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23.10.2005, 16:57
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"Ahimsa-Yoga" - ein Weg zur Wahrheit? Beitrag #1 (permalink)
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Guest
Registriert seit: 03.08.2005
Beiträge: 0
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"Ahimsa-Yoga" - ein Weg zur Wahrheit?
In seiner umfassenden Bedeutung ist Ahimsa oder Gewaltlosigkeit ein vollkommenes Abstandnehmen davon, irgendeinem Lebewesen Schmerz oder Leid zuzufügen, in Gedanken, Worten und Taten. Nichtverletzen erfordert Arglosigkeit des Geistes, des Mundes und der Hand.
Ahimsa ist nicht nur passive Gewaltlosigkeit. Es ist tatsächliche kosmische Liebe. Es ist die Entwicklung einer geistigen Haltung, in der Haß durch Liebe ersetzt wird. Ahimsa ist wahres Opfer. Ahimsa ist Nachsichtigkeit. Ahimsa ist Shakti. Ahimsa ist wahre Kraft.
......
Grobe, verletzende Worte sind Himsa. Grobe Worte gegenüber Bettlern, Dienstboten und Untergebenen sind Himsa. Die Gefühle anderer durch Gesten, Ausdruck, Tonfall und unfreundliche Worte zu verletzen, ist ebenfalls Himsa. Geringschätzigkeit oder absichtliche Unhöflichkeit gegenüber einer Person in Gegenwart anderer ist böswilliges Himsa. Das Billigen der bösen Taten anderer Menschen ist indirektes Himsa. Es zu versäumen, die Schmerzen anderer zu lindern, oder es zu unterlassen, zu einem in Not befindlichen Menschen zu gehen, ist eine Form von Himsa. Es ist eine Unterlassungssünde. Vermeide strikt alle Formen direkter oder indirekter Grobheit, positiv oder negativ, unmittelbar oder später. Übe Ahimsa in seiner reinsten Form und werde göttlich.
Ahimsa und Göttlichkeit sind eins.
....
Wenn Du Ahimsa praktizierst, mußt Du mit Beleidigungen, Vorwürfen, Kritik und auch Tätlichkeiten fertig werden. Du darfst keine Vergeltung üben oder jemanden zu beleidigen wünschen, auch wenn Du noch so sehr provoziert wirst. Du darfst gegen niemanden schlechte Gedanken hegen oder Haß empfinden. Du darfst nicht fluchen. Du mußt bereit sein, um der Wahrheit willen sogar freudig Dein Leben zu lassen.
Nur durch Ahimsa kann die letzte Wahrheit erreicht werden.
Ahimsa ist der Gipfel des Mutes. Ahimsa ist ohne Furchtlosigkeit unmöglich. Gewaltlosigkeit kann nicht von schwachen Menschen geübt werden.
...
Quelle:
http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Artik...rt_ahimsa.html
<hr>
Wer ist eher ein starker, mutiger Mensch? Der Gewaltlose oder der Gewaltbereite?
Würde mich freuen, wenn der Dogmen-Kritiker und Moderator dieses Forums "Die Explosion des Herzen" Spontiwelli dazu mal was sagen könnte. Alle anderen sind natürlich auch eingeladen, ihre Meinung zu äußern.
Gruß
Norbert
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23.10.2005, 17:13
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"Ahimsa-Yoga" - ein Weg zur Wahrheit? Beitrag #2 (permalink)
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Guest
Registriert seit: 15.04.2005
Beiträge: 9
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Re: "Ahimsa-Yoga" - ein Weg zur Wahrheit?
Zitat:
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Zitat von Norbert
In seiner umfassenden Bedeutung ist Ahimsa oder Gewaltlosigkeit ein vollkommenes Abstandnehmen davon, irgendeinem Lebewesen Schmerz oder Leid zuzufügen, in Gedanken, Worten und Taten. Nichtverletzen erfordert Arglosigkeit des Geistes, des Mundes und der Hand.
