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10.10.2008, 03:20
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Die Kultur und Philosophie der Buntheit Beitrag #1 (permalink)
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Senior Member
Registriert seit: 27.06.2008
Ort: somewhere in the galaxy
Beiträge: 501
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Die Kultur und Philosophie der Buntheit
Hallo Ihr Lieben,
ich fühle mich gerade inspiriert für einen kleinen bunten Beitrag hier.
Wir sind ja hier im Satsangforum. Und ich soweit ich das verstanden habe geht es hier vor allem um das was "Erwachen" genannt wird, also die wahre Natur von SELBST, Bewusstsein, Uni-ver-sum oder wie auch immer mes beschreiben mag.
Was ich gemerkt habe in den Diskussionen und Texten über dieses Thema ist, dass da bewusst eine Art Reduktionismus gemacht wird geht es sowohl um die Praxis von "Erwachen" als auch die "Philosophie" die sich darum bildet.
Also z.B. bei "Satsang", "Advaita", "Erwachen" gehts ja um die direkt erfahrene Präsenz von "Ich Bin". Um Wahrheit. Die Natur der Wirklichkeit des SELBST. Und die Wahrheit der unsagbaren Präsenz, jenseits von "Ich". Oder wie auch immer man das nennen mag, letzendlich treffen all diese Beschreibungen ja nur wenig. Und es gibt unzählige und teilweise unmögliche Beschreibungen "dafür". Und vielen macht es ja anscheinend auch wirklich Spaß die verschiedensten Beschreibungen für diese Dinge oder dieses Nicht-Ding zu kreieren. Ich zähle mich da durchaus dazu.
Ich beschreibe mal "Erwachen" als etwas das nichts viel anderes ist als einfach das Wiedereintauchen in die wahre Natur von WAS MAN IST und auch was NATUR und UNI-VER-SUM ist und dass das alles sowieso keine verschiedenen "Dinge" sind.
Und dieses "Wiedereintauchen" ist in seiner Natur außerhalb des Zeit-Phänomens.
Es mag in Schritten geschiehen. Es mag ein stetiger Prozess sein.
Es mag in Quantensprüngen geschehen oder auch wechselhaft. Doch letzendlich ist es ein Eintauchen, Wiedereintauchen und auch ein immer Tiefer-Tauchen, es hört praktisch nie auf, hat kein Ende, keinen Abschluß.
Und wenn über dieses Erwachen und diese Dinge gesprochen wird und gelehrt wird dann bemerke ich da einen Reduktionsmus der bewusst versucht auf das Wesentliche hinzuweisen "möchten wir erwachen" bzw. unpersönlicher ausgedrückt schauen wir auf das was UNI-VER-SUM bzw. unsere ur-eigene Natur ist.
In einer extremen Ausformung währe das das sog "Neti Neti", "Nicht dies, nicht Das".
In einer etwas leichteren Form ist das die Tendenz, dass man auf die Präsenz und das Hier-Sein verweist, anstatt auf jeweilige Methoden, Sadhana, Gedanken (Zeit, Mind) und Geschichten. Beziehungsweise es wird dann ja auch auf das "Nichts" hingewiesen. Also nicht nur auf das "Nichts" als Konzept sondern ja auf wirklich diese Qualität von Nichts/Quelle.
Und in diesem Reduktionismus liegt schon ganz klar ersichtlich auch eine ausgeprägte Weisheit, ein Verstehen, halt einfach eine Klarheit über die Nebel der Maya und die Wichtigkeit der "Klaren Sicht dabei" bzw. "dadurch" besser gesagt, wie auch immer man das nennen mag.
Ein klares Erkennen um das Wesentliche.
Und ich schätze das sehr, denn je mehr man ein virtuelles Leben lebt bzw. in seiner Gesichte oder Person und/oder den Dramen verfangen ist sich selbst bzw. Wirklichkeit dabei zu sehen, desto wichtiger ist es da nunmal erstmal eine "klare Linse" zu haben um überhaupt Wahrheit erkennen zu können.
Ich hoffe es ist sichtbar, dass ich mit Wahrheit nicht das meine was man allgemein üblich unter "Wahrheit" oder "Wahrheiten" beschreibe, sondern damit auf das hinweisen möchte was unendlich und ewig ist.
Nunja, wo mach ich jetzt weiter um halbwegs beim roten Faden zu bleiben?
Sorry, muss grad leider hier mittendrin abbrechen...
Tja, so "bescheuert" ist das Leben bekanntlich manchmal.
Und wenn ich jetzt Leben auch etwas persönlich nehme, was ich eigentlich immer auch ein bisschen mache, dann passt eigentlich nur der hier: 
Xilixinxi
P.S.: vielleicht gelingt es mir ein ander mal den "Regenbogen"-Faden wieder aufzugreifen...
Geändert von Xilixinxi (10.10.2008 um 17:28 Uhr)
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10.10.2008, 07:29
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Die Kultur und Philosophie der Buntheit Beitrag #2 (permalink)
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Guest
Registriert seit: 20.07.2008
Beiträge: 4
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Zitat:
Zitat von Xilixinxi
P.S.: vielleicht gelingt es mir ein ander mal den "Regenbogen"-Faden wieder aufzugreifen...
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Lieber Xilixi,
schau nur... wie schön das "Leben" dir gerade gezeigt hat das ES nicht beschreibbar ist...verliert sich ganz von SELBST im Regenbogenland!
wundervoll, nicht?
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10.10.2008, 07:40
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Die Kultur und Philosophie der Buntheit Beitrag #3 (permalink)
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Senior Member
Registriert seit: 27.06.2008
Ort: somewhere in the galaxy
Beiträge: 501
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Ja nee, nich ganz...
bin wieder da.
