Zitat:
Zitat von Veda
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Also Veda, gestatte mir die Anmerkung, dass das von dem Autor beschriebene Prinzip nicht ganz ohne Nebenwirkungen ist. Denn es verstärkt die Illusion eines von der Welt getrennten "Ich", welches glaubt, nun auf subtilere Weise als zuvor Einfluß auf die wahrgenommenen Abläufe nehmen zu können (Punkt 3. Verändern).
Der Gesamtablauf der phänomenalen Welt
ist jedoch nicht individuell, und die Vorstellung, als Individuum getrennt vom Gesamtablauf zu existieren, schneidet den Menschen von seinem wahren Hiersein ab. Der Gestalter und Einfußnehmer, also jenes "Ich-Empfinden", existiert jedoch nur als Vorstellung im Bewusstsein.
Wenn der Mensch sich im Gewahrsein der Illusion dieser Trennung in den Gesamtablauf des "So-Sein" einfügt, dann geschieht alles was geschehen und nicht geschehen muss, ohne bewusste Anstrengung von selbst. Wer an Gedanken glaubt, erlebt Täuschung und Enttäuschung.
Besser ist es nur Zeuge der Gedanken zu sein, besonders des Ich-Gedankens. Das befreit von konzeptionellen Ich-Abläufen in einer Welt, die ebenfalls nur als Vorstellung existiert. Das beobachtete Objekt schafft im Verstand stets die Illusion, dass die sichtbare Welt wirklich existiert und die Ausführungen in dem Clip bestätigen dem "Ich" auf diese Weise seine eigene ebenfalls illusorische Identität.
Was tatsächlich existiert ist
Gewahrsein, welches vor dem Beobachter und dem beobachteten Objekt liegt. Dieses Gewahrsein ist bereits realisiert und wird durch die Anwesenheit und Stärkung des Ich-Gedankens verschleiert. Alles was möglich ist, wenn ich die Ausführungen des Autors beherzige ist ledig, es sich in der Zelle der "Ich-Gefangenschaft" ein wenig konfortabler zu machen, ...
meint Manko