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Junior Member
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3.Kapitel
Ashtavakra sprach:
„Wie ist es möglich, daß Du, nachdem Du Deine wahre Natur als das gelassene, unzerstörbare Eine erkannt hast, weiterhin an der Anhäufung von Reichtümern interessiert bist?" (46)
„Die Bindung an die illusorischen Sinnobjekte entsteht aus der Unkenntnis des Selbst, so wie die Giernach Silber aus der Illusion entsteht, die das Perlmutt geschaffen hat." (47)
„Warum läufst Du herum wie ein unglückliches Wesen, obwohl Du erkannt hast, daß Du Das bist, in dem das phänomenale Universum erscheint, so wie die Wellen auf dem Ozean ?" (48)
„ Hat man einmal das Wissen um seine Identität mit dem schönen Noumen vernommen, wie kannman dann noch von Sinnesobjekten angezogen werden und sich selbst erniedrigen?"(49)
„Es ist wirklich seltsam, daß der Sinn des „Meins"immer noch in einem Weisen vorherrscht, der das Selbst in allen Wesen und alle Wesen im Selbst erkannt hat." (50)
„Es ist wirklich seltsam, daß jemand, der in der höchsten transzendenten Nicht-Dualität verweilt und nach Befreiung strebt, dem sinnlichen Verlangen unterliegt und von amourösen Aktivitäten geschwächt wird." (51)
„Es ist eine merkwürdige Tatsache, daß ein Mann, physisch schwach und offensichtlich am Ende seines Lebens angelangt, begierig nach Sinneslust sein sollte, obwohl ihm klar ist, daß sinnliche Begierden der Feind des Wissens sind. "(52)
„Es ist verwunderlich, daß jemand, von dem angenommen wird, er habe Leidenschaftslosigkeit gegenüber dieser Welt und der nächsten entwickelt, der angeblich fähig ist, zwischen dem Vergänglichen und dem Unvergänglichen zu unterscheiden und der auf der Suche nach Befreiung ist, sich trotzdem vor der Auflösung des Körpers fürchtet." (53)
„ Ob er geehrt und gefeiert oder gequält und geärgert wird, der Gelassene in der Erkenntnis des Selbst ist weder verärgert noch erfreut." (54)
„Der Weise beobachtet die Tätigkeiten seines eigenen Körpers, so wie er die eines anderen Körpers beobachtet. Wie kann er also beeinflußt werden von Lob oder Tadel?" (55)
„Wie kann der Gelassene in seinem Wissen um das phänomenale Universum als eine Illusion und ohne Interesse an dieserIllusion von irgeneiner Angst erfaßt werden, selbst wenn der Tod naht?" (56)
„Mit wem können wir das höchste Sein vergleichen, das im Bewußtsein verweilt, vollkommen zufrieden, nichts begehrend, nicht einmal Befreiung?" (57)
„Warum sollte der Gelassene, aller phänomenalen Objekte gewahr, eine Vorliebe für Dinge als akzeptabel oder unakzeptabel haben?" (58)
„Der, der aufgehört hat zu konzeptualisieren und daher frei ist von Bindungen an Sinnesobjekte, der jenseits von Gegensätzen und frei von Wünschen ist, akzeptiert mit Gleichmut, was immer seinen Weg im täglichen Leben kreuzt." (59)
Janaka sprach:
„Oh, Hanta, Mann von Verständnis, der Du Deine wahre Natur kennst, der Du teilnimmst am Spiel des Lebens, niemals kannst Du verglichen werden mit den Tieren, die Lasten in ihrem Leben tragen." (60)
„In jenem Zustand verweilend, nach dem sich Indra und die anderen Götter wehmütig sehnen, fühlt sich der Yogi nicht überlegen oder erhaben." (61)
„Das Herz des jnani wird nicht berührt von Tugend und Laster, so wie der Himmel nicht vom Rauch berührt wird, auch wenn es so zu sein scheint." (62)