Also et ging mir ja nicht so sehr ums Beschreiben, wie gesagt...
War einfach so, dass ich dann vom PC weg "musste" und deshalb den Faden erstmal loslassen musste...
Ich greif das dann schon nochma auf... oder auch nicht... egal... *ggg*
Regenbogenland gefällt mir. 
~peace~
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10.10.2008, 07:48
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Die Kultur und Philosophie der Buntheit Beitrag #4 (permalink)
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Guest
Registriert seit: 20.07.2008
Beiträge: 4
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ich würde mich sehr freuen, dich dann im Regenbogenland wieder zu "lesen"...
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10.10.2008, 07:49
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Die Kultur und Philosophie der Buntheit Beitrag #5 (permalink)
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Senior Member
Registriert seit: 27.06.2008
Ort: somewhere in the galaxy
Beiträge: 501
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Yo, freut mich.
Coole Sache Laila. 
Xili
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10.10.2008, 09:18
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Die Kultur und Philosophie der Buntheit Beitrag #6 (permalink)
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Senior Member
Registriert seit: 01.11.2006
Ort: europ
Beiträge: 423
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Hallo Xilli
Habe gerade deinen Beitragt gelesen. spricht mir auch aus dem Herzen.
Neti Neti
Spydee
Zitat:
Zitat von Xilixinxi
Hallo Ihr Lieben,
ich fühle mich gerade inspiriert für einen kleinen bunten Beitrag hier.
Wir sind ja hier im Satsangforum. Und ich soweit ich das verstanden habe geht es hier vor allem um das was "Erwachen" genannt wird, also die wahre Natur von SELBST, Bewusstsein, Uni-ver-sum oder wie auch immer mes beschreiben mag.
Was ich gemerkt habe in den Diskussionen und Texten über dieses Thema ist, dass da bewusst eine Art Reduktionismus gemacht wird geht es sowohl um die Praxis von "Erwachen" als auch die "Philosophie" die sich darum bildet.
Also z.B. bei "Satsang", "Advaita", "Erwachen" gehts ja um die direkt erfahrene Präsenz von "Ich Bin". Um Wahrheit. Die Natur der Wirklichkeit des SELBST. Und die Wahrheit der unsagbaren Präsenz, jenseits von "Ich". Oder wie auch immer man das nennen mag, letzendlich treffen all diese Beschreibungen ja nur wenig. Und es gibt unzählige und teilweise unmögliche Beschreibungen "dafür". Und vielen macht es ja anscheinend auch wirklich Spaß die verschiedensten Beschreibungen für diese Dinge oder dieses Nicht-Ding zu kreieren. Ich zähle mich da durchaus dazu.
Ich beschreibe mal "Erwachen" als etwas das nichts viel anderes ist als einfach das Wiedereintauchen in die wahre Natur von WAS MAN IST und auch was NATUR und UNI-VER-SUM ist und dass das alles sowieso keine verschiedenen "Dinge" sind.
Und dieses "Wiedereintauchen" ist in seiner Natur außerhalb des Zeit-Phänomens.
Es mag in Schritten geschiehen. Es mag ein stetiger Prozess sein.
Es mag in Quantensprüngen geschehen oder auch wechselhaft. Doch letzendlich ist es ein Eintauchen, Wiedereintauchen und auch ein immer Tiefer-Tauchen, es hört praktisch nie auf, hat kein Ende, keinen Abschluß.
Und wenn über dieses Erwachen und diese Dinge gesprochen wird und gelehrt wird dann bemerke ich da einen Reduktionsmus der bewusst versucht auf das Wesentliche hinzuweisen "möchten wir erwachen" bzw. unpersönlicher ausgedrückt schauen wir auf das was UNI-VER-SUM bzw. unsere ur-eigene Natur ist.
In einer extremen Ausformung währe das das sog "Neti Neti", "Nicht dies, nicht Das".
In einer etwas abgespeckteren Form wäre das die Tendenz, dass man auf die Präsenz und das Hier-Sein verweist, anstatt auf die jeweiligen Gedanken (Zeit, Mind) und persönliche Geschichten. Beziehungsweise es wird dann ja auch auf das "Nichts" hingewiesen. Also nicht nur auf das "Nichts" als Konzept sondern ja auf wirklich diese Qualität von Nichts.
Und in diesem Reduktionismus liegt schon ganz klar ersichtlich auch eine ausgeprägte Weisheit, ein Verstehen, halt einfach eine Klarheit über die Nebel der Maya und die Wichtigkeit der "Klaren Sicht dabei" bzw. "dadurch" besser gesagt, wie auch immer man das nennen mag.
Ein klares Erkennen um das Wesentliche.
Und ich schätze das sehr, denn je mehr man ein virtuelles Leben lebt bzw. in seiner Gesichte oder Person und/oder den Dramen verfangen ist sich selbst bzw. Wirklichkeit dabei zu sehen, desto wichtiger ist es da nunmal erstmal eine "klare Linse" zu haben um überhaupt Wahrheit erkennen zu können.
Ich hoffe es ist sichtbar, dass ich mit Wahrheit nicht das meine was man allgemein üblich unter "Wahrheit" oder "Wahrheiten" beschreibe, sondern damit auf das hinweisen möchte was unendlich und ewig ist.
Nunja, wo mach ich jetzt weiter um halbwegs beim roten Faden zu bleiben?
Sorry, muss grad leider hier mittendrin abbrechen...
Tja, so "bescheuert" ist das Leben bekanntlich manchmal.
Und wenn ich jetzt Leben auch etwas persönlich nehme, was ich eigentlich immer auch ein bisschen mache, dann passt eigentlich nur der hier: 
Xilixinxi
P.S.: vielleicht gelingt es mir ein ander mal den "Regenbogen"-Faden wieder aufzugreifen...
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