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26.09.2005, 14:57
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Die Öffnung des Herzens Beitrag #1 (permalink)
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Registriert seit: 07.12.2004
Beiträge: 0
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Die Öffnung des Herzens
Ich merke gerade, dass es mir ausserordentlich gefällt, das Leben aus der Perspektive des Herzens zu betrachten. Obwohl es natürlich der Verstand ist der formuliert und fabuliert.
Aber vom Herzen her empfinde ich mehr Freiheit in der Kommunikation und Formulation.
Da kann ich mehr als Poet und Dichter agieren, frei vom Diktat der schlüssigen Gedankenlogik und der Identifikation damit.
Das mag ja dann manchmal recht konträr erscheinen, aber ich behaupte einfach einmal: Man kann eine fruchtbare Auseinandersetzung, bei der es auch durchaus hart zur Sache gehen kann, nur dann wirklich mit jemand führen, wenn beide Herzen in der Annahme des jeweiligen „Gegners“ total offen sind. Ist diese Offenheit nicht gegeben bei mir und dem anderen, artet so eine „Diskussion“ in sinnlosen Streit aus in dem im besten Falle eine befreiende Energieentladung statt findet, die aber den Streit nicht beendet, sondern nur Waffenstillstand ist.
Ist diese Herzensöffnung zum andern hin einseitig im Sinne von „der andere sieht mich aus irgendeinem Grund als Feind und will und kann sich dem was Er in mir wahrnimmt nicht öffnen, habe ich für mich verschiedene Optionen gefunden. Von liebevoller Ignoranz bis zur herzlichen Überlistung. Das heisst manchmal bin ich auch bereit den „Krieg“ mit zu spielen,
aber immer im klaren Bewusstsein des Spiels und meiner eigenen Ziele darin.
Ich warte sozusagen auf eine Öffnung der geschlossenen Linien oder ich steige bei Nacht und Nebel beim anderen ein und erscheine ihm vielleicht im Traum als der der ich bin, nämlich er selbst.
Mit offenem Herzen zu leben, bedeutet für mich grenzenlos zu sein. Grenzenlos ist ja auch nur ein andres Wort für Freiheit. Freiheit ein anderes Wort für Liebe. Liebe ein anderes Wort für Gott. Viele Worte für ein und dasselbe. Viele Gesichter des ein und selben, in die ich blicke im Lauf eines Tages. Ob ich die Wahrnehmung dieses einen im vielen aufrechterhalten kann ist eine Frage kontinuierlicher Präsenz. Verschließe ich mich, nehme ich nicht an, bin ich nicht präsent.
Im Alltag des Lebens kommt es ja zu den verschiedensten Begegnungen, Situationen, Interaktionen, in denen wir mit Unterschieden, Abneigung, Verwirrung und Frustration zu tun haben. Und die automatische Reaktion ist ja meist, das was unerwünscht ist abzulehnen, einschliesslich des Versuchs die Erfahrung zu entfernen. Dabei geht die Präsenz, die nicht wertende Wahrnehmung, verloren. Wir flüchten uns dann vor dem „Unannehmbaren“ in Gedankenfestungen von „Erlösungs-Philosophien und -Religionen und Befreiungstheorien oder Politideologien die uns das versprechen was wir uns wünschen, nämlich die Befreiung vom Unangehnemen, Frustrierenden und Verwirrenden.
Doch die einzige Befreiung liegt in der Öffnung des Herzens auch auf die Gefahr hin das dieses dann vor Schreck mal still steht. Mit anderen Worten: Im Annehmen des Unannehmbaren das ja durchs Annehmen Annehmbar geworden ist. Das ist die befreiende Logik des Herzens.
Das mag jetzt im Advaita-logisch denkenden Verstand die Frage aufwerfen: Wer ist es der das Herz öffnet?
Ich der Spontiwelli sage da drauf ganz einfach: Es geschieht ganz natürlich. Den es ist die Natur des Herzens sich zu öffnen. Die Frage sollte darum eher lauten: Wer ist es, der das Herz entgegen seiner Natürlichkeit, verschlosssen hält? Und warum?`
So weit für diesmal. Danke für Eure Aufmerksamkeit
8)
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26.09.2005, 15:31
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Die Öffnung des Herzens Beitrag #2 (permalink)
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Senior Member
Registriert seit: 25.08.2005
Beiträge: 736
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Hallo spontiwelli,
Danke, Ja - seh ich auch so! ein wunderschöner Text!
