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Bhakti

Der Weg des Herzens, Hingabe und Liebe, Verschmelzung mit dem Göttlichen


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Alt 08.01.2008, 19:15   der Tod ist nicht das Ende Beitrag #1 (permalink)
Gesperrt
 
Registriert seit: 10.10.2007
Beiträge: 285
Standard der Tod ist nicht das Ende

der tod ist das missverstandenste , was es gibt.

die menschen halten den tod für das ende des lebens.
das ist das erste grundlegende missvertändniss.
der tod ist nicht das ende, sondern der anfang eines neuen lebens.
ja, er ist das ende von etwas , das bereits tot ist.
er ist auch ein crecendo dessen, was wir leben nennen,
obwohl sehr wenige wissen, was leben ist.
sie leben , aber sie leben in solcher unwissenheit, dass sie nie ihrem eigenen leben begegnen.
und es ist für diese menschen unmöglich, ihren eigenen tod zu erkennen, weil der tod die entgültige erfahrung dieses lebens ist, und die beginnende erfahrung eines neuen.
der tod ist die tür zwischen zwei leben;
eines wird zurückgelassen, eines wartet schon.

der tod ist nichts hässliches an sich;
aber der mensch in seiner angst ,hat selbst das wort ´tod´häßlich und unausspechlich gemacht.
die menschen sprechen nicht gern davon.
sie wollen noch nicht einmal das wort ´tod ´hören.

die angst hat gründe.
diese angst kommt daher, daß es immer ein anderer ist, der stirbt.
ihr seht den tod immer nur von außen,
und der tod ist eine erfahrung des innersten Seins.

es ist genau wie wenn man die Liebe von außen studiert.
ihr könnt sie jahrelang studieren, aber ihr werdet nicht schlau daraus werden, was liebe nun ist.
ihr kennt dann vielleicht die anzeichen der liebe, aber nicht die liebe selbst.

nichts anderes wissen wir vom tod.
nur die äußeren anzeichen an der oberfläche -
das atmen hat aufgehört,
das herz hat aufgehört,
der mensch , wie er immer sprach und ging, ist nicht mehr da: nur der leichnam liegt da, statt eines lebenden menschen.
dies sind nur die äußeren symptome.

der tod ist die weiterreise der seele
von dem einen körper zum anderen körper,
oder, in fällen, wo ein mensch zum vollen erwachen gelangt ,
vom einen körper zum körper des ganzen universums......

wer den tod von innen kennengelernt hat,
verliert alle angst vor dem tod.

statt etwas hässliches und furchtbares zu erleben, wird er für dich
zu einer der reinsten, stillsten und erhabensten erfahrungen.
du erfährst dich zum ersten mal
ohne dein gefängnis, den körper -
eine erfahrung der absoluten freiheit... ungehindert, ohne käfig.

diese art von tod läßt sich auf verschiedenen wegen erfahren.
die eine ist die gewöhnliche -
aber dann wirst du nicht da sein, um darüber bericht zu erstatten. du bist fort. du hast es erfahren, aber die erfahrung ist ebenfalls fort mit dir.
zum glück gibt es andere wege, wie du genau erfahren kannst, was der tod ist, und trotzdem leben bleiben kannst.
der eine ist die liebe................................

in totaler liebe , wenn du nichts mehr zurückbehälst, kommt es zu einer art tod.
du bist nicht mehr im körper,
du bist nicht mehr der verstand, du bist reiner geist.

in meditation kommt es zur gleichen erfahrung der körperlosigkeit,
verstandlosigkeit
und dennoch einer absoluten bewußtheit,
einer absoluten lebendigkeit.

darum fürchten sich liebende niemals vorm tod.
wenn ein liebender sich vor dem tod fürchtet, zeigt das, daß er die liebe nicht kennengelern hat.

die meditierenden fühlen niemals angst vor dem tod.
wenn ein meditierender sich vor dem tod fürchtet, heißt dies , daß er nicht tief in meditation gegangen ist.

es gibt nur eine einzige Tiefe ,
an die man rühren muss-
egal ob durch liebe oder durch meditation oder durch kreativität.
diese tiefe ist dergestalt, daß du nicht mehr dein physischer körper bist,
und auch nicht mehr dein mentaler körper bist- nur reine bewußtheit,
ein reiner himmel ohne alle wolken,
grenzenlos.
schon ein einziger blick hinein,
und der tod wird zur
strahlenden erfahrung.

