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11.01.2007, 16:12
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Der Waldschamane Beitrag #1 (permalink)
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Guest
Registriert seit: 04.12.2006
Beiträge: 0
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Der Waldschamane
Da hier ja einige Schamanen sind, hat sich bei mir auch
was ergeben. Ich war gerade spazieren, und traf auf
dem Hügel den Waldschamanen, der Freund der Schamanin.
Da er gleich strahlend auf mich zukam, und seine Kippen
auspackte, ergab sich ein längeres Gespräch, und irgendwie
hatte er das Bedürfnis, mir zu erklären wie die Welt funktioniert:
seine Ansicht:
Das Leben ist ein Nullsummenspiel.
In der Natur ist immer alles im Gleichgewicht. Was heißt, jeden Vorteil
den man sich verschafft ist extrem kurzlebig, da das Gleichgewicht
wiederhergestellt wird, einem auf einer anderen Seite etwas genommen
wird, um den "Vorteil" wieder ins Gleichgewicht zu bringen.
Das Ich:
Er schleppte mich in seinen Garten zu einem Baum und erklärte.
Jeder sichtbare Anteil korrespondiert mit einem unsichtbaren Anteil,
sprich "Wurzel". Der Baum (ich) wächst natürlich im vollkommenen
Gleichgewicht zwischen den sichtbaren und unsichtbaren Anteilen.
Schneide ich nun ein Ast ab, sprich korrigiere, muß der unsichtbare
Anteil ein neues Gegenstück finden. Da sich aber jedes Gewächs (ich)
nach eigenen Regeln vergabelt, wird der korrigierte Anteil durch mindestens
zwei neue anteile (Äste) ausgegelichen. Je mehr ich alls korrigiere,
desto mehr schießt das Gewächs ins Kraut, sprich desto mehr muß
ich weiter korrigieren, zudem wird es anfälliger gegen äußere Einflüsse.
Fazit: Das kann man schon alles machen, wenn es einem Spaß macht,
aber das Gewächs wird krank.
Soweit der waldschamane, ohne weiteren Kommentar von mir
Gruß Nanntu
Geändert von Gast641 (11.01.2007 um 16:15 Uhr)
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11.01.2007, 21:05
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Der Waldschamane Beitrag #2 (permalink)
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Senior Member
Registriert seit: 07.09.2004
Beiträge: 802
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Zitat:
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Zitat von Nanntu
Das Leben ist ein Nullsummenspiel.
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Sagte das nicht so ähnlich dieser Börsenhai in "Wallstreet"
(so hieß der Film, soweit ich weiss, Michael Douglas hat den Typen gespielt)
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11.01.2007, 21:23
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Der Waldschamane Beitrag #3 (permalink)
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Guest
Registriert seit: 16.11.2006
Beiträge: 0
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Zitat:
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Zitat von Mu
Zitat:
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Zitat von Nanntu
Das Leben ist ein Nullsummenspiel.
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Sagte das nicht so ähnlich dieser Börsenhai in "Wallstreet"
(so hieß der Film, soweit ich weiss, Michael Douglas hat den Typen gespielt)
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das scheint ein übergeordnetes gesetz zu sein:
http://www.satsangforum.de/showthrea...385#post115385
(gesetz des ausgleichs)
bei den einfachsten dingen kann man dies sehr gut erkennen (münzwurf, würfelwurf usw), umso komplizierter desto schwerer erkennbar (aber dennoch vorhanden)!
es gibt nur "für eine gewisse zeit" ungleichgewichte, bis sie sich wieder ausgleichen (immer)!
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11.01.2007, 22:11
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Der Waldschamane Beitrag #4 (permalink)
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Guest
Registriert seit: 04.12.2006
Beiträge: 0
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Zitat:
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Zitat von Timo
Zitat:
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Zitat von Mu
Zitat:
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Zitat von Nanntu
Das Leben ist ein Nullsummenspiel.
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Sagte das nicht so ähnlich dieser Börsenhai in "Wallstreet"
(so hieß der Film, soweit ich weiss, Michael Douglas hat den Typen gespielt)
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das scheint ein übergeordnetes gesetz zu sein:
http://www.satsangforum.de/showthrea...385#post115385
(gesetz des ausgleichs)
bei den einfachsten dingen kann man dies sehr gut erkennen (münzwurf, würfelwurf usw), umso komplizierter desto schwerer erkennbar (aber dennoch vorhanden)!
es gibt nur "für eine gewisse zeit" ungleichgewichte, bis sie sich wieder ausgleichen (immer)!
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Ich fand eigentlich seine ausführungen zum "ich" wesentlich interessanter.
Dieser Vergleich mit einem Gewächs. Er erzählte dann noch viel
über das Wachstum von Bäumen, die er als Allegorie zu den Menschen
in einer Gesellschaft sah (so wie ich ihn verstand, mein Französich ist nicht der Hit)
Wie sich einige Bäume verdrehen, um das Optimum an Licht zu
erhalten. So wächst anscheinend auch die Persönlichkeit im sozialen Umfeld
entsprechend dem Optimum an Möglichkeiten aus... seiner Herleitung nach,
wie Bäume im Wald.
