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18.09.2008, 21:42
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Borderline-Persönlichkeitsstörung Beitrag #1 (permalink)
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Moderator
Registriert seit: 30.04.2008
Ort: Köln
Beiträge: 6.591
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Borderline-Persönlichkeitsstörung
Ein Bekannter von mir, rief mich heute an, und erzählte mir von einer Freundin von ihm die "Borderline" hätte.
Ich schaute dann mal bei Wikipedia nach...da ich den Begriff zwar schon gehört hatte und wusste, dass es die Grenze zwischen Neurose und Psychose beschreibt...aber genaueres wusste ich nicht.
Hier ist der Informative Artikel:
Borderline-Persönlichkeitsstörung
Tja, nach dem lesen, konnte ich mich da eigentlich auch wiederfinden. Zumindest in einigen Punkten. So wie bei so vielen anderen Psychischen Störungen auch. Ich glaube für Psychiater wäre ich ein gefundenes Fressen *g*...doch weis ich das es nicht wahr ist.
Für mich ist die Krankheit, Menschen als krank abzustempeln und sie in Störungen einzuordnen, um sie vor den "gesunden" abzugrenzen. Es erschafft nur Trennung. Und gibt den sogenannten Patienten nur das Gefühl nicht O.K. zu sein...(oder es führt dazu das Patienten, eine neue Identität finden, die als "Psychisch Kranker") Aber zu Freiheit führt dies nicht.
Ich weis das mir nichts fehlt. Mir geht es gut. Mit mir ist alles O.K....auch wenn ich sicherlich für einige Psychiater, psychisch krank wäre, der Therapie oder der Behandlung bedürfe.
Ich habe hier noch ein altes Video von Gaia gefunden, wo er auf das Thema Psychiatrie eingeht, auf Menschen die Erwachenserlebnisse hatten und dann in Psychiatrien landen, und andere Themen. Etwa ab Mitte des Videos geht es um die Psychiatrien.
http://www.jetzt-tv.net/fileadmin/vi...view01_03.html
Und zu guter letzt noch ein:
Selbsttest auf Borderline
nach dem Test, wäre ich wohl reif für die Klapse   
Geändert von Antar (18.09.2008 um 22:15 Uhr)
Grund: Rechtschreibfehler berichtigt
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18.09.2008, 22:22
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Borderline-Persönlichkeitsstörung Beitrag #2 (permalink)
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Senior Member
Registriert seit: 21.01.2006
Beiträge: 704
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hallo antar,
meine erfahrung ist, dass man schon eine persönlichkeitsstörung hat, wenn man sich absichtlich einer gefahr hingibt (z.b. wenn man immer etwas tut wovor andere einen schon warnen... und man es trotzdem dann tut bzw. ausführt). in der spirituellen szene sehe ich evtl. die gefahr, sein eigenes ego begraben zu wollen. in der klink habe ich menschen kennen gelernt, die sich selbst ritzen. dann kenne ich leute die fahren mit 200 km/h in der stadt herum. und es gibt leute, die steigen auf einen 8000er (wie z.b. reinhold messner der eher ein vorbild für mich ist). oder andere stürzen sich in die tiefe, springen aus einem flugzeug und missbrauchen die eigentliche erfindung des fallschrims.
das könnte man beliebig so weiterführen. die frage bleibt aber dennoch: was ist (für einen selbst) gesund ? auch wenn es bei diesen ganzen beispielen um grenzerfahrungen geht, eines scheint nicht der fall zu sein... wie in etwa in dem ausspruch: "es lebe der tod". ich unterliege zwar totzdem dem willen zu sterben... aber dieses ist ein gedanke, worin ich eben den tod nicht leben lassen will.
cu
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18.09.2008, 22:42
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Borderline-Persönlichkeitsstörung Beitrag #3 (permalink)
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Registriert seit: 16.03.2006
Beiträge: 1
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Ich denke, es ist wichtig, wie damit klar gekommen wird.
Psychologische Einstufungen sind ja nicht dafür da, sich stigmatisieren zu lassen, sondern um einen therapeutischen Ansatz zu finden.
