Nur eine Geschichte
Dies ist nur eine Geschichte und der von der Schreiberin gewählte Ausdruck ihrer Gedanken erhebt keinerlei Anspruch auf Richtigkeit!
Vorwort:
Basierend auf der angenommenen, wahrgenommenen Wahrheit, dass weder Anfang noch Ende existieren, wird aus einem immerwährenden Kreislauf ein Punkt gewählt und dieser Punkt wird „Anfang“ genannt. Ebenso wird ein Punkt in diesem andauernden Rad „Ende“ genannt, wobei davon ausgegangen wird, dass an demselben Punkt, der den „Anfang“ bezeichnet, das „Ende“ auf denselbigen „Punkt“ des Anfangs trifft und somit aus einer „tatsächlichen“ Sicht heraus, weder Anfang noch Ende im herkömmlichen Sinne existieren.
Doch in dieser Geschichte wird ein illusionärer Anfang geschaffen, wobei auf einen bestimmten Punkt gezeigt wird, der den Beginn der Geschichte ausdrückt. Ebenfalls hat die Geschichte einen vorgespiegelten Schluss, damit die scheinbare Möglichkeit geschaffen wird, dieser Geschichte ein Ende bereiten zu können.
Der Leser wird dabei aufgerufen, alles, was er als Wahrheit in diesen Worten erkennt, da kein Widerstand in Gedanken oder Gefühlen wahrgenommen wird, als momentane „absolute“ Wahrheit anzunehmen und in sich aufzunehmen! (Wobei zu beachten ist, dass ein Lesen im Jetzt anders empfunden wird, als wenn die Geschichte gestern gelesen wurde oder morgen gelesen wird! Gestern las es sich so an, heute liest es sich so und wer weiß, wie es sich morgen lesen wird… Es kommt immer auf den jeweiligen Zustand an, in dem sich der Leser momentan befindet. Dies gilt es zu beachten!) Ebenso wird darauf hingewiesen, dass jeder, jeder noch so winzig erscheinende Widerstand im Kopf oder im Bauch als „Warnung“ anzusehen ist, dass hier gerade nicht die Wahrheit beschrieben, sondern lediglich irgendwelche Gedanken zum Ausdruck gebracht werden. Alles, was der Leser nicht als Wahrheit annehmen oder erkennen kann, ist tatsächlich keine absolute Wahrheit, sondern lediglich die Ausgeburt einer einzelnen Person, die Buchstaben zu Worten formt, Wörter kombiniert, die Sätze bilden, die Verständnis, wie gleichermaßen Unverständnis hervorrufen können. Vor allem diesem Unverständnis sei besondere Aufmerksamkeit gewidmet: Jede ablehnenden oder, um es milder auszudrücken, nicht gänzlich zustimmende Regung, die verspürt oder verstanden wird, ist eine Erkenntnis, die den absoluten Wahrheitsgehalt der Geschichte in Frage stellen sollte! Es gilt hier, NICHTS anzunehmen und rein gar nichts zu verinnerlichen (vor allem, sich selber nicht „dahinzukriegen“ etwas verstehen zu wollen oder zu müssen!), was nicht eine absolute innere Zustimmung hervorruft! Nur (und um es zu verdeutlichen, AUSSCHLIEßLICH) das, was Zustimmung hervorruft, sei, wenn gewünscht, als wahr zu betrachten!
Gott ist Nicht!
- Nicht -
Am Anfang…
…existiert Nichts. Von diesem Nichts ein Bild mit Worten zeichnen zu wollen, ist nicht schwierig, sondern unmöglich, somit nicht möglich.
Trotzdem wird diesem Nichts nun ein Bild aus Worten aufgedrückt, wobei es keinesfalls nur mit absoluter Wahrscheinlichkeit, sondern mit absoluter Sicherheit keineswegs das Bild ist, welches irgendeiner Wirklichkeit entspricht.
