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Junior Member
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5.Kapitel
Janaka sprach:
„Zuerst wurde Ich indifferent und losgelöst von physischer Aktion, dann von oberflächlichem Gerede und schließlich vom Konzeptualisieren selbst. So verweile Ich in meinem natürlichen Zustand." (107)
„ Ohne irgendeine Bindung an Worte und sinnliche Objekte, im Wissen, daß das Selbst kein Objekt der Wahrnehmung ist, wurde mein mind von Ablenkungen befreit und auf einen Punkt zentriert. So verweile Ich in meinem natürlichen Zustand. (108)
„Indem mir klar wurde, daß Bemühungen wie Meditationen, nur denen vorgeschrieben werden, deren mind abgelenkt ist, verweile Ich in meinem natürlichen Zustand." (109)
„Oh, Brahman, ich habe die Unwirklichkeit der voneinander abhängigen Gegensätze, wie Vergnügen und Schmerz, dem Akzeptierbaren und Nichtakzeptierbarendurchschaut. So verweile ich in meinem natürlichen Zustand." (110)
„Erkennend, daß meine Selbstbeschränkung auf die Pflichten einer bestimmten Lebensrolle und die Ausübung der vorgeschriebenen Disziplinen usw. Ablenkungen sind, verweile Ich in meinem natürlichen Zustand." (111)
„Die klare Erkenntnis, daß bewußte Untätigkeit ebenso, wie willentliche Tätigkeit, das Ergebnis von Unwissenheit ist, verweile Ich in meinem natürlichen Zustand." (112)
„Das Undenkbare zu denken ist nur ein anderer Aspekt des Konzeptualisierens und des Objektivierens. In dieser Erkenntnis verweile Ich in meinem natürlichen Zustand." (113)
„ Gesegnet ist der, der dies vollendet hat. Gesegnet ist in der Tat der, dessen wahre Natur dies ist." (114)
„Der Friede, der aus der Überzeugung erwächst, daß die gesamte Manifestation eine phänomenale Illusion ist, ist selten, sogar für jemanden, der nur einen Lendenschurz besitzt. Daher verbleibe ich, nachdem ich das Konzept von Akzeptieren und Entsagung aufgegeben habe, zufrieden in meinem natürlichen Zustand." (115)
„Da ist die Ermüdung des Körpers, dort die Erschöpfung der Zunge, irgendwo anders der Kummer des mind. Daher verweile Ich glücklich, unberührt von allen Tätigkeiten und Anstrengungen, in meinem natürlichen Zustand."(116)
„Im dem Verstehen, daß in Realität nichts wirklich ,getan' wird, verweile Ich festgegründet in meinem natürlichen Zustand und bin der Beobachter dessen, was immer geschieht." (117)
„Die spirituellen Sucher sind in Tätigkeiten und Untätigkeiten verwickelt, denn sie sind immer noch mit dem Körper identifiziert. Desinteressiert an Identität oder Nicht-Identität, lebe Ich glücklich in meinem natürlichen Zustand."
(118)
„Konsequenzen —gut oder schlecht —berühren mich nicht, weder in Bewegung noch in Ruhe. Daher bin ich in meinem natürlichen Zustand zufrieden, ob das Körper-mind-Werkzeug sich in Ruhe, in Bewegung oder im Schlaf befindet."(119)
„Ich verliere nichts, indem ich mich entspanne, noch gewinne Ich etwas durch Bemühung. Alle Konzepte von Gewinn und Verlust überschreitend, verweile ich glücklich in meinem natürlichen Zustand." (120)
„Nachdem ich wiederholt die Unbeständigkeit der verschiedenen Aspekte des Vergnügens in wechselnden Situationen beobachtet habe, bin Ich gleichgültig gegenüber allen Erfahrungen und verweile glücklich in meinem natürlichen Zustand." (121)
„Der, dessen weltliches Erinnerungsvermögen ausgelöscht wurde, der in Wirklichkeit im natürlichen, leeren mind verweilt, dessen Sinne auf ihre Objekte ohne sichtbare Beteiligung des Willens reagieren, geht durch das Leben wie im Schlaf." (122)
„Wenn meine Wünsche sich aufgelöst haben, wo ist dann die Frage von Reichtum, Freunden oder Dieben in der Form -von Sinnesobjekten? Wo ist die Frage nach heiligen Schriften oder gar Wissen*" (123)
„Nachdem ich meine Identität mit dem höchsten Absoluten, dem Beobachter, erkannt habe, gibt es nur noch vollkommene Gleichgültigkeit gegenüber Bindung und Befreiung. Ich bin an nichts interessiert, nicht einmal an der Erleuchtung."(124)
„Der ungewöhnliche Zustand dessen, der frei ist von allen möglichen Zweifeln, der lebt, als sei ersieh seiner Umgebung nicht gewahr, ohne Beschränkungen, kann nur von denen verstanden werden, die so sind wie er." (125)
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