„Wer kann den Selbst-Verwirklichten, einen, der die Einheit des unmanifestierten Noumenons und der phänomenalen Manifestation erkannt hat, daran hindern, zu handeln wie es ihm beliebt?" (63)
„Vier Arten von Lebewesen (Geboren aus dem Mutterleib, geboren aus dem Ei, geboren aus dem Dampf oder aus der Feuchtigkeit, geboren aus dem Samen) sind erschaffen worden, von Brahma bis zum Grashalm, doch nur der Weise ist fähig, dem Verlangen und der Ablehnung zu entsagen."(64)
„ Selten ist der, der das Noumen ah das Eine ohne ein Zweites erkennt, als den Herrscher des Universums. Er vollbringt, was er für wert erachtet, getan zu werden, frei von allen Ängsten." (65)
„Im Wissen, daß Du das reine ungebundene Sein bist, wie kann es da eine Frage deines Verzichtes auf irgend etwas geben ? Alles, worauf es ankommt ist die Disidentißkation mit dem psychosomatischen Organismus und die Auflösung der Illusion des Egos in das noumenale ,Ich'."(66)
„Im Wissen um das Universum in Dir selbst als Bewußtsein, wie Wellen im Ozean, tritt ein in den Zustand der Auflösung." (67)
„Im Wissen, daß die Erscheinung des phänomenalen Universums eine Illusion ist, so wie die Schlange im Seil, und daß du es, obwohl es den Sinnen als real erscheint, als reines Noumenon vollkommen transzendierst, tritt ein in den Zustand der Auflösung." (68)
„ Tritt ein in den Zustand der Auflösung im Bewußtsein Deiner Vollkommenheit, dem Potential der Fülle des Plenums, Du, der Unwandelbare in Jammer und Glückseligkeit, in Hoffnung'wie Verzweiflung, Leben und Tod." (69)
„Ich bin unendlich wie der Raum, während die phänomenale Welt wie ein Topf ist. Dies ist wahres Wissen. Daher gibt es keine Frage von Entsagung, Akzeptieren oder Auflösung. " (70)
„Ich bin wie der Ozean, und das phänomenale Universum ist wie eine Welle. Dies ist wahres Wissen. Daher gibt es keine Frage von Ablehnung, Bejahung oder Auflösung." (71)
„Ich bin wie Perlmutt, und die Illusion des Universums ist wie das Silber. Dies ist wahres Wissen. Daher gibt es keine Frage von Entsagung, Akzeptieren oder Auflösung." (72)
„Ich bin in der Tat in atten Lebewesen, und alle Lebewesen sind in Mir. Dies ist wahres Wissen. Daher gibt es keine Frage von Entsagung, Akzeptieren oder Auflösung." (73)
„In Mir, dem unbegrezten Ozean, wird die Barke des Universums von den Winden, der ihnen innewohnenden Natur, hin und her geworfen. Ich werde davon nicht berührt. "(74)
„In Mir, dem grenzenlosen Ozean, laß die Wellen des Universums entstehen und dann vergehen, gemäß der ihnen innewohnenden Natur. Ich erfahre weder ein Ausdehnen noch ein Zusammenziehen." (75)
„In Mir, dem unendlichen Ozean, schwimmt die Illusion des Universums. Formlos, wie ich bin, bleibe Ich vollkommen gelassen. Dort werde Ich verweilen."(76)
„Weder ist das subjektive Selbst im Objekt, noch ist das Objekt im subjektiven Selbst, welches unendlich und makellos ist. Es ist frei von Verhaftetsein, Verlangen und daher ruhig. Dort werde Ich verweilen." (77)
„In der Tat Was-Ich-Bin ist reines Bewußtsein. Die Welt ist wie die Show eines Magiers. Wie kann es da die Frage der Ablehnung oder Akzeptanz für Mich geben." (78)
Geändert von myra (15.06.2006 um 07:50 Uhr)
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