Wenn mir bestimmte psychische Erscheinungen Probleme bereiten, dann habe ich die Möglichkeit, unterschiedliche therapeutische Ansätze zu nutzen.
Ich habe Leute kennengelernt, die total froh waren, dass sie einen Namen für das erhielten, was ihnen Probleme bereitete und entsprechende Behandlungsoptionen.
Ich habe aber auch Leute kennengelernt, die von Therapien nichts hören wollten, und mit ihren Mustern alleine klarkommen wollen.
Wie immer gibt es da keine allgemein gültigen Vorgehens- und Sichtweisen, sondern es entfaltet sich so, wie es sich entspricht.
Lieben Gruß
Kai
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18.09.2008, 22:59
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Borderline-Persönlichkeitsstörung Beitrag #4 (permalink)
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Moderator
Registriert seit: 30.04.2008
Ort: Köln
Beiträge: 6.591
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Zitat:
Zitat von Kai
Ich denke, es ist wichtig, wie damit klar gekommen wird.
Psychologische Einstufungen sind ja nicht dafür da, sich stigmatisieren zu lassen, sondern um einen therapeutischen Ansatz zu finden.
Wenn mir bestimmte psychische Erscheinungen Probleme bereiten, dann habe ich die Möglichkeit, unterschiedliche therapeutische Ansätze zu nutzen.
Ich habe Leute kennengelernt, die total froh waren, dass sie einen Namen für das erhielten, was ihnen Probleme bereitete und entsprechende Behandlungsoptionen.
Ich habe aber auch Leute kennengelernt, die von Therapien nichts hören wollten, und mit ihren Mustern alleine klarkommen wollen.
Wie immer gibt es da keine allgemein gültigen Vorgehens- und Sichtweisen, sondern es entfaltet sich so, wie es sich entspricht.
Lieben Gruß
Kai
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Ja, da hast du auch recht Kai.
Als ich vor 10-12 Jahren, anfing über Psychologie zu lesen, über psychische Krankheiten und mich dort selbst wiederfand...half mir das auch ein Stück weit, es erstmal überhaupt zu benennen. Und dann es zumindest intellektuell schon mal zu verstehen.
Und vielleicht ist es ja auch erstmal notwendig. Diesen Schritt.
Doch irgendwann muss halt auch diese Benennung mal fallen. Muss alles fallen...
Es gibt ja auch diesen Satz: "Wo Therapie aufhört, fängt Meditation an." Ich glaube von Osho. Ja, so empfinde ich das für mich im Moment...
und ich kann es einfach nicht mehr wirklich als Krankheit (für mich persönlich) sehen...da ich einfach dass sehen kann, was gesund ist, was Gesundheit ansich ist. Und dieser Gesundheit fehlt nichts, da kommt keine Krankheit hin.
Ich kann halt nur für mich sprechen, und wie es für mich gerade ist.
Ja, es mag sein, dass einige Menschen durchaus erstmal über Therapie da heran gehen müssen, um zu den Punkt zu kommen, wo sie entdecken, dass Therapie eigentlich nichts bringt. Wo sie zu dem Punkt kommen, wo nichts mehr im Außen irgendetwas bringt.
Geändert von Antar (18.09.2008 um 23:02 Uhr)
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18.09.2008, 23:12
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Borderline-Persönlichkeitsstörung Beitrag #5 (permalink)
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Senior Member
Registriert seit: 21.01.2006
Beiträge: 704
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Zitat:
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Zitat von Antar
Und dieser Gesundheit fehlt nichts, da kommt keine Krankheit hin.
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selbst wenn eine krankheit kommt... denn eine krankheit ist ein zustand den du heilen kannst.
wenn du z.b. krebs hast dann hast du krebs (und nicht eine krankheit).
cu
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18.09.2008, 23:14
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Borderline-Persönlichkeitsstörung Beitrag #6 (permalink)
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Registriert seit: 16.03.2006
Beiträge: 1
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Zitat:
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Zitat von Antar
und ich kann es einfach nicht mehr wirklich als Krankheit (für mich persönlich) sehen...da ich einfach dass sehen kann, was gesund ist, was Gesundheit ansich ist. Und dieser Gesundheit fehlt nichts, da kommt keine Krankheit hin.
