Zitat:
Zitat von shams
Der Baum der Erkenntnis ist nicht dazu da seine Früchte zu genießen, sondern vielmehr um uns daran zu erhängen.
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Hey, das gefällt mir... und was ist diese Erkenntnis ganz konkret auf einen Satz gebracht... ?
Nämlich: Jede Art der Ver-Objektivierung ist ein virtuelles Spiel mit dem Zweck einen bestimmten Prozess in Gang zu bringen... !
Dieser Erkenntnis wohnt die Kraft inne, ein "illusionäres Ich" frustriert zum sich erhängen zu bringen, wenn es dieses Rätsel nicht lösen kann...
Was bedeutet "illusionäres Ich"... ? Um das illusionäre Ich zu verstehen, muss man sich das Ganze ansehen:
Der Baum (das SELBSt) bringt Blätter (die Welt) und Früchte (die Ichs, also kleine "Portionen" körperlosen Bewusstseins) hervor... kann man sich, wenn man mag, als Bewusstsein vor der Inkarnation vorstellen...
Das essen der Frucht durch Menschen bedeutet, dass die Frucht (das noch körperlose Ich), da es ja um Selbsterkenntnis ringt, die Form der menschlichen Gestalt benötigt (das illusionäre Ich)... ohne die körperliche Gestalt mit dem illusionären Ich kann der Prozess des "essens" nicht realisiert werden...
"Essen" sind also dann die Prozesse der Aufnahme (von Information), Zerkleinerung (Forschung, Nachdenken, kognitive Prozesse) und verarbeiten (Bewusstseinsentwicklung) der "Nahrung", die in ihrer Essenz eigentlich das ich selbst, aber in der
nicht personalisierten Form des Bewusstseins ist...
aber das eben gilt es durch das "Essen" erst wieder vom illusionären Ich zu entdecken...
Der gesamte Baum einschließlich der menschlichen Gestalten die den Erkenntnisvorgang durch "essen" generieren, sind jedoch alle nur Erscheinungen im Paradies, dem Reich des
absoluten Bewusstsein, oder Gottes...
meint Manko