Jetzt stellt sich das Nichts als Nichts vor und es empfindet sich momentan so:
Ein immerwährender Schein und dadurch ein sich ewig ausdehnender Punkt, der weder Anfang, noch Ende ist. Dieser Punkt verschwindet in sich selber. So weit, bis nichts mehr von ihm übrig ist, bis er nicht mehr ist. Nichts. Reines, pures Nichts. Das Nichts wird zum Nicht. Nicht fühlt nicht, Nicht denkt nicht, Nicht spürt nicht, Nicht erkennt nicht, Nicht begreift nicht, Nicht weiß nicht, Nicht kennt nicht, Nicht ist nicht. Dieser Zustand ist nicht! Und er ist immer nicht. Er ist nie nicht nicht. Er kann nicht das sein, was er ewig nicht ist: Nicht.
In dem Moment, in dem nichts mehr vom Nicht übrig ist, oder wenn nicht mehr vom Nichts übrig ist, als das, was nicht ist, IST es. Es ist nicht! Ein ziemlicher Widerspruch in sich selber! Das Nicht ist nicht und synchron ist das Nicht dadurch, dass es nicht ist, da.
Es gibt also das Nicht. Nicht existiert. Nicht lebt. Nicht ist. Es kann nicht anders, als zu sein. Obwohl es nicht ist. Der paradoxe Zustand, den das Nicht im selben Moment seiner Existenz (seinem Sein) nicht wahrnimmt, wird dennoch gelebt und zwar vom Sein. Dadurch entsteht ganz natürlich, ohne dass das Nicht oder das Sein irgendetwas dafür tun, etwas. Nicht und Sein sind. Im selben Moment. Gleichzeitig. Nicht ist. Sein ist. Dabei ist das Sein nicht mehr und nicht weniger als das, was es ist: Sein! Sein ist! Ohne, dass das Nicht oder das Sein das Wollen, das Beabsichtigen, sich das wünschen, oder was auch immer. Es (Sein und Nicht) IST. Das Nicht ist gleichzeitig Sein und das Sein ist gleichzeitig nicht. Das Nicht ist gleichzeitig nicht und das Sein ist auch. Diese Einheit (Ein-Heit) von Sein und Nicht, die, obwohl sie eins sind, gleichzeitig auch nicht eins sind, da das Sein das Nicht als Nichtsein erkennt und das Nicht das Sein nicht erkennt, verursacht Widerstand oder/und eine Gegenwirkung.
Das Sein ist das absolut ursprüngliche Gegenteil vom Nicht. Das Sein existiert mit und wegen Nicht und Nicht existiert mit und wegen Sein. Gleichzeitig! Im selben Moment, in dem das Nicht nicht ist, ist auch das Sein. Sie tauchen zwar im Doppelpack im gleichen Augenblick (wobei es keinen Augenblick gibt, weil es auch keine Zeit gibt! Es existiert nur: Nicht und Sein!) auf, dennoch kann das Sein ohne das Nicht nicht existieren. Es ist eine Einheit, wobei die eine nicht ohne die andere sein kann.
Ebenso parallel kann das Nicht nun ALLES sein und zwar all das, was es nicht ist! Genau wie das Sein nun sein kann und zwar all das, was es ist! Das Nicht ist Nichts und das Sein ist Alles. Nichts ist somit die Leere (sowohl als auch die Fülle, das ist dasselbe) aller, ALLER Möglichkeiten des Nicht-Seins. Und Alles ist somit die Fülle aller, ALLER Möglichkeiten des Seins.
- Sein -
Am Anfang…
…existiert Sein. Von diesem Sein ein Bild mit Worten zeichnen zu wollen, ist nicht schwierig, sondern phantastisch, somit auf vielfältige Art und Weise möglich. Weil es eben alle Worte sind, die es gibt und jede mögliche Kombination davon.
Trotzdem wird diesem Sein nun ein sehr beschränktes Bild aus Worten aufgedrückt, wobei es nicht nur mit absoluter Wahrscheinlichkeit, sondern mit absoluter Sicherheit nicht das Bild ist, welches irgendeiner Wirklichkeit entspricht.