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Lieber Antar!
Es geht aus meiner Sicht nicht um Krankheit oder Gesundheit.
Das, was du bist, kennt keine Krankheit und keine Gesundheit.
Wenn du meinst zu wissen, was Gesundheit ist, steckst du noch gleichermaßen in der Krankheit. Zwar nicht wirklich, aber Erfahrungsbedingt.
Das, was krank ist, kann (muss aber nicht) auch gesund werden und umgekehrt.
Zitat:
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Zitat von Antar
Es gibt ja auch diesen Satz: "Wo Therapie aufhört, fängt Meditation an." Ich glaube von Osho. Ja, so empfinde ich das für mich im Moment...
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Meditation ist das, was ist. Die gesamte Existenz ist die Meditation des Selbst über sich selbst.
Und dazu gehört krank werden und gesund werden.
Aber niemand ist krank und niemand ist gesund.
Lieben Gruß
Kai
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18.09.2008, 23:16
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Borderline-Persönlichkeitsstörung Beitrag #7 (permalink)
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Registriert seit: 30.03.2008
Beiträge: 3
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Zitat:
Zitat von Kai
Ich habe Leute kennengelernt, die total froh waren, dass sie einen Namen für das erhielten, was ihnen Probleme bereitete und entsprechende Behandlungsoptionen.
Ja, auch meine Erfahrung, manche fühlen sich so am zerreisen, das es für sie ein Anfang ist, zu erkennen, das es anderen auch so geht, auch wenn das in Form von einem Krankheitsnamen ist.
Ich habe aber auch Leute kennengelernt, die von Therapien nichts hören wollten, und mit ihren Mustern alleine klarkommen wollen.
Das waren sicher die, die mit 17 Jahren hoffnungsvoll Psychologie studieren wollten, um ihre Menschenkenntniss zu verbessern, mit 22 im Studium âber feststellen, das Psychologie lediglich eine Statistik ist und dadurch mit 24 in ihre erste Mitlifecrisis (keine Ahung wie man das Wort schreibt) kommen.
Wie immer gibt es da keine allgemein gültigen Vorgehens- und Sichtweisen, sondern es entfaltet sich so, wie es sich entspricht.
Genau, Krankheit wird es nur, durch das Wehren dagegen und das ist eine austerbende Art *g*
Lieben Gruß
Kai
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Lieben Gruß
Michael
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18.09.2008, 23:26
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Borderline-Persönlichkeitsstörung Beitrag #8 (permalink)
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Moderator
Registriert seit: 30.04.2008
Ort: Köln
Beiträge: 6.591
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Zitat:
Zitat von Kai
Lieber Antar!
Es geht aus meiner Sicht nicht um Krankheit oder Gesundheit.
Das, was du bist, kennt keine Krankheit und keine Gesundheit.
Wenn du meinst zu wissen, was Gesundheit ist, steckst du noch gleichermaßen in der Krankheit. Zwar nicht wirklich, aber Erfahrungsbedingt.
Das, was krank ist, kann (muss aber nicht) auch gesund werden und umgekehrt.
Lieben Gruß
Kai
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Hi Kai,
ich glaube ich habe mich etwas missverständlich ausgedrückt.
Mit Gesundheit ansich...meinte ich eigentlich das, welches nicht krank wird, ich meinte die Stille, das Sein...
..und ich weis auch, dass du als (wie Tobias vielleicht sagen würde) "Nichtser" andere Worte dafür benutzen würdest.
Das sind für mich halt alles nur Worte...ob man es dann so wie Nisargadatta ausdrückt: was vor allem ist, und sich jeglicher Beschreibung entzieht...oder ob man dafür Worte wie Sein, Stille (Worte, die noch etwas objekthafter klingen) verwendet, ist doch eigentlich egal.
Es meint das selbe. Benutz nur andere Worte. Mir persönlich sind einfache Worte lieber...da ich auch bei so (für mich) recht kompliziert klingenden Beschreibungen von Nisargadatta über das Selbst leicht das Gefühl bekommen kann, als sei ich davon noch weit entfernt.
Naja...jedem das Seine 
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