Also daß mit der Auseinandersetzung mit geöffneten Herzen geht ja auch schon bei jedem selbst los.
Ich bin z.Zt. zb. total verspannt...Schultern, Rücken alles tut weh - hat was mit "Halsstarrigkeit" zu tun, glaube ich.
Also in mir kämpfen verschiedene Seiten und ich "arbeite" dran mein Herz für alle Seiten zu öffnen. Nicht ganz einfach, weil ich auch noch nicht im Kern erfasst habe, was da los ist.
In Deinem Text schreibst du, daß es die Natur des Herzens ist, geöffnet zu sein... und eher die Frage ist, was es ist, daß das Herz verschließt...
Vielleicht ist es einfach eine Art Gewohnheit, mich zu schützen.. damals wars lebensnotwendig, jetzt nicht mehr und mein System schnallt das noch nicht...
Ja und die Angst mich nicht wiederzuerkennen, wenn ich mein Herz ganz lasse, erlaube, öffne...; so´n Gefühl, wie meine Identität verlieren...
Soweit erst mal, schon länger nicht mehr so persönlich geschrieben, aber o.k.
danke nochmal für die Einladung durch Deinen Text
Lieben Gruß
Liza
P.S. und nochmal Sorry für die Verwechslung damals, ich hoffe das ist jetzt o.k.?
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26.09.2005, 16:29
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Die Öffnung des Herzens Beitrag #3 (permalink)
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Senior Member
Registriert seit: 25.08.2005
Beiträge: 736
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Re: Die Öffnung des Herzens
Zitat:
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Zitat von spontiwelli
Ich merke gerade, dass es mir ausserordentlich gefällt, das Leben aus der Perspektive des Herzens zu betrachten. Obwohl es natürlich der Verstand ist der formuliert und fabuliert.
Aber vom Herzen her empfinde ich mehr Freiheit in der Kommunikation und Formulation.
Da kann ich mehr als Poet und Dichter agieren, frei vom Diktat der schlüssigen Gedankenlogik und der Identifikation damit.
Das mag ja dann manchmal recht konträr erscheinen, aber ich behaupte einfach einmal: Man kann eine fruchtbare Auseinandersetzung, bei der es auch durchaus hart zur Sache gehen kann, nur dann wirklich mit jemand führen, wenn beide Herzen in der Annahme des jeweiligen „Gegners“ total offen sind.Ist diese Offenheit nicht gegeben bei mir und dem anderen, artet so eine „Diskussion“ in sinnlosen Streit aus in dem im besten Falle eine befreiende Energieentladung statt findet, die aber den Streit nicht beendet, sondern nur Waffenstillstand ist.
Ist diese Herzensöffnung zum andern hin einseitig im Sinne von „der andere sieht mich aus irgendeinem Grund als Feind und will und kann sich dem was Er in mir wahrnimmt nicht öffnen, habe ich für mich verschiedene Optionen gefunden. Von liebevoller Ignoranz bis zur herzlichen Überlistung. Das heisst manchmal bin ich auch bereit den „Krieg“ mit zu spielen,
aber immer im klaren Bewusstsein des Spiels und meiner eigenen Ziele darin. Ich warte sozusagen auf eine Öffnung der geschlossenen Linien oder ich steige bei Nacht und Nebel beim anderen ein und erscheine ihm vielleicht im Traum als der der ich bin, nämlich er selbst.
Mit offenem Herzen zu leben, bedeutet für mich grenzenlos zu sein. Grenzenlos ist ja auch nur ein andres Wort für Freiheit. Freiheit ein anderes Wort für Liebe. Liebe ein anderes Wort für Gott. Viele Worte für ein und dasselbe. Viele Gesichter des ein und selben, in die ich blicke im Lauf eines Tages. Ob ich die Wahrnehmung dieses einen im vielen aufrechterhalten kann ist eine Frage kontinuierlicher Präsenz. Verschließe ich mich, nehme ich nicht an, bin ich nicht präsent.
