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11.11.2009, 22:08
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Arjuna Ardagh - Die lautlose Revolution Beitrag #17 (permalink)
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Registriert seit: 13.03.2008
Beiträge: 0
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Zitat:
Zitat von Gabi P.
Schade, dass du es nur so negativ sehen kannst, als "kuschlige Bettdecke". Erwachen geschieht, bei manchen initial und schlagartig, bei anderen Prozesshaft, kaum merklich. Das zu negieren ist falsch verstandenes Advaita. Das Nichts wie ein Objekt zum Götzen zu machen kanns ja auch nicht sein. Letztlich sind alle Gedanken nicht wahr, weil eben substanzlos. Alle.
Tatsache ist, dass mehr und mehr nach Innen gehen/fallen, mehr und öfter Liebe fließen lässt. Und: wie schön, wenn das seinen Ausdruck auch in der Kommunikation findet.
Das Eine schließt das Andere nicht aus, bzw. bedingt sich sogar: Dieses "Nichts" ist nicht nichts. Aus dem was du "Nichts" nennst, besteht alles, in diesem "Nichts" dreht sich die Erde und die Menschen laufen darauf herum. Dies als einen Traum zu wissen und sich immer wieder der "Substanz" zuzuwenden macht immer wieder glücklich, und dies mit anderen Menschen zu teilen auch.
Wenn, wie du sagst, "nichts" übrig bleibt, wie könnte man dann allein stehen? Und wer...? All-eins schon eher, aber nicht allein.
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schön.
kommt viel zu selten diese weibliche Balance in diesem männlich-abstrakten Treiben.
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11.11.2009, 23:35
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Arjuna Ardagh - Die lautlose Revolution Beitrag #18 (permalink)
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Registriert seit: 30.05.2008
Beiträge: 0
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Zitat:
Zitat von Gabi P.
Wenn, wie du sagst, "nichts" übrig bleibt, wie könnte man dann allein stehen? Und wer...? All-eins schon eher, aber nicht allein.
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Doch Gabi, allein, nicht all-ein. Sich All-eins zu fühlen ist die Erkenntnis, allein zu sein. Deswegen muss man es in All-Ein-Sein verpacken und ein Schleifchen drum binden, damit sich überhaupt jemand die Mühe macht, danach zu suchen. Aber wer will das schon hören? Wer würde Bücher kaufen, die so etwas anpreisen?
Du redest von nach innen gehen und Liebe fließen lassen und von etwas, das glücklich macht, und von anderen und von schöner Kommunikation. Das alles ist zweifellos wunderbar, und wer kann von sich behaupten, das nicht zu wollen? Deswegen ist man immer wieder der Spielverderber, wenn man auch das negiert.
Und solange dieses Negieren dann eben als "negativ" oder lebensverneinend empfunden wird, reden wir scheinbar über unterschiedliche Dinge.
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12.11.2009, 11:34
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Arjuna Ardagh - Die lautlose Revolution Beitrag #19 (permalink)
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Registriert seit: 30.10.2008
Beiträge: 0
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Ich würde sagen, das, was alleine ist, aus dem ein ganzes, einzigartiges Universum hervorgeht, ist die Wurzel der Illusion, ist das >ich<.
Diese erste Trennung, diese Alleinheit >Ich<, aus dem der ganze Traum erscheint, wird aber bereits erfahren.
Folglich ist das, was stets alleine ist, nicht wirklich alleine, weil es keine Realität hat. Es wird bereits von dem Erfahren, was Realität ist, was kein Alleinsein kennt.
Es kann zwar das Alleinsein als Erscheinung erkennen, aber im vollkommenen Erkennen des Alleinseins als Erscheinung, erkennt es seinen illusionären Charakter: "Das kann ich nicht sein, denn ich bin das, was Alleinsein erkennt!"
So wird das Alleinsein als Realität fallengelassen.
Solange ich aber noch nicht völlig durschaut habe, das "ich" alleine bin, und alle anderen nur die Projektion meiner selbst sind, kann ich auch nicht die Erfahrung machen, dass dieses Alleinsein nur eine Erscheinung ist, die erfahren wird, weil ich vor dieser Erscheinung bin.