also sprach zarathustra . osho
MAHADEVA ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 08.01.2008, 19:53   der Tod ist nicht das Ende Beitrag #2 (permalink)
Junior Member
 
Registriert seit: 15.12.2007
Beiträge: 0
Standard

oh ich weiss da nicht so recht
diesen worten zu folgen...
wenn jemand stirbt
kann das eine ziemlich harte arbeit sein
bis er sich da dem Tod hingibt,
weil der Körper da seine Tücken hat,
da nützt oft alles wissen
über alles nichts.
es ist ein schmerz wie bei der geburt
und es ist natürlich, dass man da angst hat,
wenn man sein daheim verliert,,,
Gast1634 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 08.01.2008, 20:07   der Tod ist nicht das Ende Beitrag #3 (permalink)
 
Registriert seit: 10.07.2007
Beiträge: 0
Standard

Zitat:
Zitat von flores Beitrag anzeigen
oh ich weiss da nicht so recht
diesen worten zu folgen...
wenn jemand stirbt
kann das eine ziemlich harte arbeit sein
bis er sich da dem Tod hingibt,
weil der Körper da seine Tücken hat,
da nützt oft alles wissen
über alles nichts.
es ist ein schmerz wie bei der geburt
und es ist natürlich, dass man da angst hat,
wenn man sein daheim verliert,,,
Weise, weise, weise, Flores

Lieben Gruß

Tobias
Gast1447 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 09.01.2008, 09:39   der Tod ist nicht das Ende Beitrag #4 (permalink)
 
Registriert seit: 04.09.2007
Beiträge: 0
Standard .............

Zitat:
Zitat von Tobias Beitrag anzeigen
Weise, weise, weise, Flores

Lieben Gruß

Tobias
die frau ist der hammer, gelle

:-)

Liebe Grüsse an dich
Gast1493 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 09.01.2008, 10:02   der Tod ist nicht das Ende Beitrag #5 (permalink)
 
Registriert seit: 04.09.2007
Beiträge: 0
Standard

Zitat:
Zitat von flores Beitrag anzeigen
oh ich weiss da nicht so recht
diesen worten zu folgen...

lol....der war gut....

wenn jemand stirbt
kann das eine ziemlich harte arbeit sein

ja....wir sprechen da beide aus erfahrung....dann sieht man es anderst.....mein jetzt nicht die erleuchtung und so.....so wie die threadstarterin.....

bis er sich da dem Tod hingibt,
weil der Körper da seine Tücken hat,

weil der geist mancher, den körper ver-wehrt......doch nicht jeder körper tückt...es ist ein hellenlanger unterschied ob man in krankheit stirbt oder in müdigkeit..in müdigkeit ist da keine angst...sondern freudige wissende neugierde danach......

da nützt oft alles wissen
über alles nichts.

oft......

es ist ein schmerz wie bei der geburt
und es ist natürlich, dass man da angst hat,

bin ja keine frau...zum glück (nur spass, mein wegen der geburt)....doch es ist halt der unterschied ob man schon eine geburt erlebt hat oder nicht.....das wissen, um das, was da dann passiert....sei es in der wissenheit oder in nahtoderfahrungen.....es lässt aber angst als wort aufheben, hast du wirklich angst vor dem tod ?.....oder meinst du die möglichkeit der körperlieden.....freu mich wirklich auf den tod, gleich wie aufs leben....das wird ein flash, genial........ist auch zusätzlich ein unterschied ob der körper schmerzt oder ob man sich selbst sterben lassen kann.....wie mönche, die einfach aus dem geiste heraus endgültig in ihrem körper sin ich einschlafen lassen, da die müdigkeit ihres leibes zu gross wurde..........

wenn man sein daheim verliert,,,

den körper...ja......ist un-heimlich in der vorstellung für manche...sicher....und es ist immer respekt dabe, alles andere wäre dualer hochmut und träumereien.....doch kann man die wahre heimat verlieren ?........

