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08.11.2009, 18:56
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Arjuna Ardagh - Die lautlose Revolution Beitrag #9 (permalink)
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Senior Member
Registriert seit: 18.08.2009
Beiträge: 174
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Hallo zusammen,
habe kürzlich sein Buch gelesen; Arjuna kommt mir vor wie ein großes Kind, mit einer grenzenlosen Naivität. Gebauchpinselt werden von ihm besonders gerne erfolgreiche Stars, Unternehmer und Politiker, wenn die nur oft genug von der "Verwantwortung für den Planeten" daherreden. Nun ja, diese Leute lernen ja auch schnell, in welchen Zeitgeist-Jargon man das eigene Interesse einkleiden muss, um sogar bei spirituellen Geistern anzukommen. Arjuna spielt dieses Spiel mit. Aber da ist er ja nicht alleine. Bald wird jeder Bürgermeister als erwacht, pardon transluzid, gelten, sofern er seine Arbeit nur als weitsichtigen Beitrag zur Rettung des Ganzen zu präsentieren versteht. Und ist die UNO - auch eine der von Arjuna recht anerkannten Institutionen - nicht die heimliche Zentrale des Erwachens? Da sind schließlich alle eins, wenn man sie so hört - auch wenn sie grad mal wieder uneins sind ... Und die ganzen Reiki-Leute, die jetzt auf Deeksha umgeschult haben, gelten als transluzide Elite. Alles sehr merkwürdig.
matthias tendra
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08.11.2009, 20:17
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Arjuna Ardagh - Die lautlose Revolution Beitrag #10 (permalink)
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Senior Member
Registriert seit: 07.04.2007
Ort: Odenwald
Beiträge: 1.275
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Zitat:
Zitat von matthias tendra
Arjuna kommt mir vor wie ein großes Kind, mit einer grenzenlosen Naivität.
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:-) Irgendwie in meinen Ohren fast ein Kompliment...
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10.11.2009, 05:35
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Arjuna Ardagh - Die lautlose Revolution Beitrag #11 (permalink)
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Registriert seit: 30.05.2008
Beiträge: 0
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Zitat:
Zitat von Gabi P.
Finde es schade, das Buch auf so wenige Aussagen zu reduzieren und deshalb komplett abzulehnen - aber das steht dir natürlich frei.
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Ich lehne es nicht komplett ab, es sind sicherlich viele gute Ansätze darin, für den, der sie erkennen kann. Ich weigere mich nur dagegen, von einer "Revolution" zu sprechen, denn die kann ich persönlich einfach nicht sehen in der Welt. Und in diesem Zusammenhang wollte ich darauf hinweisen, dass man schnell dazu neigt, eine solche Sichtweise zu entwickeln, wenn man viel mit spirituellen Suchern bzw. Lehrern zu tun hat. Die Anzahl jener ist sicherlich größer geworden, ganz einfach, weil die Anzahl der Menschen insgesamt auch zugenommen hat. Aber gleichzeitig hat die Anzahl der zutiefst Schlafenden eben zwangsläufig auch zugenommen.
Obwohl ich oft genug nicht weiß, ob es nicht in Wirklichkeit oftmals die spirituellen Sucher UND Lehrer sind, die die wahren Tiefschläfer sind. Der hartnäckigste Traum ist schließlich der, erwacht zu sein oder einem Erwachen näher zu kommen.
Geändert von Gast1856 (10.11.2009 um 05:38 Uhr)
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10.11.2009, 05:45
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Arjuna Ardagh - Die lautlose Revolution Beitrag #12 (permalink)
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Registriert seit: 30.05.2008
Beiträge: 0
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Zitat:
Zitat von Herr von Sonstwo
Das getraut sich kaum einer anzurühren, denn es wäre der Tod aller Illusionen, der Tod von allem, was uns lieb und heilig ist, der Tod dessen, wie wir gewohnt sind, uns zu kennen.
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Das meine ich damit. Wer will das schon? So ist es zumeist einfach nur ein Sich-Einmümmeln in eine edlere, noch kuscheligere Bettdecke. Und noch subtiler, weil man eben gerne glaubt, man würde sich dem Erwachen nähern, wie ich im vorigen Post ausführte. So ein Wir-haben-uns-alle-lieb-und-sind-alle-eins-Ringelpiez (mit oder ohne anfassen) ist ja auch verdammt noch mal schöner als sich wirklich der Tatsache zu stellen, dass am Ende nichts übrig bleibt, dass man allein steht.
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10.11.2009, 12:11
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Arjuna Ardagh - Die lautlose Revolution Beitrag #13 (permalink)
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Registriert seit: 30.10.2008
Beiträge: 0
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Zitat:
Zitat von Pflaume
Das meine ich damit. Wer will das schon? So ist es zumeist einfach nur ein Sich-Einmümmeln in eine edlere, noch kuscheligere Bettdecke. Und noch subtiler, weil man eben gerne glaubt, man würde sich dem Erwachen nähern, wie ich im vorigen Post ausführte.
