neuankömmling reinwiel
Schönen guten Abend Martina,
freut mich, dass du schon in Pörtschach warst und jetzt so schnell eine Antwort geschrieben hast. Deine Einstellung ist mir bereits in vielem begegnet, unter anderem bei Meister Eckart, der sagt, die richtige Gelassenheit ist das völlige Loslassen von allen Dingen, Wünschen, Begierden. Dann könne das Göttliche rein in den Menschen einfließen.
Ja, das ist ein schönes Ziel, aber das Stillwerden ist sehr schwer, machten den Menschen zwar glücklich, aber auch passiv. Meiner Meinung nach ist es weniger zielführend, wenn man sich so aus der Welt herausstellt und alles wie unbeteiligt verfolgt.
Mein Betreben ist es, an allem lebhaften Anteil zu nehmen, aktiv ins Leben zu schauen und "Liebe deinen Nächsten" zu leben. Gelingt auch nicht immer, ist aber trotzdem sehr wertvoll, weil man dabei viel Negatives wie etwa eine herbe oder unfreundliche Ausstrahlung eines Menschen innerlich ins Positive rücken kann. Ich bin ja auch ausgetreten, aber ich verstehe das christlich Sein als eine positive Lebensbewältigung.
Kann man darüber ein wenig nachsinnen? frägt mit einem Gute-Nacht Wunsch - Reinhard
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