Jetzt stellt sich das Sein als Sein vor und es empfindet sich momentan so:
Ein immerwährender Schein und dadurch ein sich ewig ausdehnender Punkt, der weder Anfang, noch Ende ist. Dieser Punkt dehnt sich selber ins Unermessliche aus. So weit, bis alles ist, was möglich ist. Sein. Reines, pures Sein. Das Sein wird zum Alles. Sein fühlt alles, Sein denkt alles, Sein spürt alles, Sein erkennt alles, Sein begreift alles, Sein kennt alles, Sein weiß alles, Sein ist alles. Dieser Zustand ist alles! Und er ist immer alles. Er ist nie nicht alles. Er kann alles sein, was er ewig ist: Sein.
In dem Moment, in dem alles Sein möglich ist, oder wenn Alles Sein ist, IST es Alles. Es ist Alles! Alles kann auch Widerspruch in sich selber sein! Das Sein ist alles und synchron ist das Alles dadurch, dass es ist, da. Und auch nicht. Wenn es alles ist, ist es auch all das, was es nicht ist.
Es gibt also das Sein. Sein existiert. Sein lebt. Sein ist. Es kann auch alles andere, als zu sein. Gerade weil es alles ist. Es kann auch nicht sein. Dieser paradoxe Zustand, den das Sein im selben Moment seiner Existenz (seinem Sein) wahrnimmt, wird dennoch nicht gelebt und zwar vom Nicht. Dadurch entsteht ganz natürlich, ohne dass das Sein oder das Nicht-Sein irgendetwas dafür tun, etwas. Sein und Nicht-Sein, also Nicht und Sein sind. Im selben Moment. Gleichzeitig. Sein ist. Nicht ist. Dabei ist das Sein nicht mehr und nicht weniger als das, was es ist: Sein! Sein ist auch nicht! Weil das Alles auch das Nicht beinhaltet. Ohne, dass das Nicht oder das Sein das Wollen, das Beabsichtigen, sich das wünschen, oder was auch immer. Es (Sein und Nicht) IST. Das Nicht ist gleichzeitig Sein und das Sein ist gleichzeitig nicht. Das Nicht ist gleichzeitig nicht und das Sein ist auch. Diese Einheit (Ein-Heit) von Sein und Nicht, die, obwohl sie eins sind, gleichzeitig auch nicht eins sind, da das Sein das Nicht als Nichtsein erkennt und das Nicht das Sein nicht erkennt, verursacht Widerstand oder/und eine Gegenwirkung.
Das Nicht ist das absolut ursprüngliche Gegenteil vom Sein. Das Sein existiert mit und wegen Nicht und Nicht existiert mit und wegen Sein. Gleichzeitig! Im selben Moment, in dem das Nicht nicht ist, ist auch das Sein. Und auch das Sein ist nicht. Sie tauchen zwar im Doppelpack im gleichen Augenblick (wobei es keinen Augenblick gibt, weil es auch keine Zeit gibt! Es existiert nur: Nicht und Sein!) auf, dennoch kann das Sein ohne das Nicht nicht existieren. Es ist eine Einheit, wobei die eine nicht ohne die andere sein kann.
Ebenso parallel kann das Sein nun NICHT sein und zwar nichts von dem, was es ist! Genau wie das Nicht nun sein kann und zwar all das, was es nicht ist! Das Sein ist Alles und das Nicht ist Nichts. Alles ist somit die Fülle (sowohl als auch die Leere, das ist dasselbe) von allen, ALLEN Möglichkeiten und Unmöglichkeiten des Seins. Und Nichts ist somit die Fülle aller, ALLER Möglichkeiten und Unmöglichkeiten des Nicht-Seins.
Gott ist Alles und Nichts!
