Zitat:
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Zitat von Arjuna
Die Sprache wird mit der Beherrschung der Dialektik zu einer Waffe, mit der jede Form von aufkeimender, transzendentaler Erkenntnis niedergeschmettert werden kann
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also ich weiß nicht wie andere das machen, aber ich mache das
bewusst ganz genau so wie du es hier beschreibst.
jegliche erkenntnis kann niemals transzendentaler natur sein und wird von mir sobald ich sie irgendwo bemerke niedergeschmettert. rigoros. wenn ich einen passenden hammer dafür hätte würde ich drauf schlagen, meinetwegen "im dienste der wahrheit". sie lenkt dich nur von dem einen ziel ab, auf das du als sucher hinstrebst. auf deine eigene transzendenz. bevor sich jemand auf den weg der phänomenalität macht, der objekthaftigkeit und dort weitere tausend leben damit verbringt seiner
erkenntnis zu folgen werde ich lieber ein schwert nehmen und ihm diese erkenntnis rausschneiden aus seinen gehirnwindungen.
ich habe sucher erlebt die auf der suche nach sich selbst zu folgender erkenntnis kamen: ich kann mich nirgendwo finden, egal wo ich suche, also gibt es mich nicht, es gibt kein 'ich'.
dann gab es welche die geglaubt haben: sobald ich im anderen mich selbst erkennen kann dann bin ich am ziel. dann herrscht friede und eitel wonne.
weiters kamen die, die dachten: wenn ich mir keine sorgen mehr um meine probleme mache, einfach alles so laufen lassen kann, dann ist es das.
ganz arg waren folgende: ich verstehe das ich es nicht verstehen kann! das ist es!
etc..etc...
all das ist
nicht das selbst.
solche erkenntnis
geburten passieren jedem menschen ständig.
jeder mensch glaubt zu
wissen wie er das oder jenes regeln kann.
Zitat:
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noch bevor sich in der Diskussionsrunde eine Bereitschaft herauskristallisiert, diese Erkenntnis genauer zu betrachten.
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das ist mir überhaupt das liebste! in einer diskussionsrude die aufmerksamkeit auf das gefundene, betrachtbare
objekt richten.
keine erkenntnis ist nötig um sich selbst zu erkennen. das selbst wird im bruchteil einer sekunde erkannt ohne jegliche vorbereitung. sobald sich ein 'weg' aufzeigt der zu einem 'ziel' führen könnte ist man auf dem
falschen weg. und auf das werde ich hinweisen, immer und immer wieder.
jegliche erkenntnis ist
nicht das um was es geht.
eine erkenntnis ist so gut wie jede andere. sie liegt im bereich der objekthaftigkeit und ist somit völlig unnütz und verschwendete, kostbare zeit
wenn das ziel selbsterkenntnis ist.
wer sich bei mir lob erhofft für eine gefundene erkenntnis liegt falsch. das ist so wie wenn ich jemanden dafür loben würde nun endlich das richtige gift zu trinken. eher schlage ich ihm das gift aus seinen händen.
sobald das selbst erkannt ist, gibt es nichts und niemand mehr der zweifel in dich setzten könnte über das was du bist. es ist so
offensichtlich.
bevor das selbst erkannt ist, herrschen
nur zweifel über das selbst.
dazwischen gibt es
nichts. keinen einzigen schritt, keine einzige erkenntnis die dich irgendwo hinbringen könnte.
Zitat:
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Jeder, der sich auf der Suche nach Wahrheit macht, wird schnell zermürbt, wenn er seine Erkenntnisse in eine Höhle von dialektisch begabten Löwen trägt
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je schneller desto besser.
Zitat:
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Zitat von Arjuna
Ich wünsche mir, dass die dialektisch begabten Löwen unter den Wahrheitshütern und die meist sensiblen Schafe der Wahrheitssucher sich irgendwann friedlich vereinen und gemeinsam über die Vielfältigkeit des Universums staunen.
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ich werde dir diesen wunsch sicher nicht erfüllen. dieser wunsch führt zu folgendem: zu löwen und schafen die friedlich vereint über erkenntnisse staunen.
meine vorgehensweise führt zu folgendem: zu
Löwen.