So seltsam.
So leer
Der Schmerz
War nur Illusion
Da ist Ruhe
In mir
So neu
Was nun?
Was mache ich mit dieser Freiheit?
Den Drang,
die Leere
zu füllen
Wie seltsam
Der Schmerz war so bekannt
Er hat gefüllt,
das war doch was,
er schien so ungeheuer
real
so wirklich
mit so viel Gewicht
Die Illusion ist schwer
Und nun?
Die Leere,
die Freiheit!
Es ist ganz leise und zart
Will wachsen
Und weiß um seine Empfindlichkeit
Nun soll es gedeihen
In der Leere
Die Glückseligkeit
Und wird bedroht von
Dem nicht
Aushalten können
Die Leere muss doch gefüllt werden
Wer ist das nur?
Der da
In mir
so schreit?
Nach Schwere und Leid!
Ich will es hegen und pflegen
Diese zarte Pflanze,
gewachsen,
aus purer Liebe
und Wahrhaftigkeit
Sie wird stark
Wenn ich dem Schreien widerstehe
Und den Weg
der Leere gehe
Mein Wesen weiß darum
Und trägt die Sehnsucht
In sich
Es wird mich nie
Verlassen
Auch wenn ich die
Leere wieder fülle
Und wenn ich mutig
Immer wider
Die zarte Pflanze
Der Freiheit
Von neuem gedeihen lasse
Wird es mich tragen
In neue Welten…