Zitat:
Zitat von Alex
Vor Dostojewski hat es mir schon immer gegraut, seit ich "Der Idiot" von ihm las.
Gut, dass ich es wirklich gelesen habe, kann ich nicht behaupten aber die Langatmigkeit zu Beginn, seine Sprachschönheit in allen Ehren, raubte mir nach ca. 30 Seiten die Motivation weiterzulesen.
Bei den Karamasoffs lasse ich mich mal überraschen 
Danke für diese Erinnerung, Antar. =)
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Hallo Alex,
30 Seiten sind nicht viel. Ich fürchte das wird dir bei "Die Brüder Karamasoff" ebenfalls passieren.
Bei 1325 Seiten ist klar, dass es auch immer etwas langatmige Passagen gibt und ein Buch "langsam startet" und der Autor nicht alles auf den ersten 30 Seiten direkt raushaut.
Durch den Anfang muss man halt durch. Geht mir bei fast jedem Buch so. Man muss sich erstmal einfinden.
Am Anfang tauchen erstmal viele Namen auf beim "Die Brüder Karamasoff". Man lernt die Familien kennen, die ganzen Konstelationen, einen ersten Überblick. Und klar, da braucht man erstmal einige Seiten um sich einzufinden.
Die vielen russischen Namen, sind bei Dostojewski schon eine Herausforderung. Zudem einige dann auch noch gleich mehre russische Spitznamen haben, und mal so, und ein andermal wieder so genannt werden.
Aber die Handlung erschließt sich für mich dennoch, auch wenn man mal gerade nicht zu 100% weiß, wer nun gerade die benannte Person ist.
Im Anhang meines Buches, gibt es auch noch ein Namensverzeichnis, wo alle Hauptnamen der Akteure aufgelistet und ihre Verhältnisse in einer einfachen Tabelle erläutert sind.
Also, man findet sich ein, und je mehr man liest, desto mehr erschließt sich einem dann alles. Bin auch gerade erst bei Seite 384, also noch eher im ersten Drittel des Buches.
Gruß Antar