Im Alltag des Lebens kommt es ja zu den verschiedensten Begegnungen, Situationen, Interaktionen, in denen wir mit Unterschieden, Abneigung, Verwirrung und Frustration zu tun haben. Und die automatische Reaktion ist ja meist, das was unerwünscht ist abzulehnen, einschliesslich des Versuchs die Erfahrung zu entfernen. Dabei geht die Präsenz, die nicht wertende Wahrnehmung, verloren. Wir flüchten uns dann vor dem „Unannehmbaren“ in Gedankenfestungen von „Erlösungs-Philosophien und -Religionen und Befreiungstheorien oder Politideologien die uns das versprechen was wir uns wünschen, nämlich die Befreiung vom Unangehnemen, Frustrierenden und Verwirrenden.
Doch die einzige Befreiung liegt in der Öffnung des Herzens auch auf die Gefahr hin das dieses dann vor Schreck mal still steht. Mit anderen Worten: Im Annehmen des Unannehmbaren das ja durchs Annehmen Annehmbar geworden ist. Das ist die befreiende Logik des Herzens.
Das mag jetzt im Advaita-logisch denkenden Verstand die Frage aufwerfen: Wer ist es der das Herz öffnet?
Ich der Spontiwelli sage da drauf ganz einfach: Es geschieht ganz natürlich. Den es ist die Natur des Herzens sich zu öffnen. Die Frage sollte darum eher lauten: Wer ist es, der das Herz entgegen seiner Natürlichkeit, verschlosssen hält? Und warum?`So weit für diesmal. Danke für Eure Aufmerksamkeit
8)
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Also deine Gedanken beschäftigen mich immer noch. hab einfach mal die für mich wichtigen Stellen dick markiert.
Na, deine letzte Frage hast du ja an anderer STelle ( Vorstellungen ioah)
selbst beantwortet. Es ist die ANGST vor was auch immer, oder anders ausgedrückt das mangelnde Vertrauen in was auch immer...
Sag mal, gelingt es dir in dieser Präsenz zu bleiben? Ich finde das so unglaublich schwierig, geht mir immer wieder flöten....
lieben Gruß
Liza 8)
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26.09.2005, 17:09
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Die Öffnung des Herzens Beitrag #4 (permalink)
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Registriert seit: 07.12.2004
Beiträge: 0
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Hallo Liza
Schön dass Du Dich dem öffnest.
Zitat:
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Zitat von Liza
Also daß mit der Auseinandersetzung mit geöffneten Herzen geht ja auch schon bei jedem selbst los.
Ich bin z.Zt. zb. total verspannt...Schultern, Rücken alles tut weh - hat was mit "Halsstarrigkeit" zu tun, glaube ich.
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Genau das ists was ich mit Präsenz meine. Mir bewußt zu sein, was ich mir durch Körper, Gefühl und Gedanken jetzt im Moment kommuniziere. Welche Geschichte über mich ich mir da im Moment repräsentiere. Und das kann dann jenseits von konzeptueller Advaita- und Erleuchtungs-Seligkeit tatsächlich schmerzhafte"Arbeit" sein, wobei auch eine solche Formulierung Teil dieses Unwohlfühl-Programms innerhalb dessen ich agiere, sein kann.
Für den einen ist es eine spannende, nie endende Entdeckungsreise seiner Selbst und die Schmerzen und das Leids die dabei manchmal erfahren werden, einfach ab und an auftauchende Erscheinungen wie alles mögliche andere in diesem Leben. Für einen anderen ist es "Alles mögliche" andere.
Zitat:
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Zitat von Liza
Vielleicht ist es einfach eine Art Gewohnheit, mich zu schützen.. damals wars lebensnotwendig, jetzt nicht mehr und mein System schnallt das noch nicht...
Ja und die Angst mich nicht wiederzuerkennen, wenn ich mein Herz ganz lasse, erlaube, öffne...; so´n Gefühl, wie meine Identität verlieren...
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Irgendjemand hat heute hier mal die Frage nach dem Gegenteil von Liebe gestellt. Darauf kam mir als einzig mögliche Antwort : Angst.