Ahimsa ist nicht nur passive Gewaltlosigkeit. Es ist tatsächliche kosmische Liebe. Es ist die Entwicklung einer geistigen Haltung, in der Haß durch Liebe ersetzt wird. Ahimsa ist wahres Opfer. Ahimsa ist Nachsichtigkeit. Ahimsa ist Shakti. Ahimsa ist wahre Kraft.
......
Grobe, verletzende Worte sind Himsa. Grobe Worte gegenüber Bettlern, Dienstboten und Untergebenen sind Himsa. Die Gefühle anderer durch Gesten, Ausdruck, Tonfall und unfreundliche Worte zu verletzen, ist ebenfalls Himsa. Geringschätzigkeit oder absichtliche Unhöflichkeit gegenüber einer Person in Gegenwart anderer ist böswilliges Himsa. Das Billigen der bösen Taten anderer Menschen ist indirektes Himsa. Es zu versäumen, die Schmerzen anderer zu lindern, oder es zu unterlassen, zu einem in Not befindlichen Menschen zu gehen, ist eine Form von Himsa. Es ist eine Unterlassungssünde. Vermeide strikt alle Formen direkter oder indirekter Grobheit, positiv oder negativ, unmittelbar oder später. Übe Ahimsa in seiner reinsten Form und werde göttlich.
Ahimsa und Göttlichkeit sind eins.
....
Wenn Du Ahimsa praktizierst, mußt Du mit Beleidigungen, Vorwürfen, Kritik und auch Tätlichkeiten fertig werden. Du darfst keine Vergeltung üben oder jemanden zu beleidigen wünschen, auch wenn Du noch so sehr provoziert wirst. Du darfst gegen niemanden schlechte Gedanken hegen oder Haß empfinden. Du darfst nicht fluchen. Du mußt bereit sein, um der Wahrheit willen sogar freudig Dein Leben zu lassen.
Nur durch Ahimsa kann die letzte Wahrheit erreicht werden.
Ahimsa ist der Gipfel des Mutes. Ahimsa ist ohne Furchtlosigkeit unmöglich. Gewaltlosigkeit kann nicht von schwachen Menschen geübt werden.
...
Quelle:
http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Artik...rt_ahimsa.html
<hr>
Wer ist eher ein starker, mutiger Mensch? Der Gewaltlose oder der Gewaltbereite?
Würde mich freuen, wenn der Dogmen-Kritiker und Moderator dieses Forums "Die Explosion des Herzen" Spontiwelli dazu mal was sagen könnte. Alle anderen sind natürlich auch eingeladen, ihre Meinung zu äußern.
Gruß
Norbert
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Grundsätzlich halte ich es für heilsamer einen offenen Schlagabtausch zu führen als einen unterschwelligen Krieg zu führen und diesen als etwas anderes auszugeben.
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23.10.2005, 17:19
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"Ahimsa-Yoga" - ein Weg zur Wahrheit? Beitrag #3 (permalink)
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Guest
Registriert seit: 03.08.2005
Beiträge: 0
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Zitat:
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Grundsätzlich halte ich es für heilsamer einen offenen Schlagabtausch zu führen als einen unterschwelligen Krieg zu führen und diesen als etwas anderes auszugeben.
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ob offen oder unterschwellig mach doch keinen Unterschied
<blockquote> "Es ist die Entwicklung einer geistigen Haltung, in der Haß durch Liebe ersetzt wird. "</blockquote>
Die geistige Haltung ist in beiden "Äußerungsformen" der Gewalt, der unterschwelligen und der aktiven identisch oder nicht? Wenn ich dich richtig verstanden habe, gehst du davon aus, dass sich diese geistige Haltung der Feindseligkeit sich einem offenen Schlagabtausch auflöst (eine Heilung stattfinder), oder?
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23.10.2005, 17:24
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"Ahimsa-Yoga" - ein Weg zur Wahrheit? Beitrag #4 (permalink)
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Guest
Registriert seit: 15.04.2005
Beiträge: 9
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Zitat:
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Zitat von Norbert
Zitat:
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Grundsätzlich halte ich es für heilsamer einen offenen Schlagabtausch zu führen als einen unterschwelligen Krieg zu führen und diesen als etwas anderes auszugeben.