Und solange ich dies nicht durchschaut habe, ist da diese Depression, dieser Schmerz des Alleinseins, und die Missgunst allem gegenüber, was dieses Alleinsein zu leugnen scheint.
Aber dieser Schmerz, diese Depression, beruht auf einer falschen Annahme über mich selbst.
Die Missgunst gegenüber der vermeintlich "anderen", die ihr Alleinsein leugnen, beruht auf der Annahme, dass ich alleine bin. Und weil ich alleine bin, sind es die anderen auch, nur leugnen die anderen diesen Schmerz, und ich muss ihn erleiden, weil ich wahrhaftiger bin.
So ist diese Missgunst und Empörung nichts weiter als ein Ablenkungsmanöver, mein Alleinsein völlig als illusionär zu durchschauen.
Ich will den Schmerz des Alleinseins nicht völlig annehmen, weil er sich dann als illusionär herausstellt. Und ohne diesen Schmerz, gibt es mich nicht mehr als das, für was ich mich halte.
Also empöre ich mich lieber über die "anderen", die vor diesem Schmerz flüchten, obwohl es nichts als meine Flucht vor diesem Schmerz ist.
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12.11.2009, 11:54
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Arjuna Ardagh - Die lautlose Revolution Beitrag #20 (permalink)
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Gesperrt
Registriert seit: 17.03.2007
Beiträge: 5.043
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Zitat:
Zitat von Herr von Sonstwo
Also empöre ich mich lieber über die "anderen", die vor diesem Schmerz flüchten, obwohl es nichts als meine Flucht vor diesem Schmerz ist.
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und ob sie wirklich vor dem schmerz flüchten oder ob es "mir" in meiner beschränkten sicht nur so erscheint, ist wieder eine andere geschichte...
 Kai!
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12.11.2009, 12:30
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Arjuna Ardagh - Die lautlose Revolution Beitrag #21 (permalink)
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Registriert seit: 30.10.2008
Beiträge: 0
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Zitat:
Zitat von bettina
und ob sie wirklich vor dem schmerz flüchten oder ob es "mir" in meiner beschränkten sicht nur so erscheint, ist wieder eine andere geschichte...
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Ich würde sagen, es ist die selbe Geschichte, nur anders.
Denn was wirklich geschieht, kann nur das Wirkliche erkennen. Die scheinbare Flucht vor dem Schmerz des Alleinseins findet ja ebenfalls nur traumhaft statt.
In Wirklichkeit gab es niemals jemanden, der vor irgendetwas geflüchtet ist, sondern da war der Traum, der von mir erfahren wurde, dass jemand vor irgendwas flüchten könnte.
In dem Traum war aber niemand drin. Der absolute Träumer, der sich selbst als auf der Flucht träumte, hat den Traum keinen Moment lang betreten.
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12.11.2009, 13:16
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Arjuna Ardagh - Die lautlose Revolution Beitrag #22 (permalink)
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Gesperrt
Registriert seit: 17.03.2007
Beiträge: 5.043
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andererseits:
jemanden da abzuholen, wo er/sie steht (sitzt, kuschelt, langsam verzweifelt, sich ablenkt, kauert, liegt, sich quält, relaxt, randaliert, sich einlullt, panik schiebt...),
ist immer eine feine sache...
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12.11.2009, 13:36
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Arjuna Ardagh - Die lautlose Revolution Beitrag #23 (permalink)
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Registriert seit: 30.10.2008
Beiträge: 0
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Zitat:
Zitat von bettina
andererseits:
jemanden da abzuholen, wo er/sie steht (sitzt, kuschelt, langsam verzweifelt, sich ablenkt, kauert, liegt, sich quält, relaxt, randaliert, sich einlullt, panik schiebt...),
ist immer eine feine sache... 
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Was angemessen ist, obliegt glaube ich nicht unserer Einschätzung.
Sooo, den lassen wir links liegen, und den holen wir ab.
Das ist nur der Kontrolletti, der meint wissen zu können, was angemessen ist.
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12.11.2009, 14:00
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Arjuna Ardagh - Die lautlose Revolution Beitrag #24 (permalink)
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Gesperrt
Registriert seit: 17.03.2007
Beiträge: 5.043
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genau. 
und kontrollettis mit obliegender angemessenheitseinschätzung sind immer die anderen.
 runde sache,
herr von undsonstso?.
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