Er sah halt den Menschen mehr als Pflanze
Damit ist er eigentlich recht nahe am Advaita, wo es am "ich" selber eigentlich
auch nichts zu tun gibt, das man am besten so beläßt wie es ist...
und die eigentliche Frage die nach der wirklichen Identität ist.
Gruß Nanntu
Aber
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11.01.2007, 22:15
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Der Waldschamane Beitrag #5 (permalink)
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Guest
Registriert seit: 16.11.2006
Beiträge: 0
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Zitat:
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Zitat von Nanntu
Zitat:
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Zitat von Timo
Zitat:
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Zitat von Mu
Zitat:
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Zitat von Nanntu
Das Leben ist ein Nullsummenspiel.
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Sagte das nicht so ähnlich dieser Börsenhai in "Wallstreet"
(so hieß der Film, soweit ich weiss, Michael Douglas hat den Typen gespielt)
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das scheint ein übergeordnetes gesetz zu sein:
http://www.satsangforum.de/showthrea...385#post115385
(gesetz des ausgleichs)
bei den einfachsten dingen kann man dies sehr gut erkennen (münzwurf, würfelwurf usw), umso komplizierter desto schwerer erkennbar (aber dennoch vorhanden)!
es gibt nur "für eine gewisse zeit" ungleichgewichte, bis sie sich wieder ausgleichen (immer)!
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Ich fand eigentlich seine ausführungen zum "ich" wesentlich interessanter.
Dieser Vergleich mit einem Gewächs. Er erzählte dann noch viel
über das Wachstum von Bäumen, die er als Allegorie zu den Menschen
in einer Gesellschaft sah (so wie ich ihn verstand, mein Französich ist nicht der Hit)
Wie sich einige Bäume verdrehen, um das Optimum an Licht zu
erhalten. So wächst anscheinend auch die Persönlichkeit im sozialen Umfeld
entsprechend dem Optimum an Möglichkeiten aus... seiner Herleitung nach,
wie Bäume im Wald.
Er sah halt den Menschen mehr als Pflanze
Damit ist er eigentlich recht nahe am Advaita, wo es am "ich" selber eigentlich
auch nichts zu tun gibt, das man am besten so beläßt wie es ist...
und die eigentliche Frage die nach der wirklichen Identität ist.
Gruß Nanntu
Aber
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ja, fand ich auch nicht schlecht!
solche gleichnisse find ich prinzipiell immer gut (haut irgendwie mehr rein, bzw. besser verständlich)!
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12.01.2007, 00:07
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Der Waldschamane Beitrag #6 (permalink)
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Senior Member
Registriert seit: 08.12.2006
Beiträge: 2.822
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schamanismus...
hier die prinzipien der schamanischen "tradition" der ich mich verbunden fühle :
1. die welt ist, wofür sie sie halten
folgesatz : alle systeme sind willkürlich
(halluzination bedeutet : dein traum stimmt nicht mit meinem traum überein *g)
2. es gibt keine grenzen
folgesatz : alles ist verknüpft
(der schamane ist die spinne, die in einem luziden traum das netz des lebens aus feinen fäden webt, die aus dem inneren kommen)
folgesatz : alles ist möglich
folgesatz : trennung ist eine nützliche illusion
3. energie folgt der aufmerksamkeit
folgesatz : aufmerksamkeit folgt der energie
folgesatz : alles ist energie
4. jetzt ist der augenblick der macht
folgesatz : alles ist relativ
folgesatz : macht nimmt zu mit sensorischer aufmerksamkeit
5. lieben heisst, glücklich zu sein mit...
folgesatz : liebe nimmt zu, wie das urteilen abnimmt
folgesatz :alles ist lebendig, bewusst und gibt antwort
6. alle macht kommt von innen
folgesatz : alles besitzt macht
folgesatz : macht kommt aus autorität
7. wirksamkeit ist das mass der wahrheit
(hat übrigens goethe auch schon gewusst - an den früchten erkennst du...)
folgesatz : es gibt immer einen anderen weg, etwas zu tun
serge kahili king.
-
ein schamane benutzt die natur als landkarte. orientiert sich an dem was ist...um "hinein" zu reisen.
etwas was mir sehr gut gefallen hat, aus dem indianischen schamanismus
ist das ritual..dem "feind"...eine hütte zu bauen. es ist in meinem augen etwas zutiefst humanes..es geht nicht darum, den feind zu bekämpfen. es geht darum, in zu ehren. in anzuerkennen. ich gebe ihm einen platz an meinem tisch, ich lerne ihn kennen. ihn / es - whatever...eine eigenschaft mit der ich auf kriegsfuss bin, eine reale person..
oder auch die aussage :
du streust dem bullen, den du erlegen willst, keinen sand in die augen. das ist respektlos. (...)
der baum ist eine analogie im schamanischen weltbild, der baum ist die welt selbst. in drei ebenen unterteilt :
unterwelt - die "story" ...mein leben
mittelwelt - "hier - jetzt" und die zeit selbst, der ewige moment, alle zeit.