Zusammengefasst bedeutet dies nun die Existenz einer Existenz, die, obwohl sie eine Einheit bildet, doch zwei Einheiten in sich selbst ist. Diese zwei sind nicht getrennt voneinander, sind jedoch auch nicht eins, obwohl sie sehr wohl Eins sind. Sie sind auch nicht Zwei. Es gibt keinen anderen Ausdruck, der diesen Zustand besser ausdrücken könnte, als das Wort: „Gott“.
Das bedeutet, Gott kann nur sein, wenn er gleichzeitig nicht ist, obwohl er durch das Nicht-Sein überhaupt erst ist.
Gott ist Nicht. Gott ist Nichts. Gott ist das Nicht-Vorhanden-Sein von allem, was nicht ist.
Gott ist Sein. Gott ist Alles. Gott ist das Vorhanden-Sein, von allem, was ist.
Einfach so. Weil es so ist.
WIE nun Bewegung oder Vibration in das Alles und Nichts gekommen ist?
Einfach so. Weil es so ist.
Durch die totalitäre Eigenheit der Wesenheit, die gleichzeitig Alles und Nichts ist, geschieht ES.
Nicht will nicht, ist nicht, braucht nicht, will nichts, ist nichts, braucht nichts, …
Sein will sein, ist sein, braucht sein, will alles, ist alles, braucht alles…
Sein erinnert sich auch an alles! An alles, was jemals war! Was jemals sein kann und was immer ist.
Sein weiß auch alles, was jemals war, immer ist und jemals sein kann.
Sein ahnt auch alles, was jemals war, immer ist und jemals sein kann.
Und so weiter und so fort.
Sein erinnert sich auch an Wesen namens Gott, welches es sich gegeben hat, sich immer geben wird und welches es immer ist.
Sein erinnert sich auch an Wesen namens Mensch, welche es sich erschaffen hat, immer erschaffen wird und immer ist.
Sein ist Liebe! Sein ist Hass, weil im Sein Hass und Liebe das eine große Gefühl ist, das alle Gefühle, die es gibt, beinhaltet!
Sein erinnert sich auch an andere Formen von Gefühlen. Einzigartige. Nicht das eine, große, immerwährende Gefühl, sondern einzigartige, einmalige, außergewöhnliche, befremdende, beklemmende, vergängliche, flüchtige, kurzfristige, irdische, sterbliche, schmerzhafte Gefühle und Emotionen, die eine liebevolle Abwechslung zu dem einen, immerwährendem, großen Gefühl bereiten. Sein bewertet keine Gefühle. Dem Sein ist jedes, JEDES einzigartige Gefühl willkommen, welches eine andere Variante lebt, als die, die es eh ist. Sein bekommt Sehnsucht. Nach Trennung des einzelnen Gefühls der Liebe. Nur durch eine Spaltung des einzigen, großartigen Gefühls der Liebe kann Alles sich Allein als einzigartig erfahren, erleben. Sein verspürt den Impuls nach Trennung. Doch Sein weiß ebenso (Sein weiß alles!), dass Trennung nicht möglich ist, da Sein immer nur das sein kann und ist, was es ist! Eben Alles! Und das immer! Unsterblich! Ewigwährend! Sich weiterhin ständig ausbreitend!
Dem Impuls der Sehnsucht folgend, spiegelt es sich und…
…beginnt!
Einem Impuls der Bewegung folgend, welche vergessene (Alles ist auch alles vergessen: vergisst auch alles), dadurch scheinbar unbekannte (da vergessene) Dynamik absondert, dass Vibration für sich alleinige Empfindungen beansprucht, Anspruch erhebt, sich seiend zu erleben, sich selbst als Sein zu spüren, sich fassbar entzwei zu reißen, um sich seiner Selbst begegnen zu können, erliegt das Sein der Sehnsucht und erschafft sich die Illusion, sich von dem Einen, dem Nicht, trennen zu können.
Und so trennt es sich scheinbar davon (in der einen illusionären Realität, in der anderen absoluten Wahrheit bleibt der ursprüngliche Zustand ewiglich erhalten).
Ende...