena Unicode']συνείδησις[/FONT]
Miterscheinung, Mitbild, Mitwissen, [FONT='Arial Unicode MS','Palatino Linotype',Code2000,'New Athena Unicode',Gentium,'Athena Unicode']συναίσθησις[/FONT]
Mitwahrnehmung und [FONT='Arial Unicode MS','Palatino Linotype',Code2000,'New Athena Unicode',Gentium,'Athena Unicode']φρόνησις[/FONT] von [FONT='Arial Unicode MS','Palatino Linotype',Code2000,'New Athena Unicode',Gentium,'Athena Unicode']φρόνειν[/FONT]
bei Sinnen sein, denken) ist der Besitz und die Empfindung mentaler Zustände wie
Wahrnehmungen,
Erinnerungen und anderer
Vorstellungen,
[1] Gedanken aller Art und Formen wie Überlegungen,
Beurteilungen,
Einschätzungen und
Bewertungen,
Planungen oder
Konzeptbildungen einschließlich der dazu nötigen
Aufmerksamkeit oder
Achtsamkeit.
Und dann ist immer die Frage offen, für wen? Für wen ist "Bewusstsein".
Das ist in meinen Augen dieselbe Frage, wie: Für wen ist Leben?
Rede ich nun von der Potenzialität der Wahrnehmung an sich, sozusagen
dem "reinen Bewusstsein", oder von den erscheinenden Inhalten, und
bezeichne diese als "Bewusstsein"?
Denn letztlich umfasst, lauf Definition, Bewusstsein die Gesamtheit des
Lebens, incl. alle Inhalte, incl. "dem Besitz". Was unterscheidet dann
Bewusstsein von jeder alltäglichen Praxis, zur Verbesserung oder
Verschlechterung des Lebens? Nichts.
Und das ist eigentlich auch etwas, was mich bei viele Satsängern stört,
wenn sie sagen: "Du bist nicht einmal Bewusstsein?" Was bin ich nun nicht?
Ist irgendwie ein Begriff, der umschließt alles, oder nichts, oder irgendeine
beliebige Vorstellung des Autors, der den Begriff verwendet.
Aber ihn i der Weise zu verwenden, ohne zu erklären, von was er genau
spricht, nutzt in meinen Augen nichts.
(ich bin ein paar Tage auf Montage an der Ardesh, also erst zum
weekend wieder hier).