oberwelt - der grosse geist (nicht "mind")
was mich immer und immer wieder fasziniert ist : reduziere den schamanismus auf seinen kern, auf die core -techniken (michael harner)- die schamanische reise selbst - und JEDER mensch findet diesen archaischen trampelpfad. und jede geschichte, die jemand von einer schamanischen reise mitbringt...ist die EINE geschichte, vielfarbig und vielgesichtig, aber die eine.
die schamanische reise hat zwei relevante punkte. wollen und tun.
ich formuliere eine klare absicht. (ich reise in mein herz. zb.)
ich kläre die ebene. (herz wäre unterwelt)
ich begebe mich an meinen einstieg. (unterwelt ist immer ein realer, bekannter platz mit zugang zur erde. brunnen, höhle, see, loch im boden..)
wie fantastisch auch etwas sein mag, dass derjenige der reist, als erzählung mit zurückbringt - es ist immer er SELBST den er mitzurückbringt.
es ist eine schöne, wunderschöne technik. ich liebe das.
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12.01.2007, 00:09
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Der Waldschamane Beitrag #7 (permalink)
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Senior Member
Registriert seit: 08.12.2006
Beiträge: 2.822
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ah -
und natürlich : das transportmittel der reise...
neben psychoaktiven substanzen wurde vor allem und seit je her auf rhythmus gereist - herzschlag - trommel, rassel, gesang...whatever.
das spiel erklärt sich im spiel selbst. wie gehabt
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12.01.2007, 01:24
|
Der Waldschamane Beitrag #8 (permalink)
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Gesperrt
Registriert seit: 27.07.2003
Ort: Berlin
Beiträge: 10.109
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Zitat:
|
Zitat von Niranjana
schamanismus...
hier die prinzipien der schamanischen "tradition" der ich mich verbunden fühle :
1. die welt ist, wofür sie sie halten
folgesatz : alle systeme sind willkürlich
(halluzination bedeutet : dein traum stimmt nicht mit meinem traum überein *g)
2. es gibt keine grenzen
folgesatz : alles ist verknüpft
(der schamane ist die spinne, die in einem luziden traum das netz des lebens aus feinen fäden webt, die aus dem inneren kommen)
folgesatz : alles ist möglich
folgesatz : trennung ist eine nützliche illusion
3. energie folgt der aufmerksamkeit
folgesatz : aufmerksamkeit folgt der energie
folgesatz : alles ist energie
4. jetzt ist der augenblick der macht
folgesatz : alles ist relativ
folgesatz : macht nimmt zu mit sensorischer aufmerksamkeit
5. lieben heisst, glücklich zu sein mit...
folgesatz : liebe nimmt zu, wie das urteilen abnimmt
folgesatz :alles ist lebendig, bewusst und gibt antwort
6. alle macht kommt von innen
folgesatz : alles besitzt macht
folgesatz : macht kommt aus autorität
7. wirksamkeit ist das mass der wahrheit
(hat übrigens goethe auch schon gewusst - an den früchten erkennst du...)
folgesatz : es gibt immer einen anderen weg, etwas zu tun
serge kahili king.
-
ein schamane benutzt die natur als landkarte. orientiert sich an dem was ist...um "hinein" zu reisen.
etwas was mir sehr gut gefallen hat, aus dem indianischen schamanismus
ist das ritual..dem "feind"...eine hütte zu bauen. es ist in meinem augen etwas zutiefst humanes..es geht nicht darum, den feind zu bekämpfen. es geht darum, in zu ehren. in anzuerkennen. ich gebe ihm einen platz an meinem tisch, ich lerne ihn kennen. ihn / es - whatever...eine eigenschaft mit der ich auf kriegsfuss bin, eine reale person..
oder auch die aussage :
du streust dem bullen, den du erlegen willst, keinen sand in die augen. das ist respektlos. (...)
der baum ist eine analogie im schamanischen weltbild, der baum ist die welt selbst. in drei ebenen unterteilt :
unterwelt - die "story" ...mein leben
mittelwelt - "hier - jetzt" und die zeit selbst, der ewige moment, alle zeit.
oberwelt - der grosse geist (nicht "mind")
was mich immer und immer wieder fasziniert ist : reduziere den schamanismus auf seinen kern, auf die core -techniken (michael harner)- die schamanische reise selbst - und JEDER mensch findet diesen archaischen trampelpfad. und jede geschichte, die jemand von einer schamanischen reise mitbringt...ist die EINE geschichte, vielfarbig und vielgesichtig, aber die eine.
die schamanische reise hat zwei relevante punkte. wollen und tun.
ich formuliere eine klare absicht. (ich reise in mein herz. zb.)
ich kläre die ebene. (herz wäre unterwelt)
ich begebe mich an meinen einstieg. (unterwelt ist immer ein realer, bekannter platz mit zugang zur erde. brunnen, höhle, see, loch im boden..)
wie fantastisch auch etwas sein mag, dass derjenige der reist, als erzählung mit zurückbringt - es ist immer er SELBST den er mitzurückbringt.
es ist eine schöne, wunderschöne technik. ich liebe das.
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sowas würde ich mir nicht mal als Witz an die Klotür hängen!
manoman, was für ein Nonsens!
Pa
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