Lieb dich unsagbar im Herzen gerade, das Pochen erschafft Worte

:-)

Geändert von Gast1493 (09.01.2008 um 10:45 Uhr)
Gast1493 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17.01.2008, 10:17   der Tod ist nicht das Ende Beitrag #6 (permalink)
Gesperrt
 
Registriert seit: 10.10.2007
Beiträge: 285
Standard


die Hippies
hatten einen sehr sinnigen spruch drauf:
`glaub keinem über dreißig`
- denn die meisten menschen sterben mit dreißig,

da war etwas wahres dran.
nur selten findet man
einen menschen, der zum zeitpunkt seines tatsächlichen todes noch lebt.

das ist nur möglich, wenn du weiter wächst,
wenn du weiter entdeckst,

wenn du immer weiter liebst,

immer weiter singst,

immer weiter tanzt,

wenn du niemals das interesse verlierst,

wenn die existenz immer ein wunder für dich bleibt

und du die augen eines unschuldigen kindes hast,

so voller staunen,

daß dir alles und jedes ein geheimnis ist.


dann wirst du ganz bis zum ende deines lebens
´leben´-
nicht nur ganz bis zum ende diese lebens :
solch ein mensch kennt keinen tod.

der Tod passiert nur toten Leuten.

wenn ein mensch lebendig gewesen ist,
voller saft,
voller jugend,
dann ist sein letzter atemzug nur der tod des körpers.

sein bewußtsein , das so lebendig ist,
tanzt weiter,
in eine andere form hinein,
auf eine höhere ebene.

er kennt keinen tod,
er kennt den tod nur als befreiung aus dem gefängnis.
er war in einem kleinen körper eingesperrt gewesen,
der krank werden musste,
der alt werden musste - und jetzt ist er frei davon ,
und er geht weiter, in einen frischen körper hinein.

und wenn diese lebendigkeit ihren letzten und höchsten ausdruck erreicht,
wird er in überhaupt keinen körper mehr eingesperrt werden,
sondern wird teil des universellen lebens -
formlos, unendlich und ewig.

dies ist unser wahres zuhause :
ewige unsterblichkeit,
universelle existenz.

aber millionen von menschen sind nur mit lappalien beschäftigt.
aber sie sind die mehrheit - einer großen mehrheit;
und diese überzahl hilft ihnen ,
tot zu bleiben,
weil sie sehen ,
daß alle anderen genauso sind wie sie.

das ist der grund ,
warum sie keine fremden mögen,
warum sie keine außenseiter wie Zarathustra mögen:
die sind anders als die masse,
die erwecken verdacht.
die wecken zweifel über ihr eigenes leben,
über ihren eigenen lebenstil,
über ihr tun und lassen.
aber die mehrheit handelt genauso wie sie.
das ist eine große bestätigung,
daß alles, was man tut, richtig sein muß- schließlich tut es die ganze welt.

aber alle evolution,
die bisher stattgefundenhat- viel ist es nicht-
aber alles w a s bisher an bewußtseinsevulution stattgefunden hat,
verdanken wir allein
ein paar wenigen fremden wie Zarathustra,
ein paar außenseitern,
die ihr leben dafür rislierten,
gehaßt zu werden,
verdammt zu werden,
mißverstanden zu werden,
verlacht zu weren.

dies sind die einzigen menschen,
die das Salz der Erden genannt werden dürfen
- ohne sie wäre die menschheit
teil des tierreiches geblieben.
das bisschen unterschied ,
der zwischen euch und den tieren entstanden ist,
verdankt ihr diesen außenseitern,
und ihr habt es ihnen gedankt:
indem ihr sie gekreuzigt habt,
indem ihr sie zu tode gesteinigt habt,
indem ihr sie vergiftet habt.


GEFÄHRTEN BRAUCHE ICH UND LEBENDIGE

- NICHT TOTE GEFÄHRTEN UND LEICHNAME

DIE ICH MIT MIR TRAGE WOHIN ICH WILL

SONDERN LEBENDIGE GEFÄHRTEN BRAUCHE ICH

DIE MIR FOLGEN............................................ .


also sprach Zarathustra
MAHADEVA ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17.01.2008, 10:42   der Tod ist nicht das Ende Beitrag #7 (permalink)
Senior Member
 
Benutzerbild von Martina Weigt
 
Registriert seit: 26.05.2006
Ort: Bremen, Germany
Beiträge: 4.888
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Standard

... weil es nie einen Anfang gegeben hat. (Karl Renz)
Martina Weigt ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17.01.2008, 11:00   der Tod ist nicht das Ende Beitrag #8 (permalink)
Gesperrt
 
Registriert seit: 10.10.2007
Beiträge: 285
Standard

Zitat:
Zitat von Martina Weigt Beitrag anzeigen
... weil es nie einen Anfang gegeben hat. (Karl Renz)
aber es gibt ein ende der unbewußtheit
MAHADEVA ist offline   Mit Zitat antworten
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