Ich hatte vor Jahren mal einen ständig wiederkehrenden Traum in dem ich von einem riesengroßen wütenden Hund verfolgt wurde. Ich in panischer Angst auf der Flucht vor ihm. Irgendwann war ich dieses Spiels müde und dachte nach den Traum zu verändern. Ich beschloss, bei der nächsten Begegnung, nicht davon zulaufen und mich, egal was passierensollte, dem Vieh zu stellen. Ich hatte dann 3 Begegnungen mit dem Hund, in denen es zum Kampf zwischen uns kam. Ich zerlegte den Hund dabei regelrecht in seine Einzelteile. War ziemlich unästhetische die Geschichte und deshalb auch nicht wirklich zufriedenstellend für mich.
Also arrangierte ich den Traum in eine dritte Variation um. Ich sagte zu dem Hund bei der nächsten Begegnung, bevor wir wiederum über uns herfielen, Stop!! lass uns reden. Was geht hier ab? Dann erzählte mir der Hund(Gott sei Dank, können die in Träumen sehr verständlich reden):Genau das wollte ich Dich auch fragen. Was ist los mit Dir. Ich renne auf Dich zu um mit Dir zu spielen und Du haust immer ab und ich hinterher. Das andere Mal fälltst Du regelrecht über mich her und schlachtest mich ab, dabei ist Alles was ich will-spielen. Mit Dir spielen.
So weit der Traum. - Der Hund war Alles Ich. Die Angst, die Agression, die Freundschaft, das Spiel.
Wenn das Herz offen bleibt erkennen wir im Anderen uns Selbst. Dabei kann man dann durchaus auch eine Identidät verlieren wenn sie diese Offenheit nicht zu lassen will und kann 8) .
So weit erstmal Liza
Jetz muss ich mich mal mit meinem 5jährigen Sohn beschäftigen, der in einem Konflikt mit seinem 9jährigen Bruder Beratung darüber braucht wie er weiter vorgehen soll. Yep its allways there.
LG Sponti
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26.09.2005, 17:32
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Die Öffnung des Herzens Beitrag #5 (permalink)
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Senior Member
Registriert seit: 11.11.2004
Beiträge: 2.680
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Dass das Gegenteil von Liebe (Weite: Öffnung) Angst (Enge) ist, wollte ich auch sagen, überlegte dann nochmal, weil Liebe dann ja so etwas wie Mut sein müsste, unserer dualen Denke nach. Ja, und es könnte hinhaun. Liebe ist Mut zum Leben. Auch in be******enen Situationen.
Was Deine Geschichte zur Öffnung des Herzens betrifft: Ist (wieder mal) sehr gehaltvoll, muss sie nocheinmal lesen und verdauen. Besonders die Taktik, wie Du mit Deinem Hund (der innere Schweinehund?) in Deinem Traum umgehst.
Zitat:
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Zitat von Sponti
...das Leben aus der Perspektive des Herzens zu betrachten. Obwohl es natürlich der Verstand ist der formuliert und fabuliert.
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Das ist die Frage, die mir seit geraumer Zeit unter der Hirnhaut brennt.
Wie, mit dem Herzen denken? Es ist doch immer (nur) der Verstand. Auch, wenn er sagt, (er selbst) müsse zurückstecken. Zeitweise kam mir gar die verrückte Idee, dass verdammt nochmal, es tatsächlich so ist, wie es die Worte sagen. Auch anatomisch, physikalisch. Also nicht (nur) die andere Hirnhälfte mit Herz gemeint, sondern wirklich, denkende herz(liche) Zellen.
Nicht das Hirn (welche Hälfte auch immer), sondern wahrlich das Herz.
Ich übte, versuchte zu lokalisieren, wo sich meine Denke gerade befindet. Und ich fand, sie war aus dem Oberstübchen einfach nicht zu vertreiben.
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26.09.2005, 18:28
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Die Öffnung des Herzens Beitrag #6 (permalink)
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Senior Member
Registriert seit: 18.09.2004
Ort: in mir
Beiträge: 3.575
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Zitat:
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Zitat von Spontiwelli
Das mag jetzt im Advaita-logisch denkenden Verstand die Frage aufwerfen: Wer ist es der das Herz öffnet?
Ich der Spontiwelli sage da drauf ganz einfach: Es geschieht ganz natürlich. Den es ist die Natur des Herzens sich zu öffnen. Die Frage sollte darum eher lauten: Wer ist es, der das Herz entgegen seiner Natürlichkeit, verschlosssen hält? Und warum?`
So weit für diesmal. Danke für Eure Aufmerksamkeit
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Angekommen  8)
Nee, möchte noch was dazu schreiben...