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Solange das möglich ist, halte ich das für ganz normal. Wer bitteschön macht es sich denn gerne freiwillig ungemütlich?
Das kommt schon früh genug, wenn die Gnade einem im Nacken sitzt.
Zitat:
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So ein Wir-haben-uns-alle-lieb-und-sind-alle-eins-Ringelpiez (mit oder ohne anfassen) ist ja auch verdammt noch mal schöner als sich wirklich der Tatsache zu stellen, dass am Ende nichts übrig bleibt, dass man allein steht.
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Naja......wesentlich fragwürdiger ist es wohl, sich damit zu beschäftigen, bevor es an der Zeit ist.
Das würde man dann als "sich das Leben unnötig schwer machen" bezeichnen.
Lieben Gruß
Kai
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10.11.2009, 19:51
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Arjuna Ardagh - Die lautlose Revolution Beitrag #14 (permalink)
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Registriert seit: 30.05.2008
Beiträge: 0
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Zitat:
Zitat von Herr von Sonstwo
Solange das möglich ist, halte ich das für ganz normal. Wer bitteschön macht es sich denn gerne freiwillig ungemütlich?
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Richtig.
Zitat:
Zitat von Herr von Sonstwo
Das würde man dann als "sich das Leben unnötig schwer machen" bezeichnen.
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Richtig, das würde man wohl nur tun, wenn man glaubt, dass dadurch, dass man sich das Leben schwer macht, man es sich am Ende leichter macht. Also quasi eine Belohnung dafür, dass man es sich schwer macht. Das nennt man dann womöglich Askese (Entsagung).
In dem Zusammenhang fand ich mal einen Satz von Karim besonders treffend:
"Entsagung ist die Erkenntnis, dass die Welt nicht wirklich ist."
Und da man eine Erkenntnis nicht machen kann, würde ich sagen, der Fall ist wahrlich hoffnungslos.
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11.11.2009, 15:08
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Arjuna Ardagh - Die lautlose Revolution Beitrag #15 (permalink)
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Senior Member
Registriert seit: 07.04.2007
Ort: Odenwald
Beiträge: 1.275
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Zitat:
Zitat von Pflaume
Das meine ich damit. Wer will das schon? So ist es zumeist einfach nur ein Sich-Einmümmeln in eine edlere, noch kuscheligere Bettdecke. Und noch subtiler, weil man eben gerne glaubt, man würde sich dem Erwachen nähern, wie ich im vorigen Post ausführte. So ein Wir-haben-uns-alle-lieb-und-sind-alle-eins-Ringelpiez (mit oder ohne anfassen)
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Schade, dass du es nur so negativ sehen kannst, als "kuschlige Bettdecke". Erwachen geschieht, bei manchen initial und schlagartig, bei anderen Prozesshaft, kaum merklich. Das zu negieren ist falsch verstandenes Advaita. Das Nichts wie ein Objekt zum Götzen zu machen kanns ja auch nicht sein. Letztlich sind alle Gedanken nicht wahr, weil eben substanzlos. Alle.
Tatsache ist, dass mehr und mehr nach Innen gehen/fallen, mehr und öfter Liebe fließen lässt. Und: wie schön, wenn das seinen Ausdruck auch in der Kommunikation findet.
Zitat:
Zitat von Pflaume
ist ja auch verdammt noch mal schöner als sich wirklich der Tatsache zu stellen, dass am Ende nichts übrig bleibt, dass man allein steht.
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Das Eine schließt das Andere nicht aus, bzw. bedingt sich sogar: Dieses "Nichts" ist nicht nichts. Aus dem was du "Nichts" nennst, besteht alles, in diesem "Nichts" dreht sich die Erde und die Menschen laufen darauf herum. Dies als einen Traum zu wissen und sich immer wieder der "Substanz" zuzuwenden macht immer wieder glücklich, und dies mit anderen Menschen zu teilen auch.
Wenn, wie du sagst, "nichts" übrig bleibt, wie könnte man dann allein stehen? Und wer...? All-eins schon eher, aber nicht allein.
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11.11.2009, 19:23
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Arjuna Ardagh - Die lautlose Revolution Beitrag #16 (permalink)
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Registriert seit: 03.08.2009
Beiträge: 0
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Zitat:
Zitat von Gabi P.
Dies als einen Traum zu wissen und sich immer wieder der "Substanz" zuzuwenden macht immer wieder glücklich, und dies mit anderen Menschen zu teilen auch.
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Hi Gabi,
ist immer schön hier in diesem Forum auch mal wieder einen Beitrag zu lesen wie deinen... da kann ich mich nur anschließen in dieser Sicht des EINEN und mich übers "teilen" freuen...
meint Manko
Geändert von Gast2315 (11.11.2009 um 19:27 Uhr)
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