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ob offen oder unterschwellig mach doch keinen Unterschied
<blockquote> "Es ist die Entwicklung einer geistigen Haltung, in der Haß durch Liebe ersetzt wird. "</blockquote>
Die geistige Haltung ist in beiden "Äußerungsformen" der Gewalt, der unterschwelligen und der aktiven identisch oder nicht? Wenn ich dich richtig verstanden habe, gehst du davon aus, dass sich diese geistige Haltung der Feindseligkeit sich einem offenen Schlagabtausch auflöst (eine Heilung stattfinder), oder?
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Nein so mein ich das nicht. Damit etwas geheilt werden kann muss es erst mal als das erkannt werden, was es ist.
Unterdrückung bringt nur Scheinheilige hervor.
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23.10.2005, 17:27
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"Ahimsa-Yoga" - ein Weg zur Wahrheit? Beitrag #5 (permalink)
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Gesperrt
Registriert seit: 07.12.2004
Beiträge: 3.381
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Re: "Ahimsa-Yoga" - ein Weg zur Wahrheit?
Zitat:
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Zitat von Norbert
In seiner umfassenden Bedeutung ist Ahimsa oder Gewaltlosigkeit ein vollkommenes Abstandnehmen davon, irgendeinem Lebewesen Schmerz oder Leid zuzufügen, in Gedanken, Worten und Taten. Nichtverletzen erfordert Arglosigkeit des Geistes, des Mundes und der Hand.
Ahimsa ist nicht nur passive Gewaltlosigkeit. Es ist tatsächliche kosmische Liebe. Es ist die Entwicklung einer geistigen Haltung, in der Haß durch Liebe ersetzt wird. Ahimsa ist wahres Opfer. Ahimsa ist Nachsichtigkeit. Ahimsa ist Shakti. Ahimsa ist wahre Kraft.
......
Grobe, verletzende Worte sind Himsa. Grobe Worte gegenüber Bettlern, Dienstboten und Untergebenen sind Himsa. Die Gefühle anderer durch Gesten, Ausdruck, Tonfall und unfreundliche Worte zu verletzen, ist ebenfalls Himsa. Geringschätzigkeit oder absichtliche Unhöflichkeit gegenüber einer Person in Gegenwart anderer ist böswilliges Himsa. Das Billigen der bösen Taten anderer Menschen ist indirektes Himsa. Es zu versäumen, die Schmerzen anderer zu lindern, oder es zu unterlassen, zu einem in Not befindlichen Menschen zu gehen, ist eine Form von Himsa. Es ist eine Unterlassungssünde. Vermeide strikt alle Formen direkter oder indirekter Grobheit, positiv oder negativ, unmittelbar oder später. Übe Ahimsa in seiner reinsten Form und werde göttlich.
Ahimsa und Göttlichkeit sind eins.
....
Wenn Du Ahimsa praktizierst, mußt Du mit Beleidigungen, Vorwürfen, Kritik und auch Tätlichkeiten fertig werden. Du darfst keine Vergeltung üben oder jemanden zu beleidigen wünschen, auch wenn Du noch so sehr provoziert wirst. Du darfst gegen niemanden schlechte Gedanken hegen oder Haß empfinden. Du darfst nicht fluchen. Du mußt bereit sein, um der Wahrheit willen sogar freudig Dein Leben zu lassen.
Nur durch Ahimsa kann die letzte Wahrheit erreicht werden.
Ahimsa ist der Gipfel des Mutes. Ahimsa ist ohne Furchtlosigkeit unmöglich. Gewaltlosigkeit kann nicht von schwachen Menschen geübt werden.
...
Quelle:
http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Artik...rt_ahimsa.html
<hr>
Wer ist eher ein starker, mutiger Mensch? Der Gewaltlose oder der Gewaltbereite?
Würde mich freuen, wenn der Dogmen-Kritiker und Moderator dieses Forums "Die Explosion des Herzen" Spontiwelli dazu mal was sagen könnte. Alle anderen sind natürlich auch eingeladen, ihre Meinung zu äußern.
