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Zitat von Mind.It
ich bin auch von der "traumloser tiefschlaf" geschichte nicht überzeugt. das bedeutet nichts, weil wenn niemand unter dem tod leidet oder ihn bemerken kann, ist dieser tod auch nicht mehr real. es ist nur ein argument, wenn man etwas vergleicht, was man logisch nicht vergleichen kann. (die eigene abwesenheit verglichen mit der anwesenheit)
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ich bin auch deswegen schon nicht mehr überzeugt, weil ich den vergleich nicht kenne zwischen "nicht am leben sein" und tod. denn der tiefschlaf kommt ja nur zu lebzeiten vor. daher ist es unlogisch den traumlosen tiefschlaf mit dem tod zu vergleichen. alle vergleiche welche ich kenne, kommen nur eben im leben vor... daher kann ich nicht so tun als würde der tod real sein für eine dauer, welche ich als tiefschlaf kenne. das ist wieder dieses ding mit der unendlichkeit, wovon ich auch meine, dass eine solche vorstellung unmöglich bleibt.
wenn ich für eine vorstellung also immer einen vergleich brauche, dann habe ich also die möglichkeit zum glaube entwickelt. denn wie könnte ich sonst an etwas z.b. glauben, ohne einen vergleich ? wenn ich genug vertrauen in das hätte, was mich erschaffen hat... müsste ich dann nicht auch eigentlich wissen, dass auch nur der glaube mich bewegen kann ? denn das wissen kann dieses offensichtlich ja nicht. mit dem leben kann ich das wissen nicht mehr so weit einhohlen, dass ich ab einer gewissen erkenntnis auf den glauben verzichten kann. ich glaube, jeder mensch hat mit einem wissen begonnen, konnte sich aber langfristig auch nur mit glauben in diesem bewegen (denn ich glaube zu wissen...). je mehr ich weiss, desto mehr werde ich also auch glauben.
muss ich mir also noch gedanken darüber machen, ob bedeutungen von natur aus gegeben sind, oder aber ob ich mit diesen nur in einem wahnsinn (ver-)falle, wo ich zugeben muss, dass ich sogar auf das was ich den tod nenne, angewiesen bin ? ich glaube, dass man auch nur gewisse dinge tun kann, wenn man tod ist. eine andere möglichkeit sehe ich langfristig im leben nicht. denn wenn ich tot bin, so meine schlussfolgerung, dann muss es auch einen unterschied geben. sonst wäre tatsächlich ja alles bereits bedeutungslos. und wer kann dieses bezeugen ?
die meisten werden wohl meinen, diese antwort findet sich nur dann, wenn es z.b. kein ich mehr gibt usw.. aber was soll das heissen ? soll ich mir dann etwa einreden, dass ich nicht mehr da bin ? denn vorstellen kann ich mir das nicht. und ich kann auch nicht daran glauben. wie sieht das aber mit einer eigenen existenz aus, woraus man aus dem leben auch aussteigen kann ? das kann ich mir eher auch vorstellen und ich kann auch sogar daran glauben. damit bin ich zufrieden. mit dieser einstellung kann ich sagen, dass ich mich nicht über mein leben beschweren kann. ich habe es gut gehabt... ist das aber wirklich wichtig ? wenn ich weiter daraus schliesse, dann kann ich schon wissen, dass der tod einen verglaich haben wird, welcher sich jenseits des lebens befindet. und ich glaube, dass ich durch diesen vergleich das leben verlassen werde (das nenne ich dann brahman).
vielleicht ist darin auch ein bisschen glück zu erahnen. denn niemand kennt diesen (weiteren, glaubhaften, womöglichen) vergleich

das ist m.e. relativ gut konstruiert. soviel streiten braucht man sich nicht mehr... letztendlich wird man einsehen müssen, dass man auf liebevolle weise am ***** ist.

cu
ps: ich bin momentan zu ausgelastet... zuviele gedanken und so

