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Bhakti

Der Weg des Herzens, Hingabe und Liebe, Verschmelzung mit dem Göttlichen


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Alt 27.02.2006, 02:20   Das Jesusspiel Beitrag #17 (permalink)
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Schöner neuer Avatar, besser als der, den ich mal für dich rausgesucht hatte
Gast33 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 27.02.2006, 14:02   Das Jesusspiel Beitrag #18 (permalink)
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Registriert seit: 13.06.2004
Beiträge: 0
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Zitat:
Zitat von Eva
Norbert, vielleicht hast du das Brodeln bei den Satsangfreunden unterschwellig gespürt. Musst mal in der Sangha nachlesen. Das meinte Sponti mit dem Marathon-Forentag.
Mist, ich hab meine 1000 Postingsfete verpasst!
Dies scheint wohl mein 1000stes gewesen zu sein.
Naja, dann warten wir eben auf die 1111 :-)
Gast33 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 27.02.2006, 14:10   Das Jesusspiel Beitrag #19 (permalink)
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Beiträge: 0
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Ach lass mal Eva, ich muss ja nicht überall meine Nase reinstecken. Nett gemeint.

LG
Norbert
Gast117 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 28.02.2006, 16:57   Das Jesusspiel Beitrag #20 (permalink)
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Registriert seit: 03.08.2005
Beiträge: 0
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Habe was von Osho gefunden Sponti, in dem er einen entscheidenden Unterschied anspricht:

Buddha created many enlightened people, but those were very very grown-up souls. A Sariputta was already a very grown-up soul; the fruit was ripe. My own feeling is that even if Buddha had not come into the life of Sariputta, he would have become enlightened sooner or later; Buddha was not very essential. He helped, he speeded up things, but was not very essential. If Sariputta had not met him, maybe in one life or two lives he would have come around the comer by himself; he was already coming, he was just on the verge. So was Mahakashyap, so was Moggalyayan, and so were Buddha's other disciples.


But Jesus really did miracles. He touched ordinary stones and transformed them into diamonds. He moved among very ordinary people. A fisherman throwing his net... and Jesus comes, stands behind him, puts his hand on his shoulder and says 'Look in my eyes. How long are you going to catch fish? I can make you a catcher of men. Look into my eyes.' And the poor, ordinary fisherman -- uneducated, unsophisticated, uncultured; has never heard about anything, may not have ever been interested in spiritual growth; was contented with catching fish and selling them, and was happy in his day-to-day life -- looks into the eyes of Jesus, throws his net and follows him. and that fisherman becomes an enlightened person. Or a farmer, or a tax-collector, or even a prostitute, Mary Magdalene...


Jesus transforms ordinary metal into gold. He is really the philosopher's stone. His touch is magical: wherever he touches, suddenly the spirit arises. Buddha enlightened many people, but those people were already on the path. Buddha moved with sophisticated people: learned, virtuous, special. Jesus moved with very ordinary people: down-trodden, oppressed, poor. This was one of the crimes against him put by the priests: that he moves with gamblers, with drunkards, with prostitutes. He stays with prostitutes, he stays with anybody, he eats with anybody. He is a fallen man. And on the surface, to all appearances, he looked like a fallen man. But he was falling only with those people to help them rise; he was going to the lowest to turn them into the highest. And there is a reason.



Discourse "I Say Unto You; Talks on the Sayings of Jesus", 21/10/77 to 8/11/77



LG
Norbert
Gast117 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 28.02.2006, 21:19   Das Jesusspiel Beitrag #21 (permalink)
 
Registriert seit: 07.12.2004
Beiträge: 0
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danke Norbert schöner Text.
Naja und Osho war in meiner Erfahrung ne Synthese aus beiden. Da waren die "sophisticated, advanced souls" versammelt und einfache ungebildete Proleten so wie ich einer bin. I was touched by Jesus and got aware of it by Osho and now I am who I am.
LG Sponti
Gast53 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 28.02.2006, 21:26   Das Jesusspiel Beitrag #22 (permalink)
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Registriert seit: 03.08.2005
Beiträge: 0
Standard

Zitat:
Zitat von spontiwelli
now I am who I am
sounds good to me

Der Spruch mit dem Verstehenwollen in deiner Signatur ...

Das Verstehenwollen ist ein kleines blaues hüpfendes Männchen. Manchmal passiert es, dass ....

:grab:





*g*

Danke für den Tag euch allen.

LG
Norbert
Gast117 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 06.03.2006, 09:44   Das Jesusspiel Beitrag #23 (permalink)
 