Gruß
Norbert
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Nun, wahre Tugend ergibt sich in der Natürlichkeit des Seins, ohne Anstrengung. Jedes Dogma, auch das der "Gewaltlosigkeit" ist seiner geistigen Qualität nach, gewalttätig. Identifiziertes Denken ist der Ursprung von Gewalttätigkeit. Dabei gibts immer einen Standpunkt zu verteidigen.
Das was hier so an Auseinandersezungen im Forum läuft, fällt eher unter die Kategorie "Schattenboxen" 8)
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23.10.2005, 17:28
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"Ahimsa-Yoga" - ein Weg zur Wahrheit? Beitrag #6 (permalink)
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Guest
Registriert seit: 03.08.2005
Beiträge: 0
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Zitat:
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Zitat von Doc
Damit etwas geheilt werden kann muss es erst mal als das erkannt werden, was es ist.
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Aber das kann ich mir doch in Ruhe anschauen. Meine Nachbarin z.B. geht mir ziemlich oft auf den Keks. Da kann ich doch mit meiner Aufmerksamkeit mal rein gehen und mir das anschauen, was da in mir abgeht, auch wenn ich nicht rüber gehe und ihr die Blumen kaputt trete, oder?
Zitat:
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Unterdrückung bringt nur Scheinheilige hervor.
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Also ich habe das so erkannt. Erst ist da eine Reaktion, dann eine gewisse Zeitspanne (manchmal zieht sich sowas wochenlang hin) und dann eine Reaktion, oder? Hier im Forum beträgt diese Zeitspanne mindesten ein paar Minuten. Reicht diese Zeit nach deiner Theorie denn nicht aus, mal hinzuschauen und zu erkennen, WAS ES IST?
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23.10.2005, 17:30
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"Ahimsa-Yoga" - ein Weg zur Wahrheit? Beitrag #7 (permalink)
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Guest
Registriert seit: 03.08.2005
Beiträge: 0
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Zitat:
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Zitat von Spontiwelli
Jedes Dogma, auch das der "Gewaltlosigkeit" ist seiner geistigen Qualität nach, gewalttätig.
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Dann sind tugendhafte geistige Haltungen eine Gnade, die man nicht erlernen kann (z.B. in Yoga-Praktiken)? Das würde ja den ganzen Buddhismus als scheinheiliges Geschäft entlarven. Ist das so?
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23.10.2005, 17:37
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"Ahimsa-Yoga" - ein Weg zur Wahrheit? Beitrag #8 (permalink)
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Guest
Registriert seit: 15.04.2005
Beiträge: 9
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Zitat:
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Zitat von Norbert
Zitat:
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Zitat von Doc
Damit etwas geheilt werden kann muss es erst mal als das erkannt werden, was es ist.
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Aber das kann ich mir doch in Ruhe anschauen. Meine Nachbarin z.B. geht mir ziemlich oft auf den Keks. Da kann ich doch mit meiner Aufmerksamkeit mal rein gehen und mir das anschauen, was da in mir abgeht, auch wenn ich nicht rüber gehe und ihr die Blumen kaputt trete, oder?
Zitat:
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Unterdrückung bringt nur Scheinheilige hervor.
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Also ich habe das so erkannt. Erst ist da eine Reaktion, dann eine gewisse Zeitspanne (manchmal zieht sich sowas wochenlang hin) und dann eine Reaktion, oder? Hier im Forum beträgt diese Zeitspanne mindesten ein paar Minuten. Reicht diese Zeit nach deiner Theorie denn nicht aus, mal hinzuschauen und zu erkennen, WAS ES IST?
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Du hast das so erkannt wenn du hingesehen hast. Und wenn du nicht hinsiehst dann siehst du nicht was mit dir los ist.
So ein formuliertes Ideal der Feindesliebe halte ich für fast so gefährlich wie einen Atombombe.
So ein Ideal hindert möglicherweise sehr beim hinsehen.
Der meiste Mut gehört dazu genau bei sich hinzusehen.
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