Ich habe "Die Brüder Karamasoff" jetzt durch. Schon seit einer Woche.
Hat mir sehr gut gefallen. Vorallem auch mal den Unterschied zur deutschen Literatur zu sehen, da ich bisher noch nichts russisches gelesen hatte.
In einem Satz:
Große Emotionen, viel Leidenschaft, aber auch düstere Elemente, Abgründe...
Ich mochte den Alljoscha aus der Geschichte gern. Erinnerte mich an mich selbst. Er war Mönchs Novitze, ein lieber und guter Junge - doch sein "Meister" im Kloster, zu dem er ein sehr enges Verhältnis hatte, und soetwas wie ein Meister oder Guru für ihn war, schickte ihn wieder in die Welt, da er dort noch Lektionen hatte.
Reich Ranicki über das Buch:
Zitat:
"Ich habe - es war in meiner Schulzeit - mit Dostojewskijs Roman „Die Brüder Karamasow“ begonnen. Der aufregende und überaus spannende Roman beschäftigt sich unentwegt mit der Frage, wer den alten Karamasow ermordet hat. Im Vordergrund der Handlung stehen die drei Söhne des Ermordeten, drei sehr unterschiedliche und faszinierende Figuren. Alle drei sind sie schuldig - und unschuldig zugleich. Als ich damals, meine Schulaufgaben und meine Freunde vernachlässigend, dieses Buch las, glaubte ich, es sei der beste Roman der Welt. Unter uns: Ich glaube es immer noch."
Quelle: http://www.faz.net/s/Rub79A33397BE83...~Scontent.html
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und im Interview mit dem Spiegel:
Zitat:
"SPIEGEL: Wenn jemand nur noch Zeit hätte, ein einziges Buch zu lesen, das Sie empfehlen müssten: Welches wäre das?
Reich-Ranicki: Ein einziges? Dann keines aus dem Kanon, der nur die deutsche Literatur umfasst. Also: "Die Brüder Karamasow" von Dostojewski. Oder Tolstoi: "Krieg und Frieden".
Quelle: http://www.ariva.de/Interview_mit_Ma...85sten_t221255
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Bin jetzt echt auf den Geschmack gekommen mit den Russen. Habe mir noch einiges gekauft von Tolstoi, Bulgakow, Tschechow, Gogol, Gontscharow und Turgenjew.
Die letzten Jahre las ich ja eigentlich nur hin und wieder mal was spirituelles an Büchern. Habe doch noch einiges an Nachholbedarf was die nationale und internationale Weltliteratur betrifft.