Registriert seit: 07.12.2004
Beiträge: 0
Standard Ich bin ein Sünder

Nachdem ich mich ja jetzt mal in einem anderen Thread geoutet habe, kann ich ja für alle Neugierigen mal die "Ganze Wahrheit und nichts als die Wahrheit"
meiner Knastgeschichte bringen. So ein bischen real Life neben all der Philosophie hier in diesem Forum dient ja auch dem Ausgleich und der Unterhaltung .
In den 70igern nachdem ich eine Karriere als Jesusfreak hinter mir hatte in deren Verlauf ich unter anderem Bibeln und christliche Literatur in den Ostblock schmuggelte und die kommunistische Untergrundkirche bereiste, wechselte ich zur Gegenseite und wurde ein Musik machender Hippie der sich all das in die Birne reinpfiff was damals so gang und gäbe war. Timothy Leary und Castaneda waren meine neuen Gurus bis ich dann auf Osho traf der sich damals noch Baghwan nannte. Meinen Lebensunterhalt bestritt ich zum Teil in dem ich Cannabis aus Holland und Marroko schmuggelte. Das lief alles so gut und ich wurde so selbstherrlich und überzeugt von meiner Unantastbarkeit bis ich eines besseren belehrt wurde und im Knast landete. Man erwischte mich mit eineinhalb Kilo gelbem Lebanon und sperrte mich dafür zweienhalb Jahre wech. Ich habe über diese Zeit Tagebuch geführt und kann ohne künstlich was zu glorifizieren sagen: Was ich in diesen zweieinhalb Jahren erlebte, gehört zu den wichtigsten Erfahrungen meines Lebens. Der erste Satz in meinem Knasttagebuch lautete: Diese Erfahrung habe ich selbst verursacht. Niemand ist schuld. Die Gesellschaft und die Gesetze sind wie sie sind. Die ersten 6Monate meiner Untersuchungshaft verbrachte ich in einer Einzelzelle.
Das Essen wurde mir gebracht. Die Vollzugsbeamten waren meine Diener die mich mit allem lebensnotwendigen versorgten.
Vor meiner Verhaftung lebte ich mit einer Frau zusammen. Alles funktionierte irgendwie und trotzdem war ich total unzufrieden. Ich wollte raus aus allem.
Zeit haben zur Selbsterforschung ohne mich mit den Bedürfnissen die andere Menschen an mich hatten rumzuschlagen. Doch ich wusste nicht wie. Der Knast war die Antwort des Lebens auf dieses Verlangen. Das war mir von Anfang an klar. Die ersten Wochen lag ich meistens in einer Stellung auf meiner Pritsche und beobachtete den Fluss meiner Gedanken und zeichnete meine Träume auf. Ab und zu hatte ich dann aber auch Phasen der totalen Rebellion gegen mein Weggeschlossensein und tigerte wie ein wildes Tier durch die Zelle und spürte meine Wut und meinen Schmerz in einer Form die schier unbeschreiblich ist. Es war gut dass ich in diesen Momenten weggeschlossen war. Ich realisierte, dass ich zu allem fähig war und kein Gebot oder irgendeine Autorität mich bremsen konnte. Ein paar Jahre zuvor hatte ich einen "Meister" kennengelernt. Ein russischer Theaterregisseur und Maler. Ausserdem Theosoph und Sufi. Ich war gut zwei Jahre mit ihm unterwegs gewesen und er hatte mir nachdem er urplötzlich verschwand die gesamten Werke der Madame Blavatsky als "Erbe" hinterlassen. Dieser Meister hatte mir im Gespräch mal erzählt, dass es keine unüberwindbaren Mauern gäbe und dass jede Mauer einen bestimmten Punkt hätte an dem sie ohne Anstrengung zum Einsturz gebracht werden könne. Daran erinnerte ich mich nun im Knast und machte mich auf die Suche nach diesem Punkt. Ich wollte raus. Doch wo sollte dieser Punkt sein? Wie sollte ich ihn finden? Nach einigen Tagen der Meditation über diese Frage nahm ich plötzlich einen Stift und malte einen Punkt in sitzender Augenhöhe an die Zellenwand. Dann setzte ich mich davor und fixierte diesen Punkt. Jeden Tag ein paar Stunden. Plötzlich passierte es. Ich war draussen. Keine Mauer, keine Zelle, kein Knast. Ich reiste. Frei und unbeschwert. In andere Wirklichkeiten. So wirklich und unwirklich wie die sogenannte Realität. Natürlich landete ich immer wieder in meiner Zelle, meinem Körper und trotzdem waren die Schranken, die Mauern durchbrochen. Aber all das war erst der Anfang einer Reise, die bis heute nicht zu Ende ist. Aber heute ich könnte genau so gut sagen, sie hat nie statt gefunden. Dies ist nur eine Geschichte. Die jetzt in Dir erscheint
Wozu? Weshalb? WER will das wissen?
Ich wünsche einen schönen Tag
P.S. Jetzt hätte ich ja fast was vergessen. Und zwar bezüglich des Titels meiner Story. Nach dem ich 3 Tage eingesperrt war und damals unter anderem auch ein Fan von Aktionskunst, malte ich auf mein Bettuch in grossen Buchstaben drauf: Ich bin ein armer Sünder! Daraus machte ich dann eine Art Toga mit der ich mich dann in einstündigen Knastfreigang begab. Diese Aktion bescherte mir einen ersten Besuch und ein Gespräch und die stete Aufmerksamkeit des Gefängnisdirektors.
Gast53 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 06.03.2006, 10:43   Das Jesusspiel Beitrag #24 (permalink)
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Registriert seit: 03.08.2005
Beiträge: 0
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Danke Sponti!

Ich kannte diese Geschichte schon, stand mal hier im Forum oder steht immer noch irgendwo (Thread "Sponti bastelt an einem Buch" oder so ähnlich). Dieser Thread ist ein echter Klassiker dieses Forums.

Das hier kannte ich aber noch nicht:

Zitat:
Nach dem ich 3 Tage eingesperrt war und damals unter anderem auch ein Fan von Aktionskunst, malte ich auf mein Bettuch in grossen Buchstaben drauf: Ich bin ein armer Sünder! Daraus machte ich dann eine Art Toga mit der ich mich dann in einstündigen Knastfreigang begab. Diese Aktion bescherte mir einen ersten Besuch und ein Gespräch und die stete Aufmerksamkeit des Gefängnisdirektors.
Da hatte ich gerade das Bild vor Augen, wie du da mit dem Betttuch in den Freigang gegangen bist. ha ha ha ha, das muss ein Bild für die Götter gewesen sein. Sponti the Zorba. *g*

LG
Norbert
Gast117 ist offline   Mit Zitat antworten
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