Immer wieder kommt ein Gedanke hoch, so wie bei Dir mit dem Traum des Hundes (so fortführende Träume hatte ich auch oft), dass man manchmal einfach sich selbst im Weg steht und dieses Sich-im Weg-stehen ist der Schlüssel für unsere Herzen...alles, was zu tun ist, ist ihn zu benutzen. Diesen Schlüssel einfach ins Schlüsselloch stecken und drehen. Das machen wir tagtäglich, wenn wir nach Hause kommen ... jetzt wird mir gerade diese tiefe Doppeldeutigkeit klar  ... es ist wie ein Automatismus. Ich denke ja auch nicht vorher darüber nach, was mich erwartet, wenn ich die Tür aufschließe und eintrete. Ich gehe erstmal nur davon aus, dass ich eintrete und was dann kommt, kommt eben...ich lass den Alltag draußen, lasse mich fallen und BIN einfach ICH SELBST.
Ja, schöner Vergleich
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26.09.2005, 22:43
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Die Öffnung des Herzens Beitrag #7 (permalink)
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Registriert seit: 07.12.2004
Beiträge: 0
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Re: Die Öffnung des Herzens
Hallo Liza
So jetzt hab ich mehr Zeit und Muse das hier zu tun. Bin jetzt entbunden meines Pflichtprogramms  .
Wer Kinder und Familie hat braucht keine Asanas (mehr). Weil Kinder und Familie ist ein einziges grosses Asana 8) .
Zu Deiner Frage:
Zitat:
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Zitat von Liza
Sag mal, gelingt es dir in dieser Präsenz zu bleiben? Ich finde das so unglaublich schwierig, geht mir immer wieder flöten....
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Das ist natürlich wieder die spirituelle Fangfrage schlechthin
Es gibt da einige "vorgestanzte" Antworten wenn man die einschlägige Literatur halbwegs beherrscht wie z.B.
"Ich kann mich nicht in dieser Präsenz befinden, denn ich bin diese Präsenz."
Aber ich bin kein Liebhaber solcher Antworten die sehr verführerisch für den Verstand sind der ja ein Meister im erzeugen von Illusionen ist. In diesem Falle der konzeptuellen Erleuchtungsillusion. In meiner Erfahrung die letzte und am schwersten zu erkennende Bastion vor der endgültigen Aufgabe.
Deswegen versuch ich mich mal mit einer nichtvorgestanzten Spontiwelli-Antwort.
Es gelingt mir nicht, nicht in dieser Präsenz zu verweilen und es ist mir auch noch nie gelungen obwohl ich schon manchmal dachte ich hätte es geschafft.
Ansonsten kann ich dazu nur sagen, dass ich nichts dazu sagen kann, wenigstens im Moment nicht 8) .
Manchmal kommt einfach nix. Egal wie heftig ich am Antwortrad dreh. Im Moment ist da einfach ein dickes Grinsen in meinem Gesicht und die Feststellung mangelnder Ernsthaftigkeit im Spontiwellischen Biosystem.
Nimms persönlich Liza und lass Dich davon anstecken.
Liebe Grüsse
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26.09.2005, 22:58
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Die Öffnung des Herzens Beitrag #8 (permalink)
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Senior Member
Registriert seit: 25.08.2005
Beiträge: 736
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Hi spontiwelli, nur ganz kurz jetzt, mehr vielleicht später.
erst mal lieben Dank...
und dann kommt mir grade, also in der Präsenz sein, könnte das heißen mit meinem Bewußtsein in der Stille "unter allem" was eben so passiert zu sein??
Weißt Du , ws ich meine?
Also für mich ist die STille wie ein ruhiger Fluß ( das Bild hinkt, hab aber grade kein Besseres!) und alles was so im Außen passiert sind halt die Bote drauf...
und wenn ichalso präsent bin, bin ich immer - bei allem wa passiert- verbunden mit der Stille...
kommt grad so und ich schicks einfach noch ab, bevor ich jetzt endlich schlafen gehe.
Gute nacht!
Liza
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